Vor dem Spiel

06. Mai 2012 20:55; Akt: 06.05.2012 21:02 Print

Basel bodigt Luzern im Cuphymnenduell

von Lukas Hausendorf - Im Äther ist der Cupfinal schon lanciert: Die Luzerner und Basler Lokalradios versuchen den Sieg herbeizusingen.

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Die Basilisk-Morgenshow-Moderatoren Adrian Plachesi und Eliane Zeugin bei Aufnahmen im Studio.

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Vergangene Woche beschwor die Mannschaft des FC Luzern mit einer Coversion von Michel Telós Hit «Ei se eu te puego» den Cupgewinn. «Gwönne, gwönne, mer wend dä Chübel gwönne», trällerten darin Murat Yakins Mannen im Studio von Radio Pilatus. Klar, dass da auch eine musikalische Kampfansage der Basler hermusste: Die Morgenshow-Moderatoren Adrian Plachesi und Eliane Zeugin vom Lokalradio Basilisk nahmen die Herausforderung an. «Damit geht der Cupfinal in die erste Runde», sagt Plachesi. Innert anderthalb Tagen war das Werk vollbracht. Herhalten musste dafür der Rolling-Stones-Klassiker «Start Me Up». Am Sonntagmorgen war die Hymne das erste Mal auf dem Sender zu hören.

Cuphymne oder Grüselhymne

Für ein Arrangement mit den FCB-Spielern reichte es Eliane und Adi nicht mehr. Der Morgenshow-Mann musste selbst hinters Mikrofon. «Yakin Murat – dr FCB macht dini Mannschaft platt», singt er inbrünstig in an Mick Jagger gemahnendem Stakkato.

Und wer hat nun die bessere Cuphymne? Erfolgsproduzent Chris von Rohr hat eine klare Meinung. «Mit einem fetten Stones-Riff liegst du nie daneben – aber ehrlich: Was gibt es Schlimmeres als Rolling Stones auf Baseldeutsch», zerreisst er den Basler Kracher. Für die Luzerner kommt es aber noch schlimmer. Deren «Chant» taxiert er gar als «unterirdisch». «Mit dieser Grüselhymne werden sie sich ins Elend kicken», glaubt er.

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