Amokläufe

24. Februar 2011 23:01; Akt: 24.02.2011 22:06 Print

Baselland will die Prävention verbessern

von Lukas Hausendorf - Ein Amoklauf ist oft erst der letzte tragische Akt eines langen Dramas. Der Kanton Baselland will nun die Amok-Prävention verbessern, um Täter frühzeitig zu stoppen.

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Einsatz im Fall Kneubühl. (Foto: Keystone)

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Der Fall des Bieler Rentners ­Peter-Hans Kneubühl zeigte: Die Behörden hätten schon früher alarmiert sein müssen. Denn vor seiner Amok-Tat war er seit Jahren bei verschiedenen Verwaltungsstellen als renitent aktenkundig gewesen. Die Polizei wusste aber nichts davon. «Eine Amok-Tat geschieht nie aus heiterem ­Himmel», sagt der Liestaler Psychologe und Amok-Experte Dieter Bongers. Er fordert daher eine bessere Vernetzung der Amtsstellen untereinander, wie er gestern an einer Präventionsveranstaltung der Baselbieter Sicherheitsdirektion vor Vertretern von Gemeinden und Sozialbehörden darlegte.

Die Gefahr einer Schreckenstat ist ständig vorhanden. «Drohungen kommen immer wieder vor, insbesondere bei den Sozialhilfebehörden», weiss der Reinacher Gemeindeverwalter Thomas Sauter. Der Kanton will sich des Themas nun aktiv annehmen und setzt auf Früherkennung. Ein neuer Leitfaden, den Bongers erarbeitete, soll dem Ver­waltungspersonal helfen, die Gefährlichkeit solcher Drohungen einzustufen und die richtigen Massnahmen zu ­treffen. Damit soll vermieden werden, dass es wie in Biel zur Eskalation kommt. «Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nie, umso wichtiger ist der Fokus auf die Früherkennung», betont Sicherheits­direktorin Sabine Pegoraro.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • win win am 25.02.2011 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Bescheuert!!

    Das ist ja eine riesen bekloppte idee! Wer will das schon verhindern können? Plötzlich heist es sie sind ein Amokläufer wir müssen sie einsperren oder so was? Geld kann man auch aus dem Fenster schmeissen oder durch ein Häckseler lassen aber ja nicht das die bürger weniger steuern zahlen muss. Baut doch gleich noch ein Gebäude für Amoklauf sitzungen für 100 Mio.

  • Daniel am 25.02.2011 20:13 Report Diesen Beitrag melden

    Qui Bono?

    Qui Bono? Wer profitiert? Diese Frage muss man sich immer stellen, wenn etwas passiert. Die ganze Geschichte dieses Rentners war oder ist eh etwas komisch. Die ganze Polizeioperation hat mehr gekostet, als das Haus es eigentlich Wert war. Basel will die Präventation verbessern? Das heisst für mich, Basel will den Datenschutz aufweichen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Daniel am 25.02.2011 20:13 Report Diesen Beitrag melden

    Qui Bono?

    Qui Bono? Wer profitiert? Diese Frage muss man sich immer stellen, wenn etwas passiert. Die ganze Geschichte dieses Rentners war oder ist eh etwas komisch. Die ganze Polizeioperation hat mehr gekostet, als das Haus es eigentlich Wert war. Basel will die Präventation verbessern? Das heisst für mich, Basel will den Datenschutz aufweichen.

  • win win am 25.02.2011 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Bescheuert!!

    Das ist ja eine riesen bekloppte idee! Wer will das schon verhindern können? Plötzlich heist es sie sind ein Amokläufer wir müssen sie einsperren oder so was? Geld kann man auch aus dem Fenster schmeissen oder durch ein Häckseler lassen aber ja nicht das die bürger weniger steuern zahlen muss. Baut doch gleich noch ein Gebäude für Amoklauf sitzungen für 100 Mio.