«Catch a Car»

25. August 2014 16:46; Akt: 25.08.2014 17:46 Print

Basler Car-Sharing-Zukunft hat begonnen

von Samuel Hufschmid - Seit Montag sind auf Basels Strassen 100 «Catch a Car»-Autos unterwegs. Damit schliesst die Stadt bezüglich flexibler Mobilität zu europäischen Metropolen auf.

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Die Mobility-Genossenschaft hat am Montag in Basel den Startschuss für Catch a Car gegeben.

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Mit 100 weissen «VW up!» hat Mobility am Montag in Basel die Zukunft des Car-Sharings eingeläutet. «Im Gegensatz zu den bekannten Mobility-Autos haben die Catch-a-Car-Fahrzeuge keine festen Standplätze, sondern dürfen auf dem ganzen Stadtgebiet abgestellt werden», erklärt Sprecher Patrick Eigenmann. «Eine Smartphone-App verrät, wo das nächste freie Auto steht und der Kunde kann sogleich losfahren.»

37 Rappen kostet die Fahrt pro Minute, inklusive aller Nebenkosten wie Benzin und Versicherung. Wird das Fahrzeug bei einem Zwischenstopp abgestellt, sind es minütlich 27 Rappen. «Wir hoffen, dass wir dadurch dem Trend hin zu autolosen Haushalten noch stärkeren Rückenwind verleihen», sagt Geschäftsführer Adamo Bonorva.

Weitere Städte folgen

Basel ist die erste Stadt der Schweiz, die stationsungebundenes Carsharing anbietet. Zunächst ist das Pilotprojekt auf zwei Jahre ausgelegt. Dabei soll wissenschaftlich ausgewertet werden, welche Effekte die Teil-Autos auf den innerstädtischen Verkehr haben. Danach soll «Catch a Car» auf andere Städte ausgeweitet werden.

In vielen europäischen Städten gehört stationsungebundenes Car-Sharing bereits zum Alltag. Die Kunden schätzen dabei laut Anbietern die einfache Ortung via App sowie dass das Auto nicht wieder an einen fixen Standplatz zurückgebracht werden muss.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • hat am 25.08.2014 18:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super....

    Da fliesst das geld, vorallem da man ja mit dem Auto in Basel um von A nach B zu kommen eine gefühlte Ewigkeit benötigt dank den Baustellen und demnächst verlängerten Rotphasen an den Ampeln :)

  • Andrea Hurtst am 25.08.2014 19:03 Report Diesen Beitrag melden

    Viel zu teuer und Parkplatzverschwenung

    Der grösste Preisposten beim mieten geht beim Parkplatzsuchen und Staustehen in Basels Strassen drauf. 37 Rp/min. ist recht happig, wenn ich für schlappe 45-60.00 ein vergleichbares Fahrzeug einen ganzen Tag mieten kann.

    einklappen einklappen
  • Un Möglich am 25.08.2014 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    Bussgeld inbegriffen

    Wer bezahlt den Parkplatz bis zum nächsten Kunden?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Urs Basler am 26.08.2014 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das funktioniert nicht

    Kann mir nicht vorstellen dass sowas funktioniert. Diese linke Regierung in Basel arbeitet am Volk vorbei. Sie würden lieber endlich mal genügend Parkplätze bereit stellen. Das Volk will sich frei bewegen können.

  • M.C. am 26.08.2014 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    Windows Phone Kunden....

    sind offenbar nicht wichtig.

  • Frey Chris am 26.08.2014 00:16 Report Diesen Beitrag melden

    Wo hört die Stadt auf?

    Grundsätzlich eine super Idee. Nur wo hört die Stadt auf? darf ich bis Riehen fahren und parkieren? Muss ich mich genau an die Kantonsgrenze halten. Ohne die Agglomeration ist das Angebot unbefriedigend. Der ÖV in Basel ist umfassend und die Verkehres- und Parkbedingungen in der Stadt katastrophal.

  • Futuresharing30 am 25.08.2014 19:52 Report Diesen Beitrag melden

    Sharing ist die Zukunft...

    ....auch für den Frieden! Wer teilt hat alles und nichts! Es wäre gerechter, Alle hätten etwas davon, jeder würde profitieren! Freue mich über den Carsharing-Dienst, merci... Private Autofahrer werden folgen, so wie eine Art "Uber des Fahrens" Hoffe auch, dass Teilen in anderen Bereichen groß in Mode kommen wird.

  • Ex Basler am 25.08.2014 19:45 Report Diesen Beitrag melden

    Super!

    Das ist gelebte Zukunft, sehr gut. Viel Erfolg allerseits!