Mana Bar

02. Juli 2017 16:37; Akt: 02.07.2017 16:42 Print

Basler Gamer erhalten bald eine neue Heimat

Am Sonntag ist die Crowdfunding-Kampagne für das erste Spielkulturzentrum Basels erfolgreich zu Ende gegangen. Damit haben sich die Macher einen Bonus freigeschaltet.

Die Mana-Bar-Macher machten fleissig Werbung für ihr Projekt an der Fantasy Basel, wo sie auf viel Unterstützung zählen konnten.

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Die Finanzierung der Mana Bar, dem ersten Spielkulturzentrum Basels, gleicht ein wenig einem Spiel. Am Sonntag haben die Macher die Hürde zum nächsten Level erfolgreich gemeistert. Ihre Crowdfunding-Kampagne ist erfolgeich zu Ende gegangen. Auf Kickstarter haben 123 Unterstützer 17'483 Franken für das Projekt gespendet. «Wir sind sehr zufrieden, sagt Fernando Studer», Vizepräsident des Vereins für Aufklärung über Internet und Spielkultur (VAISk).

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Mit dem Geld soll nun ein Standort für das Lokal gesichert werden. Der Geld-Bedarf des Vereins zur Eröffnung der Mana Bar ist damit zwar noch nicht gedeckt, die erfolgreiche Sammelkampagne öffnet jetzt aber die Schleusen für zusätzliche Mittel, die von der Christoph-Merian-Stiftung gesprochen werden. «Das Crowdfunding war eine Bedingung der Unterstützungsvereinbarung mit der Stiftung», erklärt Studer.

Standort und Eröffnungstermin noch nicht bekannt

Wo und wann die Mana Bar eröffnet wird, ist derzeit noch nicht klar. Der Verein stehe bereits in Verhandlungen mit einem Vermieter. Verträge seien aber noch nicht unterzeichnet. «Das Ziel ist schon, so rasch wie möglich zu eröffnen. Passieren wird das aber nicht mehr dieses Jahr, sondern vermutlich im ersten Halbjahr 2018», sagt Studer.

Derweil laufen Gespräche mit möglichen Partnern. Die Mana Bar hat bereits das Interesse von Nintendo und Media Markt geweckt. Im Gespräch sei man auch mit Breakout Basel und Lasertag Basel. Studer: «Durch das Crowdfunding wurden sehr viele Leute auf uns aufmerksam.»

Schweizer Gamedesign fördern

Das Lokal soll als Szenetreffpunkt für Gamer dienen. Es wird aber nicht nur vor Bildschirmen gezockt. Die Szene ist vielfältig und auch in der analogen Welt daheim. Brett- und Kartenspiele wie Magic erleben gerade ein Revival. Auch das Cosplay findet immer mehr Fans. Diesen Genres soll die Mana Bar genauso ein Forum bieten wie E-Sports. Ein grosses Anliegen ist dem Verein auch die Förderung der Spiele von unabhängigen Game-Designern. «Da passiert einiges, gerade auch in der Schweiz», so Studer. Bei der Bespielung der Mana Bar soll dann auch die Community einbezogen werden.

(lha)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Spectre121 am 03.07.2017 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Gamen nicht gleich Gamen

    Profi Gamen ist easy ? Chillen und Arbeitslos sein ? Falsch gedacht. Profis brauchen Sport und eine gesunde Ernährung um Leistung zu erreichen, dass ist auch bei Pro Gamern nicht anders. Dazu viele Stunden Training... nein Training macht auch hier nicht so viel Spass wie Matches und ist ebenfalls anstrengend.

  • Bussi Cedi am 03.07.2017 23:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ich auch

    Ehh habt IHR Leuse CS im grundbuch eingenommen?? wenn JA ... Feiern einige Eure Untergang Traum in Chash...

  • Typhoeus am 02.07.2017 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Gamen

    besser als arbeiten. Der Staat zahlt ja.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bussi Cedi am 03.07.2017 23:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ich auch

    Ehh habt IHR Leuse CS im grundbuch eingenommen?? wenn JA ... Feiern einige Eure Untergang Traum in Chash...

  • Spectre121 am 03.07.2017 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Gamen nicht gleich Gamen

    Profi Gamen ist easy ? Chillen und Arbeitslos sein ? Falsch gedacht. Profis brauchen Sport und eine gesunde Ernährung um Leistung zu erreichen, dass ist auch bei Pro Gamern nicht anders. Dazu viele Stunden Training... nein Training macht auch hier nicht so viel Spass wie Matches und ist ebenfalls anstrengend.

  • Typhoeus am 02.07.2017 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Gamen

    besser als arbeiten. Der Staat zahlt ja.

    • B. Achel am 02.07.2017 20:24 Report Diesen Beitrag melden

      ...

      1. Dann haben sie sicher kein TV sonst zahlt der Staat auch für sie. 2. Artikel wohl nicht gelesen oder ?

    • Evan C. am 02.07.2017 21:09 Report Diesen Beitrag melden

      Gute Sache

      Wer Lesen kann ist klar im Vorteil. Keine Ahnung haben aber etwas schreiben, dass selbst gelesen werden kann... - Aufklärung, gerade im Bereich Gaming, Wäre hierzulande bitter nötig. Die Lobby gesteuerte Cüpliklasse in Bern kennt das wahrscheinlich nichtmal.

    • D. Nukem am 03.07.2017 10:00 Report Diesen Beitrag melden

      Tja

      Gibt Leute die verdienen mehr Geld mit Gamen als du mit arbeiten. Von Vorteil wäre es übrigens wenn du den letzten Abschnitt des Artikel lesen würdest.

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