Diegten BL

20. Mai 2012 20:53; Akt: 20.05.2012 20:04 Print

Basler übernehmen ein Tierheim

von Andrea Heeb Perrig - Tierschützer aus dem Baselbiet retten in Rumänien herrenlose Hunde aus ihrem Elend in einem üblen Tierheim.

storybild

Sie setzt sich für das Tierheim in Resita ein: Nicole Schaffner, Präsidentin der Baselbieter Tierschutzaktion Wioca, mit ihrem Hund Lola. (Bild: ahp)

Zum Thema
Fehler gesehen?

230 Hunde vegetieren in einem Tierheim in der rumänischen Kleinstadt Resita vor sich hin. «Das ist kein Heim, sondern eine Tötungsstation», sagt ­Nicole Schaffner, Präsidentin der Baselbieter Tierschutz­aktion Wioca. Die Hunde seien unterernährt, krank und würden keine medizinische Versorgung erhalten.

Umfrage
Würdest du ein Tier aus dem Tierheim adoptieren?

Bereits Geld gesammelt

Die Tierschützerin ist kürzlich aus ­Rumänien zurückgekehrt, wo sie erfolgreich mit dem Bürgermeister der 70 000-Einwohner-Stadt über die Zukunft des Tierheims verhandelt hat. «Er hat uns zugesichert, dass die Stadtverwaltung das Tierheim Minda auf seine Kosten sanft renoviert und uns die Anlage übergibt», so die Tierarztge­hilfin. Wioca wird dann für die laufenden Kosten aufkommen. Sind die Tiere dann wieder ­gesund und kastriert, werden Plätze für sie vor Ort gesucht. Für all dies benötigt die Organisation 40 000 Franken Spendengelder pro Jahr, 20 000 Franken haben die Verantwortlichen bereits gesammelt.

Das Ganze sei ein langfristiges Projekt. In Resita habe es mehrere hundert streunende Hunde, die versorgt werden müssten. «Einige sind so krank, dass sie eingeschläfert werden», so Schaffner. So bleibe ihnen erspart, zu zehnt in einem Käfig eingesperrt auf den sicheren Tod zu warten.

Mehr Informationen finden Sie unter:
www.wioca.ch

Halten Sie es für sinnvoll ­rumänische Hunde zu retten? Diskutieren Sie mit.