Photo16

05. Januar 2016 05:48; Akt: 05.01.2016 05:48 Print

Basler zeigen Zirkus, Wissenschaft und Musen

Über 150 Fotografen zeigen dieses Jahr an der Photo16 ihre Werke auf dem Maag Areal in Zürich. Sechs Basler Künstler sind mit dabei.

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Die Photo ist in der Schweiz die grösste Werkschau für Fotografie und zählt zu den wichtigsten in Europa. Vom 8. bis 12. Januar werden die Werke von nationalen sowie auch internationalen Fotografen auf dem Maag Areal in Zürich zu sehen sein.

Sechs der ausstellenden Fotografen kommen aus Basel oder dem Baselbiet. Katia Rudnicki, die auch unter ihrem Künstlernamen Kalena Leo bekannt ist, lebt in Basel und Berlin und zeigt an der Photo16 ihre Portraits, die sie auf ihrer Zirkus-Tour «Karfunkel Kabinett» in der Schweiz und in Deutschland aufgenommen hat. Das Kabinett gründete sie 2014. In den vergangenen Jahren spezialisierte sie sich auf die Arbeit mit Artisten, Pantomimen, Clowns und Tänzern. Sie begleitete fünf Zirkus-Artisten in ihrem Alltag mit der Kamera, da «es mich fasziniert, dass man in den Augen der Artisten erkennen kann, dass sie für ihre Arbeit leben». Die 28-Jährige wollte mit der Kamera den Moment der Müdigkeit und Leere der Artisten nach dem grossen Auftritt festhalten. «Die Photo16 ist ein grosser Moment für mich», sagt sie.

Ausstellung als Chance

Doch auch für die anderen Basler Fotografen, wie zum Beispiel Christoph Läser, ist die Ausstellung eine Chance. Läser zeigt an der Photo16 seine Arbeit für die Wissenschaftsförderung der Gebert Rüf Stiftung, die die grösste Wissenschaftsstiftung der Schweiz ist. Der sonst im kommerziellen Bereich arbeitende Fotograf freut sich über die Gelegenheit, seine kreative Seite über 25'000 Menschen vorstellen zu können: «Die Werkschau ist wichtig, um zeigen zu können, was ich so mache und dass ich aktiv bin.»

Aus Muttenz wird Fotograf, Männermodel und Architekt Aaron Kohler seine Werke der Serie «Perfection is the standard, beauty is to seek» ausstellen. Die Fotografie begleite ihn sein Leben lang – nicht zuletzt aufgrund seiner Modelkarriere und seinem Alltag als Architekt. Der 28-Jährige will bei den Betrachtern ein Gefühl auslösen, das sie für einen Moment alles um sich herum vergessen lässt. «Die Photo16 ist mir sehr wichtig, da es meine erste Ausstellung ist. Da sie die grösste Photo-Ausstellung in der Schweiz ist, fühle mich sehr geehrt.»

«Experimentell und eigen»

Die anderen Fotografen aus Basel sind Howard Brundrett, der an der Photo16 eine Serie seiner «Muse» Veronika zeigen wird, Andreas Niemz, der seine Akt-Serie «Melancholie» vorstellt, und Jessica Wolfelsperger mit ihren Bildern zum Thema Träume unter dem Titel «Wide Awake Asleep».

Der Kurator der Photo16 Adrian Ehrat meint zu den Werken der Basler Künstler: «Sie sind sehr experimentell und eigen. Einige verwirrend und untypisch, aber sehr künstlerisch.»

(ey)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nik görg am 05.01.2016 08:52 Report Diesen Beitrag melden

    Photo Don

    Finde ich eine ganz tolle Veranstaltung und würde gerne hingehen. Was mich davon abhält ist der Eintrittspreis von rund 50.- Sorry finde das etwas übertrieben und schaue mir lieber Bilder online an.

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  • Roxy am 05.01.2016 08:49 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn Kunst zu Kommerz wird...

    oder wenn Fotografie zu Kommerz wird.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Nik görg am 05.01.2016 08:52 Report Diesen Beitrag melden

    Photo Don

    Finde ich eine ganz tolle Veranstaltung und würde gerne hingehen. Was mich davon abhält ist der Eintrittspreis von rund 50.- Sorry finde das etwas übertrieben und schaue mir lieber Bilder online an.

    • Pascal am 05.01.2016 09:45 Report Diesen Beitrag melden

      Wieso das?

      Also ich bin ja auch kein Freund der Zahlen. Aber laut meiner Kenntnis liegt der Eintrittspreis bei 22,-. Keine Ahnung wie du auf deinen Betrag kommst...

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  • Roxy am 05.01.2016 08:49 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn Kunst zu Kommerz wird...

    oder wenn Fotografie zu Kommerz wird.

    • Roland Peter am 05.01.2016 09:55 Report Diesen Beitrag melden

      Gratisarbeit

      Sollen Künstler, resp. Fotografen gratis arbeiten?

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