Bluttat in Basel

23. März 2019 11:41; Akt: 23.03.2019 15:24 Print

Getöteter Bub (7) wird heute im Kosovo beerdigt

Der getötete Schuljunge aus Basel wird am Samstag im Kosovo beerdigt. Dies geht aus der Todesanzeige der Familie hervor.

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«Er lässt uns traurig und in ewiger Erinnerung an ihn zurück», schreibt die Familie in der Todesanzeige. Beigesetzt wird das Opfer im Rahmen des Mittaggebets um 12 Uhr. Die Beerdigung findet in der Stadt Gjilan im Kosovo statt. Ein Trauergast berichtet, dass sich rund 500 Trauernde vom Opfer verabschieden. «Alle weinen und sind sehr traurig. «Ich habe noch nie eine so traurige und emotionale Beerdigung erlebt», sagt eine Teilnehmerin. Jetmira Avdili, karitativen Helferin aus Solothurn, arbeitet für die Organisation Only Ten For a Better World. Laut Jetmira Avdili, einer karitativen Helferin aus Solothurn, musste die Familie teure Tickets bezahlen. Ein Post ruft zum Spenden auf. Auf dem Heimweg von der Schule erstochen: Der 7-jährige I.M. Der 7-jährige I.M.* wurde am Donnerstag auf offener Strasse auf brutale Art und Weise getötet. Der 7-jährige I.M. wurde von einer Frau niedergestochen. «Es geht uns ganz schlecht», sagt seine Mutter einen Tag nach der Tat. Emi Salahi hat via Facebbok für Samstag zum Trauermarsch für den getöteten 7-jährigen I.M. aufgerufen. «Ich hatte in den Medien über die schreckliche Tat erfahren und war so erschüttert, dass ich irgendwie helfen wollte», sagt er. Der Marsch soll am Samstag in Basel um 14 Uhr beginnen. «Ich würde gern mit den Teilnehmern vom Schulhaus Gotthelf zum Tatort am St. Galler Ring laufen und dort Kerzen anzünden und Blumen niederlegen», erklärt Salahi. Einen Tag nach der unbegreiflichen Bluttat ist der Tatort am St. Galler-Ring mit Blumen und Trauerbekundungen übersät. Beim St. Galler-Ring in Basel wurde am Donnerstag ein 7-jähriger Bub erstochen. Am Freitagmorgen legen Menschen am Tatort Blumen nieder. Die Trauer um das Opfer eines Messer-Angriffs ist am Morgen nach der Tat gross. Auch Schulkinder trauern um den 7-Jährigen, der von einer 75-jährigen Schweizerin erstochen worden sein soll. Die Trauer um das Opfer eines Messer-Angriffs ist am Morgen nach der Tat gross. Am Freitagmorgen markiert die Polizei vor dem Schulhaus Präsenz. Die 75-jährige Frau hatte sich am Donnerstagabend der Polizei gestellt und angegeben, den Jungen angegriffen zu haben. Bei dem getöteten handelt es sich um einen Kosovo-Albaner. Der Schüler wurde auf offener Strasse getötet. Kurz darauf stellte sich eine 75-Jährige Schweizerin der Polizei. Die Klassenlehrerin fand den Buben, der schwere Verletzungen im Halsbereich aufwies. Die 75-Jährige griff den 7-Jährigen in der Nähe des Gotthelf-Schulhauses an. Der 7-Jährige wurde notfallmässig ins Spital eingeliefert, erlag aber seinen schweren Verletzungen. Die Frau meldete sich bei der Polizei. Am Tatort werden Blumen niedergelegt. Blumen und Kerzen am Tatort. Auch Schulkinder legen Blumen nieder. Weshalb es zur Bluttat kam, ist noch völlig unklar. «Wir sind sehr darauf angewiesen, dass sich Zeugen bei uns melden», sagt die Polizei und die Basler Staatsanwaltschaft.

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Der siebenjährige Ilias M.* wird heute Samstag beerdigt. «Wir teilen all unseren Verwandten, Freunden und Stadtbewohnern mit, dass unser geliebter Sohn im Alter von sieben Jahren am 21.03.2019 aus dem Leben geschieden ist. Er lässt uns traurig und in ewiger Erinnerung an ihn zurück», schreibt die Familie in der Todesanzeige. Beigesetzt werde das Opfer im Rahmen des Mittaggebets um 12 Uhr. Die Beerdigung findet auf dem Friedhof in der Stadt Gjilan im Kosovo statt.

Laut Jetmira Avdili, einer karitativen Helferin aus Solothurn, reiste die Familie heute nach Kosovo. «Ich glaube es einfach nicht. Man hat ihren schrecklichen Verlust ausgenutzt. Die Familie musste teure Tickets bezahlen.» Deshalb hätten sie ein paar Leute auf Instagram angeschrieben, damit sie Geld für die Familie sammeln könnten.

Rund 500 Trauergäste

Sie habe die Familie am Flughafen Pristina abgeholt und in die kosovarische Stadt Gjilan gefahren, wo die Mutter herkommt. «Angeblich hat er hier am liebsten seine Ferien verbracht», sagt Avdili. «Der kleine Bruder fragt ständig nach ihm, so auch ein kleines Mädchen, das oft mit ihm gespielt hat.»

Ein Trauergast berichtet, dass sich rund 500 Trauernde vom Opfer verabschieden. «Alle weinen und sind sehr traurig. Die Leute können immer noch nicht glauben, was passiert ist.» Eine Teilnehmerin schreibt 20 Minuten: «Ich habe noch nie eine so traurige und emotionale Beerdigung erlebt.»

*Name der Redaktion bekannt.

(qll)