Erfolgreiche Karriere

31. Juli 2014 18:05; Akt: 31.07.2014 18:05 Print

Berner DJ-Schule expandiert nach Basel

von Mirjam Rodehacke und Mira Weingartner - Die einzige DJ-School der Schweiz ist in Bern derart erfolgreich, dass der Betreiber auch den Baslern das Auflegen beibringen will.

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Der Berner Pascal Zaugg (27) will mit seiner DJ School neu auch in Basel Liebhaber der elektronischen fördern. (Bild: Mira Weingartner)

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Viele Menschen, vorwiegend Jugendliche, träumen von einer grossen Karriere im Showbusiness. Während früher jeder Rockstar werden wollte, ist heute die steile Karriere vieler DJs mindestens genauso gefragt. Doch nicht jeder ist so talentiert wie sein berühmtes Vorbild. Um den vielen Möchtegern-DJs unter die Arme zu greifen, hat Pascal Zaugg (27) im März 2012 die Discjockey-Schule DJ School by Beatmix in Bern gegründet.

«Aufzulegen ist ein Handwerk – eine Kunst. Die Leute haben oft keine Ahnung, wie das Ganze funktioniert, und das hat mich genervt», erklärt Zaugg. In seiner Institution an der Steigerhubelstrasse 3 in Bern erlernen Interessierte während 100 Lektionen etwa professionelles Scratching, geschichtliche Hintergründe der Szene und an eigenen Turntables zu mixen. Die Schüler sind zwischen 12 und 55 Jahre alt und wollen von Deep House bis Schlager alles erlernen», so Zaugg.

Da das Projekt während den zweieinhalb Jahren grossen Anklang fand, expandiert der Berner in diesem Jahr nach Basel. Die ersten Kurse beginnen Ende Oktober, die Anmeldung läuft via Webseite. Interessierte können sich für einen Kurs für Neueinsteiger oder Fortgeschrittene sowie für Privatunterricht anmelden. Der Neueinsteigerkurs beinhaltet 100 Lektionen, dauert ungefähr acht Monate und kostet 2485 Franken.

DJs als Dozenten

«Es ist unsere Philosophie, dass wir nicht nur einen Einblick in den Beruf des DJ gewähren: Bei uns lernen die Kursteilnehmer das Handwerk so, dass sie nach dem DJ-Kurs für den Live-Einsatz als DJ befähigt sind», so Zaugg. Bevor die Teilnehmer aber im Club das Publikum anheizen können, gibt es zuerst einiges zu lernen. So auch das konkrete Anfassen der Materie und eine «solide Theorie», die einem jahrelanges Üben erspare.

Die wichtigsten Teile, die im achtmonatigen Kurs einmal pro Woche vermittelt werden, sind unter anderem: Taktlehre, das Anschliessen der Hardware, Animation und Moderation sowie die Grundlagen im Scratching. Zudem konnte Zaugg für seine Schule einige etablierte Fachkenner, wie DJ Ronfa, DJ Chosen One und DJ Delan als Dozenten gewinnen. Insgesamt gibt es fünf Dozenten, die ihre Kenntnisse lehren und auf der Webseite aufgelistet sind. Zudem unterrichten auch Gastdozenten aus verschiedenen Bereichen der Branche.

Eigene Agentur um DJs zu buchen

Nach der obligatorischen Unterrichtszeit können die Teilnehmer – ohne Mehrkosten – eine Prüfung mit DJ Diplom absolvieren: «Dazu bieten wir diverse Prüfungsvorbereitungen an – die Abschlussprüfung findet dann in zwei Teilen statt», so Zaugg. Dazu gehören eine schriftliche Prüfung und eine Praxisprüfung live in einem Club. In Bern etwa im Club Bonsoir, wo bereits diverse erfolgreiche DJs ihre Platten aufgelegt haben.

Archie Friede stellt den Club Bonsoir für den Auftritt zur Verfügung, ist aber dennoch skeptisch: «Um ein richtiger DJ zu werden, braucht es mehr als eine technische Grundbildung. Dazu gehören etwa das nötige Bauchgefühl und auch ein eigener Hit.» Im Mikrokosmos Bern sei es zudem schwierig, erfolgreich zu werden.

Sollte die Schule in Basel ebenfalls ein Erfolg werden, könnte sich Zaugg auch vorstellen, Schulen in Lausanne und Zürich zu eröffnen. Auch plant der Berner später eine Agentur für DJs zu eröffnen, um sie für Events zu buchen. Ansonsten stehen die weiteren Zukunftspläne noch in den Sternen: «Es ist nicht meine Art den Fokus so weit in die Ferne zu richten. Mein Motto ist es Step by Step vorwärts zu kommen».

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Arnold Rothstein am 31.07.2014 18:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sicherlich eine gute Sache

    doch schlussendlich ist ein gewisses Talent und Intuition unabdingbar. Diese Dinge kann man nicht lernen. Also die erwartungen nicht zu hoch stecken!

  • Produzent am 31.07.2014 20:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Djs,djs,djs,....

    Es gibt doch scho soso viel schlechte DJ's, die keine ahnung von Musik haben (Beispiele brauch es keine). So eine Schule ist zwar eine gute Idee, jedoch sollte man dort den "Schülern" zeigen, wie sie ihren eigenen Sound machen können- dann merkt man schnell, wer das Gefühl für die Musik hat. Die Tracks automatisch miteinander Synchronisieren und die somit "mixen" und sich dann DJ nennen kanns doch einfach nicht sein. Mach doch euren eigenen Sound, Danke :)

  • Ano Nym am 31.07.2014 18:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Coole Idee

    Find ich echt cool!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Produzent am 31.07.2014 20:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Djs,djs,djs,....

    Es gibt doch scho soso viel schlechte DJ's, die keine ahnung von Musik haben (Beispiele brauch es keine). So eine Schule ist zwar eine gute Idee, jedoch sollte man dort den "Schülern" zeigen, wie sie ihren eigenen Sound machen können- dann merkt man schnell, wer das Gefühl für die Musik hat. Die Tracks automatisch miteinander Synchronisieren und die somit "mixen" und sich dann DJ nennen kanns doch einfach nicht sein. Mach doch euren eigenen Sound, Danke :)

  • kurt am 31.07.2014 19:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    junge abzocken

    ich finde es das letzte. junge leute fallen auf so einen schwachsinn rein und zahlen ihr erspartes. so was bringt einem gar nichts ausser spot.

  • Ano Nym am 31.07.2014 18:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Coole Idee

    Find ich echt cool!!

  • Arnold Rothstein am 31.07.2014 18:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sicherlich eine gute Sache

    doch schlussendlich ist ein gewisses Talent und Intuition unabdingbar. Diese Dinge kann man nicht lernen. Also die erwartungen nicht zu hoch stecken!