Basel

15. Dezember 2011 22:55; Akt: 15.12.2011 22:32 Print

Berufsverbot und Haft für Heimleiter

Der Mann, der als Heimleiter Sex mit zwei Mädchen hatte, die bei ihm untergebracht waren, muss für 33 Monate ins Gefängnis. Dazu bekommt er ein fünfjähriges Berufsverbot, mit Jugendlichen zu arbeiten. Dies hat gestern das Strafgericht entschieden.

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Weiter muss er mehrere tausend Franken Genugtuung an die beiden Mädchen zahlen. Der 38-Jährige habe mit einer Mischung aus Geschenken und Druck den Widerstand der von ihm abhängigen Mädchen gebrochen, so die Richterin. «Es liegt im öffentlichen Interesse, zu verhindern, dass Sie wieder in diesem Gebiet tätig werden», so die Richterin. Der Angeklagte hatte im Prozess ausgesagt, die Arbeit mit Jugendlichen sei seine Berufung. Dieser wird er wohl nicht mehr nachgehen können: «Jemand mit einer derartigen Vorstrafe hat bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen nichts mehr zu suchen», so Thomas Mächler vom Erziehungsdepartment.

*Name geändert

(hys)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marko am 16.12.2011 02:43 Report Diesen Beitrag melden

    Tagesroutine im Heim

    Ich lebte meine ganze Jugend in Jugendheimen. Gemischte wie ungemischte Geschlechter, In- und Ausland. Ich kenne den Fall hier nicht, möchte aber sagen, das ich in dieser Zeit das eine oder andere Mädchen kennengelernt habe, die mit Absicht mit ihren Reizen spielte bzw. provozierte gegenüber Leiter. In einem Fall kam es zum Verkehr, einvernehmlich (so erzählte sie es zuerst). Im Nachhinein bestand das Mädchen darauf, gezwungen worden zu sein. Es gab keine Beweise, und schlussendlich Freispruch. Der Leiter verlor den Job. Mit solchen Geschichten, grad aus Heimen, muss man vorsichtig sein.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Marko am 16.12.2011 02:43 Report Diesen Beitrag melden

    Tagesroutine im Heim

    Ich lebte meine ganze Jugend in Jugendheimen. Gemischte wie ungemischte Geschlechter, In- und Ausland. Ich kenne den Fall hier nicht, möchte aber sagen, das ich in dieser Zeit das eine oder andere Mädchen kennengelernt habe, die mit Absicht mit ihren Reizen spielte bzw. provozierte gegenüber Leiter. In einem Fall kam es zum Verkehr, einvernehmlich (so erzählte sie es zuerst). Im Nachhinein bestand das Mädchen darauf, gezwungen worden zu sein. Es gab keine Beweise, und schlussendlich Freispruch. Der Leiter verlor den Job. Mit solchen Geschichten, grad aus Heimen, muss man vorsichtig sein.

    • Hans Wurst am 16.12.2011 13:07 Report Diesen Beitrag melden

      Selber schuld!

      Da habe ich kein Mitgefühl. Er ist Leiter und muss es besser wissen. Sonst ist er eh nicht gemacht für den Job. Absolut selber schuld!!!!!

    • Marko Savic am 16.12.2011 17:14 Report Diesen Beitrag melden

      Stimmt schon

      Natürlich @Hans Wurst, das bestreite ich nicht. Mir ging es viel mehr darum, dass ich nicht wenige Mädchen kennengelernt habe, die das bewusst provoziert haben. Und das ich eine Falschanschuldigung aus Eigeninteresse erlebt habe (als "Beobachter").

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