Bundesfeier

27. Juli 2017 10:28; Akt: 27.07.2017 15:23 Print

Betonklötze und Polizisten schützen «Sternenzauber»

Am 31. Juli ist es wieder soweit: Basel lässt sein Feuerwerk zur Bundesfeier traditionsgemäss einen Tag früher ab. Diese Neuerungen erwarten die Schaulustigen.

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Wie gehabt: An der Bundesfeier wird das Feuerwerk auf dem Rhein synchron vom Kies Ueli und der Schwägalp gezündet. (Bild: Keystone/Georgios Kefalas/Archivbild)

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Unter dem Motto «Sternenzauber über dem Rhein» werden zur diesjährigen Bundesfeier in Basel die Funken über dem Wasser verglühen. Rund 20’000 Effekte sorgen für ein rund 22-minütiges Schwarzpulver-Spektakel. Umrahmt wird das Feuerwerk von über 90 Food-Ständen und einem Fest- und Musikprogramm. Und es gibt einige Neuigkeiten gegenüber früheren Bundesfeiern.

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Polizei erhöht Sicherheitsdispositiv

Ein Punkt, der schon im letzten Jahr ausgebaut wurde, sind die Sicherheitsvorkehrungen durch die Basler Polizei. «Die Massnahmen werden aufgrund der europaweiten Gefährdungslage auch dieses Jahr getroffen», erklärt Polizeisprecher Martin Schütz. Die Innerstadt um die Mittlere Brücke wird, früher als letztes Jahr, bereits ab Mitte Nachmittag für den Verkehr gesperrt sein. Ab 17 Uhr fährt auch kein Tram mehr zum Zentrum des Geschehens. Neu kommen «mobile bauliche Elemente» zum Einsatz: Betonklötze an den Eingängen zum Festperimeter, wie sie bereits am Weihnachtsmarkt aufgestellt wurden, um Anschläge wie jenen in Nizza 2016 zu verhindern.

Schütz betont: «Es gibt keine konkreten Hinweise für künftige Vorkommnisse in Basel und der restlichen Schweiz.» Trotzdem sei es das Ziel, allen Eventualitäten Rechnung zu tragen. «Die Besucher sollen sich sicher fühlen und entspannt an den Festlichkeiten teilnehmen können.» Wie 2016 wird auch dieses Jahr die Anzahl an Einsatzkräften erhöht.

Diebe dürften von Betonklötzen und Uniformen nicht sehr beeindruckt sein. Die Polizei rät Frauen deshalb, ihre Handtasche und den Schmuck zu Hause zu lassen. Wertsachen sollten möglichst auf dem Körper getragen werden.

Gedränge auf der Mittleren Brücke?

Neu ist dieses Jahr auch die Baustelle auf der Mittleren Brücke. Darf man sich auf ein besonders dichtes Gedränge einstellen? «Es wird für die Besucher keine Einschränkungen geben», sagt Daniel Arni, Leiter der Arbeitsgruppe «Bundesfeier am Rhein». Die Feier sei von Beginn an in die Bauplanung mit einberechnet worden. Die Baustelle wird pünktlich zu Beginn der Feier aufgeräumt.

Ins Wasser fällt heuer das legendäre Schlauchboot-Rennen. «Aufgrund fehlender Freiwilliger kann das Schlauchboot-Rennen nicht stattfinden», so Arni. Doch ein Ersatz wurde gefunden: Stattdessen werden elf Teams in Langschiffen über den Rhein sausen. Gestartet wird um 18.30 Uhr bei der Wettsteinbrücke.

Traditionsbruch auf dem Bruderholz

Eine unfreiwillige Neuerung gibt es auch an der offiziellen Bundesfeier am 1. August auf dem Bruderholz. Diese wird traditionellerweise um 19.50 Uhr von den Glocken der Tituskirche eingeläutet. Mit dieser Tradition wird dieses Jahr gebrochen: «Die Glocken befinden sich zurzeit in Revision», sagt Conrad Jauslin, Vorsitzender des Quartiervereins Bruderholz. Glücklicherweise konnte man das Geläut online herunterladen, so dass es dieses Jahr halt aus Lautsprechern bimmeln wird.

(rob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Herman keven am 27.07.2017 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Nervig

    jedes Jahr die gleiche Leier das Feuerwerk ist nicht gut es kostet zu viel es ist eine Ausbeutung seit doch einfach mal froh das es euch gut geht und ubser Land sich das leisten kann es nervt einfach dann bleibt zuhause und schmollt doch da

  • Basler am 27.07.2017 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arbeitsschluss wann?

    Ich begreife eigentlich nur nicht, weshalb ich bis 18:00 arbeiten soll, wenn ich die Stadt mit dem OeV nicht mehr queren kann. Da sollte die Regierung mal mit den Arbeitsgebern in Basel sprechen

  • Ironic am 27.07.2017 15:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genau mein Humor

    Offene Grenzen für Alles und Jeden, aber Betonklötze und bewaffnete Polizisten.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Urs Müller am 29.07.2017 13:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warum in Angst leben ?

    Wieso in Angst leben ? Das ganze Theater der Polizei von Basel ist Verschwendung von Steuergeldern und Resourcen . Der unkoordinierte Haufen names Basler Polizei hat von Terrorabwehr keine Ahnung und wäre im Ernstfall masslos überfordert wenn nicht unfähig den Einsatz zu meistern . Wenn eine Organisation wirklich etwas plant , dann werden weder Betonpfeiler noch ein paar Polizisten etwas daran ändern können . Im Gegenteil kann so ein Polizei und Sicherheitsauflauf noch jemand dazu bewegen etwas zu tun , unm zu zeigen.....ihr hindert uns nicht . Aber naja alles Showtime

  • besorgter realist am 28.07.2017 08:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alibi

    ganz nett diese betonklötze ABER sie halten kein LKW auf , sie zeigen kaum wirkung !!!!

  • Pirmin am 27.07.2017 23:18 Report Diesen Beitrag melden

    Ja Betonklötze...

    vor allem jene in den Köpfen einiger Menschen sind hoch gefährlich! Schaut raus in die Welt. Kann nicht sein was nicht sein darf was?

  • Tobias Sigrist am 27.07.2017 20:22 Report Diesen Beitrag melden

    Betonklötze am falschen Ort

    Die Betonklötze stehen am falschen Ort liebe Basler. Wenn ihr mehr Sicherheit wollt dann stellt diese an die Grenzposten und kontrolliert jeden! Und dann überall an den Grenzen bitte! Ausschliesslich so gibt es noch Sicherheit, leider

  • Ironic am 27.07.2017 15:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genau mein Humor

    Offene Grenzen für Alles und Jeden, aber Betonklötze und bewaffnete Polizisten.

    • Dodo am 27.07.2017 15:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ironic

      Und jetzt ? Sie wären ja sonst auch nicht hier.

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