19. April 2005 04:36; Akt: 18.04.2005 20:37 Print

Betrugsprozess endet mit zwei Freisprüchen

Das Basler Strafgericht hat gestern die Witwe und den Sohn eines Mannes, der seinen Arbeitgeber um 2,8 Millionen Franken betrogen hatte, vom Vorwurf der Gehilfenschaft zu Betrug und Geldwäscherei freigesprochen.

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Der Haupttäter selbst hatte vor sechs Jahren Suizid begangen.

Aus dem gleichzeitig durchgeführten Konfiskationsverfahren erhob das Gericht gegen die beiden eine Ersatzforderung über 325 000 Franken. Zur Deckung dieser Forderung beschlagnahmte das Gericht neben deliktisch auch legal erworbene Vermögenswerte – «um zu verhindern, dass sich Verbrechen lohnt», so der Gerichtspräsident.

Die Angeklagten hatten erklärt, dass sich der Mann beziehungsweise Vater um das Finanzielle gekümmert habe und sie nichts vom Betrug gewusst hätten.

(sda)