Basel

24. Februar 2011 22:53; Akt: 24.02.2011 22:00 Print

Chemiebauten sind nun erdbebensicher

Mit rund 40 Millionen Franken hat die chemisch-pharmazeutische Industrie in Basel Bauten und Anlagen erdbebensicher gemacht.

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Das Risiko, von einer ähnlichen Naturkatastrophe wie die neuseeländische Stadt Christchurch heimgesucht zu werden, ist gross. Der Raum Basel ist in der Schweiz neben dem Wallis ­geologisch am heikelsten. Ein grosses Beben hat heute laut dem Bund ein Schadenpotenzial von 60 bis 120 Milliarden Franken.
Fristgerecht haben Roche, Novartis und Huntsman eine 1999 getroffene Vereinbarung erfüllt und an diversen Gebäuden Stahlträger eingebaut oder Fundamente verstärkt. «Mehr als ein Dutzend Bauten wurden nachgerüstet», so Regierungsrat Carlo Conti gestern vor den Medien. Und Andreas Götz vom Bundesamt für Umwelt betonte: «In Sachen Erdbebenprävention übernimmt Basel seit jeher eine Vorreiterrolle.»

(jd/20 Minuten)