WC-Anlagen

12. Dezember 2011 21:57; Akt: 12.12.2011 22:06 Print

Die Stadt rüstet massiv auf

von Denise Dollinger - Sauber, sicher und gefeit gegen Vandalismus: In der Stadt werden die WC-Anlagen aufgerüstet.

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Eine der 74 öffentlichen WC-Anlagen der Stadt Basel. bau- und verkehrsdepartement basel stadtEine der 74 öffentlichen WC-Anlagen der Stadt Basel. (Bau- und Verkehrsdepartement Basel Stadt)

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Wer in der Stadt das «stille Örtchen» aufsuchen muss, hat es in Zukunft einfacher: Neu installierte Schilder – darunter auch solche mit einem pinkelnden Waggis – weisen auf die jeweils nächste WC-Anlage hin. So etwa am Barfüsserplatz, wo die Toi­letten kürzlich saniert und modernisiert wurden. «Diese drei selbstreinigenden WCs sind mit bis zu 4500 Besuchern pro Monat die bestfrequentierten von Basel», sagt Roman Baumgartner vom Basler Tiefbauamt. Bei der Sanierung wurden sie denn auch auf einen hohen technischen Standard gebracht. Die Wände und Decken etwa sind mit Sicherheitsglas ausgestattet. «So wollen wir Vandalismus vorbeugen», sagt Baumgartner. Eine der Toiletten verfügt zudem über das Eurokey-System. Damit können Behinderte das WC mit einem Schlüssel, den sie über Pro Infirmis beziehen, gratis benutzen.

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Doch nicht nur am Barfüsserplatz wurde aufgerüstet – rund 25 weitere WC- oder Pissoir-Anlagen wurden neu erstellt oder modernisiert. Dafür wurde in den Jahren 2003 und 2009 vom Grossen Rat zwei Kredite von 9,4 Millionen Franken gesprochen. In den nächsten zehn Jahren sollen zehn weitere neue Anlagen verwirklicht werden. So etwa 2013 beim Spalentor. Dort ­ist «Wildpinkeln» immer wieder ein leidiges Thema. Beim Bau- und Verkehrsdepartement hofft man nun, diese Misere durch die neuen WC-­Anlagen ein wenig zu mildern.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roger Wymann am 13.12.2011 08:50 Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Dann wird hoffentlich nicht mehr vor unseren Eingang uriniert und gestuhlt. Nur wenn sie wieder ein Fest im Pup gegenüber haben bezweifle ich, dass dass WC was nützt.

  • Bernd am 13.12.2011 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    Basel, warum immer so kindisch?

    Lasst doch den "Joggeli" einfach weg! Es ist ja nicht das ganze Jahr über Fasnacht. Eine Kabine, eine Schüssel und ein Pissiore und die Sache ist erledigt! Nicht nur Junkies gehen auf öffentliche WC's, vorallem jetzt nicht, wo die Restaurants immer so ein "Theater" machen!

  • Tinu am 13.12.2011 06:52 Report Diesen Beitrag melden

    Ach, immer so kindisch

    Lasst doch den doofen Waggis weg, es ist ja nicht das ganze Jahr über Fasnacht! Ich fände es gut, wenn es ein normales Klo und ein Pissior hätte, denn so wird die Schüssel nicht ständig verpinkelt und wenn einer mal gross muss, dann hat er auch ein sauberes WC.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Bernd am 13.12.2011 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    Basel, warum immer so kindisch?

    Lasst doch den "Joggeli" einfach weg! Es ist ja nicht das ganze Jahr über Fasnacht. Eine Kabine, eine Schüssel und ein Pissiore und die Sache ist erledigt! Nicht nur Junkies gehen auf öffentliche WC's, vorallem jetzt nicht, wo die Restaurants immer so ein "Theater" machen!

  • Maiglöggli am 13.12.2011 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    9,4 Millionen Steuergeld

    nur deshalb, weil es ein paar Säue gibt, die Volkseigentum verdrecken und beschädigen statt die zur Verfügung gestellte Anlagen adäquat zu nutzen. Seht Ihr jetzt, wohin euer dummes Verhalten führt? Kommt es euch vielleicht sogar in den Sinn, dass auch Ihr damit via Steuern zur Kasse gebeten werdet, Ihr nicht nur euren Mitmenschen, sondern auch euch selbst schadet?

  • schwarzer peter am 13.12.2011 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    gratis und bedient

    es ist zu hoffen, dass die neuen wc's erstens kostenlos und zweitens nicht selbstreinigend (gleich meistens defekt) sondern bedient sind.

  • rico baumgaertner am 13.12.2011 09:39 Report Diesen Beitrag melden

    urin nicht in die gewässer

    mit zusätzlichen pissoirs würde es möglich, menschlichen urin zu "ernten" un der industriellen weiterverarbeitung als rohstoff zuzführen, statt ihn in die gewässer zu leiten (vgl. div. publikationen der eawag).

  • Roger Wymann am 13.12.2011 08:50 Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Dann wird hoffentlich nicht mehr vor unseren Eingang uriniert und gestuhlt. Nur wenn sie wieder ein Fest im Pup gegenüber haben bezweifle ich, dass dass WC was nützt.