Elisabethenstrasse

19. Juni 2011 21:26; Akt: 19.06.2011 21:26 Print

Droht nun Chaos?

von Lena Oppong - Klares Ja zur neuen Elisabethenstrasse an der Urne: Nun fürchten die jungen Bürgerlichen einen Verkehrskollaps.

Fehler gesehen?

Die Tramstationen Kirschgarten und Bankverein werden behinderten- und senioren­gerecht, für die Velos und Fussgänger gibt es mehr Platz und der motorisierte Verkehr vom Bahnhof SBB in Stadtrichtung wird gesperrt: Die Elisabethenstrasse soll sich gründlich verändern. Mit rund 62,5% sagten die Basler Stimmbürger gestern Ja zur Umgestaltung. Die Abstimmung war nötig geworden, nachdem drei bürgerliche Jungparteien und der TCS das Referendum gegen den Grossratsbeschluss ergriffen hatten. Bau- und Verkehrsdirektor Hans Peter Wessels freut sich über das gute Resultat: «Die Elisabethenstrasse ist die direkte Verbindung vom Bahnhof SBB zur Innenstadt und zum jetzigen Zeitpunkt ein ­absolutes Nadelöhr.» Wer nur einmal die Passage zu einer Stosszeit besuche, wisse, wie schnell es dort zu Ver­stopfungen wegen Platzmangel komme. Täglich fahren bis zu 10 000 Autos und etwa 400 Trams durch die Strasse.

SVP-Grossrat Alexander Gröflin befürchtet, dass die Sperrung der einen Fahrbahn zu einem Verkehrskollaps ­führen wird: «Der gesamte Verkehr wird sich auf den ­Aeschenplatz umverteilen und ein Chaos auslösen», sagt er. Ab 2012 werden die Arbeiten am 9,4-Millionen-Projekt beginnen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.