Climate Games in Basel

08. August 2018 18:47; Akt: 08.08.2018 22:40 Print

Ein toter Riesenfisch gegen den Klimawandel

Die Situation für Fische im Rhein ist kritisch. In Schaffhausen sterben sie schon zu Tausenden. Schuld daran ist der Klimawandel, so Umweltaktivisten.

Mit totem Fisch gegen den Klimawandel. (Video: las/lb)
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Um auf die Folgen des Klimawandels hinzuweisen, wählten die Aktivisten von Climate Games am Mittwoch mit dem Fischsterben für ihre Protestaktion ein Sujet, das gegenwärtig in aller Munde ist. Auf einem Weidling trugen sie ein Transparent, das einen toten Fisch zeigte, den Basler Rhein herunter.

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Der Rhein wurde wohl nicht zufällig als Schauplatz des Protests gewählt: In den vergangenen Wochen wurden zwischen Bodensee und Rheinfall rund eine Tonne toter Fische aus dem Strom gezogen. Und auch in Basel sind die Wassertemperaturen kritisch.

Konstruktives erwünscht

Die Aktivisten wollen aber nicht nur anprangern, sondern auch Tipps geben und Ideen sammeln. Während der Aktion auf dem Rhein stellten sie einen Informationsstand am Kleinbasler Ufer auf, wo sie Rheinschwimmer über die Gefahren informierten, die den Bewohnern ihres Lieblingspools drohen. Zudem verteilten sie Formulare, mit denen jeder seine Ideen zum schonenden Umgang mit der Umwelt teilen konnte.

Zudem gab es für die Schwimmer schwarze Trauerschleifen, mit denen sie ihre Solidarität mit den an der Hitze verendeten Fischen bekunden konnten. «Wir wollen die Menschen sensibilisieren. Ihre Reaktionen sind durchweg positiv», sagte einer der Aktivisten vor Ort.

Ein toter Riesenfisch gegen den Klimawandel

Wer sich weiter in das Thema vertiefen möchte, kann sich im Klimacamp im Areal der Zentrale Pratteln einfinden. Dieses findet noch bis Sonntag statt und bietet verschiedene Workshops und Auftritte von Gastrednern an.

Rheinhäfen im Visier

Die steigenden Temperaturen haben eine Gruppe von Aktivisten auf den Plan gerufen, mit einer Störaktion den Betrieb des Birsfelder Ölhafens am Freitag und am Samstag zu blockieren. In der «bz Basel» wurde gar kolportiert, der Hafen werde deshalb vorsorglich geschlossen. Die Schweizerischen Rheinhäfen dementieren dies auf Anfrage von 20 Minuten.

Der Hafen sei zum Ziel der Aktion geworden, weil über die Schweizer Rheinhäfen mehr als ein Drittel des Mineralölbedarfs in die Schweiz gelange, so die Aktivisten. Dessen Verbrennung sei wiederum für die Erderwärmung verantwortlich. «Das Öl, dessen Förderung und Transport von Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung begleitet ist, wird aus Basel in die
ganze Schweiz verteilt», heisst es weiter. Dies ist ihnen ein Dorn im Auge. Ihre Botschaft: Es sollte uns allen ein Dorn im Auge sein.

Rheinhäfen und Polizei geben sich bedeckt

«Die Schweizerischen Rheinhäfen wissen zu wenig über diese geplante Aktion, daher können wir uns nicht dazu äussern», schreibt Port-of-Switzerland-Sprecherin Jelena Dobric auf Anfrage von 20 Minuten. Man gehe aber von friedlichen Absichten aus.

Für die Forderungen der Aktivisten zeigen die Rheinhäfen jedoch Verständnis: «Das Anliegen, aus fossilen Energien auszusteigen, können wir nachvollziehen. Der Mineralölimport über die Rheinhäfen ist denn in den letzten Jahren auch rückläufig», so Dobric.

Die Baselbieter Polizei ist ebenfalls im Bild: «Wir wissen von der geplanten Aktion und beurteilen die Lage kontinuierlich neu», so Polizeisprecher Adrian Gaugler.

(las)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heidi Heidnisch am 08.08.2018 18:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie war das?

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Wer lebt, der kämpft für eine lebenswerte Zukunft!

  • aw55 am 08.08.2018 23:28 Report Diesen Beitrag melden

    Hochsommer

    Wann endlich kapieren diese Leute, dass wir Sommer und Hochsommer haben und dies schon seit eh und je.

  • Teutates am 09.08.2018 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    Die Fische sterben, weil das Wasser zu

    warm ist und es zu wenig geregnet hat! Es hat auch zu wenig Sauerstoff! Aber doch nicht wegen dem Klimawandel!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Teutates am 09.08.2018 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    Die Fische sterben, weil das Wasser zu

    warm ist und es zu wenig geregnet hat! Es hat auch zu wenig Sauerstoff! Aber doch nicht wegen dem Klimawandel!

  • aw55 am 08.08.2018 23:28 Report Diesen Beitrag melden

    Hochsommer

    Wann endlich kapieren diese Leute, dass wir Sommer und Hochsommer haben und dies schon seit eh und je.

  • max62 am 08.08.2018 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Versteh ich nicht.

    Warum füttert niemand die Fische, kein Wunder wenn sie sterben.

  • Gert am 08.08.2018 21:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ssssssss

    Hm Wueder mal will die kleine CH die weld reten.Aber solange das nicht jede Land macht hilft auch nicht üsere kleine Land...Oder get das bei die sogenante Reter nur um üs für fremde zu Melcken?

  • S. Kaltenberg am 08.08.2018 20:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weltklima

    Geoengineering wird schon jahrelang betrieben . Zur Veränderung des Weltklimas . Und ja , der Klimawandel IST Mensch gemacht !

    • Fred am 09.08.2018 06:54 Report Diesen Beitrag melden

      Alu-Hüte helfen

      Bei mir kann man Alu-Hüte kaufen, die gegen alles schützen. Kostet nur 100.- Stutz das Stück

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