Zutaten nicht deklariert

23. Dezember 2019 12:03; Akt: 23.12.2019 14:48 Print

Diese Guetsli können Ihre Gesundheit gefährden

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat Weihnachtsgebäck kontrolliert. 11 von 30 Proben mussten beanstandet werden.

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Insgesamt 30 Proben aus 24 verschiedenen Geschäften in Basel-Stadt hatte das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt untersucht. Dabei handelte es sich um diverse Weihnachtsguetzli wie Brunsli, Mailänderli, Zimtsterne, Änisbrötli, Pfeffernüsse oder Spitzbuben. Zwölf Produkte stammten aus dem Offenverkauf, die restlichen Produkte waren vorverpackt. Bei den meisten Geschäften handelte es sich um kleine Bäckereien. Einer der kontrollierten Zimtsterne enthielt eine grössere Menge an Haselnüssen, obwohl nur Spuren davon deklariert gewesen seien, schreibt das Kantonslabor in einer Mitteilung. Das Produkt sei beanstandet worden. Ein weiteres Produkt, «Guzzi gemischt», enthielt bei einer Probe Milchbestandteile nahe am Deklarationsschwellenwert. Der Hersteller sei darauf aufmerksam gemacht worden, damit dieser in Zukunft das Risiko einer Kontamination minimieren könne. In einer weiteren Probe wurde nicht-deklariertes Gluten nachgewiesen. Diese Probe sei beanstandet worden. Weiter seien zehn Proben wegen fehlerhafter Kennzeichnung beanstandet worden. Die Beanstandungsgründe waren unter anderem das Fehlen einer Zutatenliste, einer Sachbezeichnung oder der Betriebsadresse. Zudem seien teilweise die allergenen Zutaten optisch nicht hervorgehoben gewesen. Drei vorverpackte Produkte wurden beanstandet, da sie überhaupt keine Kennzeichnung aufgewiesen hätten, so das Kantonale Laboratorium. Auf Grund der hohen Beanstandungsquote würden die Weihnachtsguetsli auch in Zukunft wieder kontrolliert.

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Insgesamt 30 Proben aus 24 verschiedenen Geschäften in Basel-Stadt hatte das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt untersucht. Bei den meisten kontrollierten Geschäften handelte es sich um kleine Bäckereien. Bei den Produkten handelte es sich um diverse Weihnachtsguetsli wie Brunsli, Mailänderli, Zimtsterne, Änisbrötli, Pfeffernüsse oder Spitzbuben. Zwölf Produkte stammten aus dem Offenverkauf, die restlichen Produkte waren vorverpackt, wie einer Mitteilung vom Montagmorgen zu entnehmen ist.

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Einer der kontrollierten Zimtsterne enthielt eine grössere Menge an Haselnüssen, obwohl nur Spuren davon deklariert gewesen seien, schreibt das Kantonslabor. Das Produkt sei beanstandet worden. Ein weiteres Produkt, «Guzzi gemischt», enthielt bei einer Probe Milchbestandteile nahe am Deklarationsschwellenwert. Der Hersteller sei darauf aufmerksam gemacht worden, damit er in Zukunft das Risiko einer Kontamination minimieren könne. In einer weiteren Probe wurde nicht-deklariertes Gluten nachgewiesen. Diese Probe sei beanstandet worden.

Allergene Zutaten nicht markiert

Weiter seien zehn Proben wegen fehlerhafter Kennzeichnung bemängelt worden. Die Beanstandungsgründe waren unter anderem das Fehlen einer Zutatenliste, einer Sachbezeichnung oder der Betriebsadresse. Zudem seien teilweise die allergenen Zutaten optisch nicht hervorgehoben gewesen. Drei vorverpackte Produkte hätten überhaupt keine Kennzeichnung aufgewiesen, so das Kantonale Laboratorium.

Auf Grund der hohen Beanstandungsquote würden die Weihnachtsguetsli auch in Zukunft wieder kontrolliert.

(obr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • RaDi am 23.12.2019 12:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neiaberau

    Jö, welch reisserischer Titel. Ich dachte schon, die hätten Rattengift verbacken. Dabei war es bloss gute, alte Handwerkskunst. Schreibt am besten an: "Unsere Nussprodukte enthalten Nüsse und alle Produkte Milch und Eier"

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  • firesnake am 23.12.2019 12:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oje

    Jeder der schon mal einen Zimtstern gegessen hat, weiss dass es in diesem nüsse hat. In einem Mailänderli hat es Mehl drin, un dies wird meist aus Weizen gemacht, sprich, könnte also Gluten enthalten. Abgesehen davon hat jeder in der Schule schon mal Gutsli gebacken, also sind die Rezepte nicht gänzlich unbekannt. Etwas überlegen und Recherche dann sind die Mlmeisten Probleme gelöst ohne Berge von Bürokratie

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  • Aladin am 23.12.2019 12:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Diätwahn

    Tja mit unseren super glutenfreier Kultur ist es immer schwieriger ein Bäckerei zu führen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Roland am 24.12.2019 18:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selber machen

    Wer an Allergie leidet soll selber Güetzli Backen , oder sein lassen , nicht zumutbar die ganzen Gewürze

  • SP am 24.12.2019 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Man nehme...

    Soll ich mal erzählen, was ich in all den Jahren als Bäcker Konditor, in diversen Bäckereien gesehen habe? Vielleicht nach der Weihnacht ;) Ä Guete mitenand...

  • Die Pessimistin am 24.12.2019 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Der Tod lauert überall

    Vorsicht, Essen kann tödlich sein, nicht Essen führt auch zum Tode...

  • Michel Schwitzer am 24.12.2019 09:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zettelwirdschaft

    Mein Gott, ................... hatten wir früher Glück das wir überlebt haben. Wir assen Lebensmittel, die nicht mit jedem kleinen Detail angeschrieben war, z. B. ob Milch drin ist und ob die Kuh glücklich oder wirklich Weiblich war. Es wird immer schlimmer.

  • Aber am 23.12.2019 23:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eeeeee

    Neeeeejjjj! Ich esse bald 80 Jahre das ganze Jahr Guezli etc.! Immer noch die eigenen Zähne? Gewicht normal? Verdauung normal? Andere Theorien Suchen? Warte Gespannt.