Basel

17. März 2011 10:29; Akt: 17.03.2011 20:53 Print

Energiepaket im Baselbiet ein Hit

Das Anfang 2010 gestartete Baselbieter Energiepaket stösst bei den Hauseigentümern auf reges Interesse: Im ersten Jahr wurden 2828 Fördergesuche für Gebäudesanierungen eingereicht.

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Durch die bisher unterstützten Massnahmen werden pro Jahr 40 400 Megawattstunden Energie eingespart.

Zugesichert wurden per Ende 2010 Förderbeiträge im Umfang von 16,1 Mio. Fr., wie die Bau- und Umweltschutzdirektion Baselland (BUD) am Donnerstag mitteilte. Ausgelöst wurden dadurch Investitionen von insgesamt 118 Mio. Franken.

1328 Gesuche betrafen energetische Gebäudesanierungen, die vom Bund aus der CO2-Abgabe finanziert werden. Für solche Projekte wurden Förderbeiträge von 9,4 Mio. Fr. bewilligt, was Investitionen von 75 Mio. Fr. auslöste.

Aus dem kantonalen Energiepaket, das über einen Zeitraum von zehn Jahren Förderbeiträge von insgesamt 50 Mio. Fr. ermöglicht, werden namentlich die Nutzung erneuerbarer Energien und Energieanalysen im Hinblick auf Sanierungen unterstützt. Für solche Projekt wurden 1500 Projekte eingereicht. Zugesichert wurden Förderbeiträge von 6,7 Mio. Fr., die zu Investitionen von 43 Mio. Fr. führten.

Für Gesamtsanierungen gingen 67 Gesuche ein. Davon betrafen 43 Einfamilien- und 20 Mehrfamilienhäuser sowie je zwei Gewerbebauten und Schulhäuser. Bei der Nutzung erneuerbarer Energien standen mit 516 Projekten thermische Solaranlagen an der Spitze gefolgt von 128 Gesuchen für Wärmepumpenanlagen mit Erdsonde. Energieanalysen wurden in 352 Fällen beantragt.

Die jährliche Einsparung, die durch die bisher unterstützten Massnahmen ausgelöst wurde, entspricht nach Angaben der BUD 67 Bahnwaggons voll Heizöl oder dem Heizenergieverbrauch von rund 1400 Einfamilienhäusern mit Baujahr 1970. Der CO2-Ausstoss wird durch die Massnahmen jährlich um 11 120 Tonnen verringert.

(sda)