Liestal BL

14. Februar 2011 23:00; Akt: 14.02.2011 21:42 Print

Enttäuschung im unteren Baselbiet

Während im Bezirk Arlesheim die Gemeinden geschlossen hinter der Erhöhung der Theatersubventionen standen, stimmte der restliche Kanton unisono dagegen. Im unteren Baselbiet ist die Enttäuschung gross.

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«Es ging nicht in erster Linie ums Theater, sondern vielmehr um ein Bekenntnis zu einem starken Standort
Nordwestschweiz», so der Binninger Gemeindepräsident Charles Simon. «Viele Gemeinden denken da zu ­wenig an die ganze Region.»

Das sieht auch der Arlesheimer Gemeindepräsident Karl-Heinz Zeller so: «Wir müssen nun schauen, dass der Bezirk Arlesheim in Liestal mehr Gewicht bekommt.»

Kein Verständnis für diese Kritik hat der Hemmiker Gemeindepräsident Alfred Sutter. Seine Gemeinde hat mit 85 Prozent am deutlichsten Nein gesagt. «Es ist doch klar, dass man nicht für etwas Geld ausgeben will, dass man selber nicht beansprucht.»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Martin am 15.02.2011 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Streicht Hemmiken den Finanzausgleich, da wir es n

    Wenn Herr Sutter sagt: «Es ist doch klar, dass man nicht für etwas Geld ausgeben will, dass man selber nicht beansprucht.» Dann sage ich: Streicht Hemmiken den Finanzausgleich ich als Binninger werde sicher nie nach Hemmiken gehen und will auch nicht für etwas zahlen was ich nicht beanspruche.

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  • ehem. Städterin aus dem Oberbaselbiet am 15.02.2011 08:05 Report Diesen Beitrag melden

    Das Theater ums Theater

    Der Bezirk Arlesheim darf ja freifillig 4-5 Millionen ans Theater in Basel überweisen! Die Region Nordwestschweiz braucht ein Theater, das ist auch mir als Oberbaselbieterin klar. Die Mehrheit hat den Zusatzkredit abgelehnt nicht das Theater. Ausmisten und den Rotstift ansetzen ist angesagt wie andernorts! Was wäre, wenn ALLE Zwangsbesucher (Schüler auf Kosten der Eltern!)nur auf freiwilliger Basis gehen dürften und erst noch selber bestimmen könnten WO und WAS sie als "Kultur" interessant fänden, dann gäbs noch s'grössere Theater. Theaterschaffende sind links - Lehrer sind mehrheitlich links

  • Wayne am 15.02.2011 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Grösse, keine Klasse

    Liebe Basler, Ihr seid eine vergleichsweise kleine Provinzstadt, führt Euch aber auf als wärt Ihr London, Paris oder New York. Ach wie peinlich. Dabei seid Ihr im besten Fall etwas zwischen Herne und Mülheim an der Ruhr und auf ganz, ganz viel Kundschaft aus der Region angewiesen. Also seid freundlich und nicht so herablassend.

Die neusten Leser-Kommentare

  • H. Hottinger , Basel am 16.02.2011 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Enttäuschung im unteren Baselbiet

    Dank Steuersenkungen wird BL zum finanzschwachen Kanton und kassiert somit Gelder aus dem Finanzausgleich des Bundes. Dieser wird von BS mit 80 Mio gespiesen. BS sollte den BL Anteil daraus für das Theater zurückbehalten.

  • Wayne am 15.02.2011 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Grösse, keine Klasse

    Liebe Basler, Ihr seid eine vergleichsweise kleine Provinzstadt, führt Euch aber auf als wärt Ihr London, Paris oder New York. Ach wie peinlich. Dabei seid Ihr im besten Fall etwas zwischen Herne und Mülheim an der Ruhr und auf ganz, ganz viel Kundschaft aus der Region angewiesen. Also seid freundlich und nicht so herablassend.

  • Patsi am 15.02.2011 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Bin ich über das Nein froh, danke BL

    Sorry, aber ich komme aus Basel und habe auch nein gestimmt. Wieso sollte man so viele Millinen ins Theater verlochen, wo man das Geld woanders besser benötigen könnte. Und abgesehen davon ist es auch ungerecht, es geht immer um die sogenannte "Kultur", aber das "normale" Kino ist auch Kultur und wird von Kleinkindern bis Grossis besucht, aber da gibts ja keine Sub. Wer ins Theater will soll halt die höheren Eintrittspreise bezahlen, Pasta. Das Kino ist ja auch nicht gerade billig.

    • Oberbaselbieter am 15.02.2011 18:41 Report Diesen Beitrag melden

      Theater soll doch Kredit aufnehmen wenn es zuwenig

      Da muss ich dir vollkommen recht geben! Für was müssen wir dem Theater Geld zahlen wenn wir es nicht besuchen? Setzt doch ganz einfach die Eintrittspreise höher und gut ist. So bezahlt man seinen Anteil halt erst wenn wir ins Theater gehen. Und wenn das Theater dringend Geld braucht soll es doch ganz einfach einen Kredit aufnehmen!

    • esthi lauder am 16.02.2011 11:23 Report Diesen Beitrag melden

      Theater um Theater

      also wenn du aus basel kommst , konntest du ja gar nicht über das theater um das theater abstimmen .und wenn dich kultur nicht interessiert , kannst du es ja lassen und dir weiterhin amischrottfilmchen ansehen . aber viele andere gehen gerne ins theater ,museen, ausstellungen etc .und an die solltest du auch denken ! kultur bringt einen weiter !

    • Oberbaselbieter am 16.02.2011 17:58 Report Diesen Beitrag melden

      Es lebe die Technik

      Ich komme aus dem Oberbaselbiet. In meiner Kindheit war ich auch ein paar mal im Theater um Frau Holle und Co. anzusehen. Aber im heutigen Zeitalter von Internet, Blu-ray, 3D etc. brauch ich persönlich nicht mehr ins Theater, Museeum etc. gehen. Es sei denn es hat was mit Technik zu tun. Vielleicht geh ich ja mal wenn ich Kinder habe aber das kann noch ein paar Jährchen dauern.

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  • Martin am 15.02.2011 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Streicht Hemmiken den Finanzausgleich, da wir es n

    Wenn Herr Sutter sagt: «Es ist doch klar, dass man nicht für etwas Geld ausgeben will, dass man selber nicht beansprucht.» Dann sage ich: Streicht Hemmiken den Finanzausgleich ich als Binninger werde sicher nie nach Hemmiken gehen und will auch nicht für etwas zahlen was ich nicht beanspruche.

    • Oberbaselbieter am 15.02.2011 18:43 Report Diesen Beitrag melden

      Sag niemals nie!

      Sag niemals nie! Irgend einmal in deinem Leben wirst du under warst du schonmal in Hemmiken!

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  • eri am 15.02.2011 10:15 Report Diesen Beitrag melden

    Von der Stadt provitieren!?

    Wieviele Hemmiker wohl in Basel arbeiten und so von der Stadt provitieren?

    • scho_so am 15.02.2011 11:47 Report Diesen Beitrag melden

      Na klar

      Na klar, es gibt ja nur in Baselstadt Arbeitsplätze. Jeder Baselbieter arbeitet schliesslich in Baselstadt Wenn Baselland so rückständig ist wie du meinst, weshalb soll Baselland dann immer Projekte in Basel mitfinanzieren und nicht umgekehrt

    • Dominik Mangold am 15.02.2011 18:25 Report Diesen Beitrag melden

      Stellungsnahme eines Hemmikers

      Wenigstens lernt man in Hemmiken noch, dass profitieren mit f geschrieben wird... Die Stadt profitiert auch von den Baselbietern, welche täglich pendeln. Denn nur so kann die Stadt den Bedarf an Arbeitskräften decken und somit einen attraktiven Standort für internationale Firmen bieten. Ausserdem arbeiten auch viele Städter im Baselbiet und profitieren so vom Land. Dass sich nun Frau Sarah Wyss von der JuSo anmasst die Baselbieter als Hinterwäldler zu bezeichnen ist ein Affront gegen die Bevölkerung.

    • Mike Meier am 16.02.2011 12:24 Report Diesen Beitrag melden

      so ein Quatsch!

      @scho_so: Dann soll doch Basel-Stadt im Anstellungsvertrag die Bedingung aufnehmen, dass der Wohnsitz innerhalb des Kantons BS genommen werden muss.

    • Oberbaselbieter am 16.02.2011 18:03 Report Diesen Beitrag melden

      Theater müsste näher sein

      Ich denke mal wenn das Theater näher gelegen wäre dann würden sicherlich viele "Hinterwäldler" ins Theater gehen. Aber vielen vergeht die Lust wenn sie sehen wie lange sie brauchen um von ihrem "Hinterwäldler" Dorf ins Theater zu gelangen oder wenn sie die Preise der ÖV's sehen.

    • scho_so am 17.02.2011 11:23 Report Diesen Beitrag melden

      Ironie

      @ Mike Meier: Randbemerkung von mir: bis auf den letzen Satz, war der Inhalt meines Beitrages ironisch gemeint. Das heisst: Ironie besteht darin, das Gegenteil von dem zu sagen, was man meint. Ich hoffe bei Ihnen auch!

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