Dank Taktverdichtung

19. Mai 2014 18:13; Akt: 19.05.2014 18:13 Print

Erneut mehr Fahrgäste bei der BLT

Die Baselland Transport AG (BLT) hat im letzten Jahr 1,9 Prozent mehr Fahrgäste befördert als im Vorjahr. Die Zunahme ist der Taktverdichtung beim Tram zu verdanken.

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Die Linie 60 zwischen Biel-Benken und Schweizerhalle war 2013 mit 1,7 Millionen Passagieren die meistbenutzte BLT-Busverbindung. (Bild: tnw.ch)

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Die Trams der Linie 10 beförderten 2013 vier Prozent mehr Gäste, der 11er 1,2 Prozent mehr als 2012. Der kleinere 17er erfuhr nach einem Sprung im Vorjahr einen Rückgang um 5,6 Prozent, wie dem am Montag veröffentlichen Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Insgesamt zählte die BLT 41,6 Millionen Tram-Passagiere und 10,2 Millionen in ihren Bussen.

Transportstärkste Buslinie blieb der 60er zwischen Biel-Benken und Schweizerhalle mit 1,7 Millionen Passagieren. Dahinter folgen der 64er von Arlesheim nach Allschwil und der 37er zwischen Bottmingen und Aeschenplatz mit je rund 1,6 Millionen Passagieren. Die drei Paradelinien legten gegenüber 2012 leicht zu, wie der ganze Busbereich.

Die BLT freut sich über die höhere Nachfrage, da die Verkehrslage nicht nur erfreulich gewesen sei: Die Tramlinie 11 war im Sommer von Grossbaustellen und Streckensperrungen betroffen, und fast alle Buslinien blieben wegen sehr vielen Strassenbaustellen in Staus stecken. Unter den Verspätungen leide die Attraktivität des Öffentlichen Verkehrs (ÖV).

Mehr Umsatz und Gewinn

Bei einem um sechs Prozent höheren Umsatz von 97,2 Millionen Franken erzielte die BLT im letzten Jahr einen Gewinn von 3,6 Millionen. Das sind 0,9 Millionen mehr als im Vorjahr. Der Verkehrsertrag stieg um 1,9 Millionen auf 52,2 Millionen Franken, wie es weiter hiess.

Mit der Übernahme der ÖV-Sparte ihrer früheren Transportbeauftragten Autogenossenschaft Sissach-Eptingen (AGSE) wechselten 34 Angestellte per Jahresbeginn 2013 zur BLT. Der ganze Personalaufwand stieg um 3,8 Millionen auf 40,5 Millionen Franken.

Die Pensionskasse wurde per Anfang 2014 ganz ausfinanziert und dabei zum Leistungsprimat gewechselt. Die Sanierung hat insgesamt 19,5 Millionen Franken gekostet, wovon 11,2 Millionen auf die Besitzstandsgarantie entfielen.

Der Verkehrsertrag erhöhte sich 2013 um 1,9 Millionen auf 52,2 Millionen Franken. Dies enthalte auch die Mehreinnahmen aus Tariferhöhungen.

(huf/sda)