Münchenstein BL

29. März 2011 23:00; Akt: 29.03.2011 22:04 Print

Erneuter Grosseinsatz am Harassenlauf?

von Anna Luethi - Reicht bis Donnerstag niemand ein Konzept zur Organisation des Harassenlaufs ein, findet er höchstens illegal statt. Dies bereitet Politik und Behörden Sorgen.

storybild

Teilnehmer des Harassenlaufs 2010. (Keystone)

Zum Thema
Fehler gesehen?

In 32 Tagen ist es wieder so weit: Am 1. Mai steht der Harassenlauf an. Dies, obwohl er wohl verboten wird: «Bis jetzt hat sich niemand gemeldet, der den ­Anlass geordnet durchführen will», so Dieter Leutwyler, Sprecher der Baselbieter Sicherheitsdirektion. Die Frist läuft am Donnerstag ab. Dann gilt: «Gleiche Ausgangslage wie letztes Jahr. Wer an einem unbewilligten Anlass teilnimmt, macht sich strafbar», so Leutwyler. Auch der Park im Grünen bleibt für die Teilnehmer Sperrzone. Das Dispositiv für den Anlass werde im Laufe des Monats entsprechend der Lage aufgestellt. «Wir schauen etwa in sozialen Netzwerken wie Facebook, ob sich Leute zu einem Lauf verabreden», sagt Leutwyler.

Umfrage
Werden Sie an den Harassenlauf gehen?
4 %
49 %
47 %
Insgesamt 288 Teilnehmer

Ein Einsatz für rund 450 000 Franken mit 420 Polizisten und Super-Puma stand auf dem Dispositiv 2010. «Die Befürchtung ist gross, dass es wieder einen solch überdimensionierten Einsatz gibt – das darf nicht passieren», sagt SP-Landrätin Regula Meschberger. Es sei absurd, dass ein Kanton trotz Sparzwang derart viel Geld verpulvere. Auf der Facebook-Seite «Harassenlauf – Jetzt erst recht!» gibt man sich kämpferisch: «Wer denkt, die ganze Geschichte sei nun abgeschlossen ... der irrt sich gewaltig», so ein User.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Denk-mal am 30.03.2011 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    Bier, Bier

    tolle Gesellschaft, die sich da so mit Biersaufen durchs Leben schlingert

    einklappen einklappen
  • bini am 01.04.2011 21:04 Report Diesen Beitrag melden

    unnötig

    jaja das die helfte davon unter 16 sind ist anscheinend euch dafürworter egal !!! dann die scherben an der birs gefährlich für kinder und hunde aber auch das ist egal oder ??? und fasnacht verbieten hallo gehts noch ??? die ist schon ewigs !! und selbst schuld wenn nimand die verantwortung übernehmen will (bei der fasnacht hats veranwortliche und bei sonstigen events auch )ich hoffe die polizei verhindert diesen unnötigen lauf

    einklappen einklappen
  • BanKiMun am 30.03.2011 09:52 Report Diesen Beitrag melden

    Absolute Notlage!

    Man könnte ja die NATO anfragen, ob sie bereit wäre, eine No-Drink-Zone durchzusetzen. Schliesslich steht die Sicherheit aller Mitteleuropäer auf dem Spiel.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Anonym am 18.04.2011 08:38 Report Diesen Beitrag melden

    Harassenlauf

    Die Polizei soll besser in der Stadt für Ordnung sorgen,statt am Harassenlauf Jugendliche zu Verbieten teil zunehmen.Pegoraro,und der Leutwyler sollen sein Amt abgeben.

  • bini am 01.04.2011 21:04 Report Diesen Beitrag melden

    unnötig

    jaja das die helfte davon unter 16 sind ist anscheinend euch dafürworter egal !!! dann die scherben an der birs gefährlich für kinder und hunde aber auch das ist egal oder ??? und fasnacht verbieten hallo gehts noch ??? die ist schon ewigs !! und selbst schuld wenn nimand die verantwortung übernehmen will (bei der fasnacht hats veranwortliche und bei sonstigen events auch )ich hoffe die polizei verhindert diesen unnötigen lauf

    • Florian am 08.04.2011 18:47 Report Diesen Beitrag melden

      Bitte realistisch bleiben

      Ein Jugendanlass welcher seit über 10 Jahren besteht finde ich bemerkenswert. Wie wären andere Anlässe wie z.B. die Fasnacht entstanden wenn auch bei diesen nach 10 Jahren einfach Schluss gewesen wäre... Zudem bitte realistisch bleiben. Habe mehrfach am Harassenlauf teilgenommen und es waren jeweils aller höchstens 5% der Teilnehmenden unter 16 Jahren alt. Wo sonst vertragen sich die unterschiedlichsten Szenen der Jugend so gut miteinander wenn nicht am Harassenlauf, ich fand es immer genial und werde den Anlass nicht verpassen.

    einklappen einklappen
  • Erna Mayer am 31.03.2011 18:22 Report Diesen Beitrag melden

    Fasnacht..

    Ich würde vorschlagen, Fasnacht auch zu verbieten. Dort wird gesoffen, unendlich viel Abfall produziert. Ausserdem gibt es viel mehr verletzte als am Harrassenlauf! Das Aufräumen kostet auch viel mehr... und der Lärm nicht vergeessen..

    • Sandra Kuske am 11.04.2011 10:36 Report Diesen Beitrag melden

      Fasnacht

      Der ansicht bin ich auch

    einklappen einklappen
  • Fritz am 30.03.2011 17:19 Report Diesen Beitrag melden

    Lasst die Bürger in Ruhe

    Lasst die Bürger in Ruhe. Es ist kein Verbrechen mit einer Harasse Bier unterwegs zu sein. Das kann nicht mit einer Demonstration verglichen werden. Hier geht es darum den Bürger zu bevormunden. Der Staat will ihm sagen, was er zu tun und zu lassen hat.

    • Roger am 01.04.2011 10:10 Report Diesen Beitrag melden

      Quatsch

      Der Staat sagt: Wir wollen einen verantwortlichen Veranstalter, der dafür einsteht, dass die Kosten für die Abfallbeseitigung bezahlt werden, der gesetzliche Rahmen (Lärm, Alkohol, etc.) eingehalten wird und wenn dies gegeben ist, dann wird der Harassenlauf legal stattfinden....es liegt also an den Interessenten dafür zu sorgen, dass dies gegeben ist.

    einklappen einklappen
  • m. müller am 30.03.2011 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    was soll das?!

    glücklich das Land das nur solche Probleme hat. Lasst ihn doch der Spass besser als Randalieren ist es allemal. Die Polizei sollte besser das Geld in bekämpfung von korruption und eindämmung echten Kriminellen stecken. Da wird wieder was kriminalisiert was doch eigentlich niemant intressiert. Die Polizei nimmt halt lieber kiffer und Skater auseinander weil die harmlos sind und keine Probleme machen als mal gegen die harten Kerle vorzugehen.

    • Jafferson Darcy am 31.03.2011 15:52 Report Diesen Beitrag melden

      @m.müller

      Ich war auch schon mehrfach am Harassenlauf und was man da teilweise zu sehen bekommt, grenzt allerdings schon an Vandalismus. Drum kann ich schon verstehen, dass man sowas verbietet, auch wenn es im Grunde schade ist. Die Vermüllung und Verunstaltung der Natur müsste ja eigentlich nicht zwangsläufig Bestandteil dieses Laufes sein, ist es aber leider. Aber wie gesagt: Schade, dass es so kommen musste.

    einklappen einklappen