Basel-Landschaft

15. November 2019 15:48; Akt: 15.11.2019 17:34 Print

Gülle führte zum Tod aller Fische

Zehn Kubikmeter Gülle sorgten in mehreren Gemeinden im Baselbiet sowie in Solothurn zu einer Verunreinigung von Bächen. Es kam zu einem massiven Fischsterben.

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Ein beschädigter Gülle-Schlauch eines Landwirtes sorgte am Mittwoch in den Gemeinden Grindel (SO), Wahlen bei Laufen (BL) und Laufen (BL) zu einer Verunreinigung der dortigen Bäche: Schätzungsweise zehn Kubikmeter Gülle gelangten in den Bollacker- sowie in den Wahlenbach.

Das Ereignis führte im Wahlenbach von Grindel bis nach Laufen zu einem kompletten Fischsterben, wie die Kantone Basel-Landschaft und Solothurn am Freitag in einer gemeinsamen Medienmitteilung mitteilten.

Das Amt für Umweltschutz und Energie des Kantons Basel-Landschaft reagierte unmittelbar nach dem Eingang der Schadensmeldung durch die Solothurner Behörden: Vorsorglich wurde die Ausserbetriebnahme zweier Trinkwasserquellen von Wahlen angeordnet. Diese befinden sich unmittelbar in der Nähe des verunreinigten Wahlenbachs. Der Landwirt, dessen Schlauch das Unglück verursacht hatte, wurde verzeigt.

(jes)