Gewalt nach FCB-FCZ

14. Juli 2014 15:54; Akt: 15.07.2014 11:37 Print

Gewalttätige FCB-Fans umgehen Internetpranger

Die Baselbieter Staatsanwaltschaft wird keine Fotos von gewalttätigen FCB-Fans veröffentlichen, weil sich drei der vier Gesuchten selber gestellt haben.

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Die gesuchten FCB-Fans sollen in Muttenz eine Gruppe FCZ-Anhänger angegriffen und zum Ausziehen ihrer Shirts gezwungen haben. (Bild: Keystone)

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Die Staatsanwaltschaft Baselland verzichtet darauf, Fotos von vier gewalttätigen FCB-Fans, die nicht identifiziert werden konnten, ins Internet zu stellen: Drei der vier hätten sich innerhalb einer gesetzten Frist gemeldet, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Ende Juni hatte die Baselbieter Staatsanwaltschaft angekündigt, dass sie Bilder von Basler Hooligans im Netz veröffentlichen werde, falls sich diese nicht bis zum 9. Juli bei den Behörden melden. Drei mutmassliche Täter meldeten sich daraufhin.

FCZ-Fans «gedemütigt»

Insgesamt wurden acht Hooligans gesucht, weil sie am 16. April nach dem Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich an der Tramhaltestelle «Rothausstrasse» in Muttenz vier Zürcher angegriffen hatten. Dabei wurde ein 17-jähriger FCZ-Fan gegen den Kopf geschlagen, ging zu Boden und wurde dort weiter traktiert.

Offenbar seien die FCZ-Fans auch genötigt worden, ihre Fankleidung auszuziehen. Zudem wurden ihnen Ausweise und Rucksäcke geraubt.

(huf/sda)