Protest gegen «dreckige Geschäfte»

08. Februar 2019 14:38; Akt: 08.02.2019 14:38 Print

Greenpeace-Aktivisten schrubben Bankfilialen

In mehreren Schweizer Städten haben Greenpeace-Aktivisten gegen «dreckige Geschäfte» protestiert. Sie drangen in Filialen der Credit Suisse und UBS ein und putzten sie.

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Am Freitag gegen 13 Uhr betraten rund acht Aktivisten die Credit-Suisse-Filiale am St.-Alban-Graben in Basel und begannen damit, die Räumlichkeiten zu putzen. Laut Greenpeace sollte «die Bank sinnbildlich vom Dreck befreit» werden. Die Umweltorganisation prangert an, dass die Credit Suisse und andere Banken in Unternehmen investieren, die im Sektor der fossilen Energien tätig sind.

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Auch die Fassade wurde geputzt und es wurden Flyer verteilt. «Wir wurden vom Personal aufgefordert, zu gehen. Das haben wir verweigert», sagt eine Aktivistin. Kurze Zeit später trat die Polizei in Aktion und begleitete die unerwarteten Putzkräfte nach draussen. Zudem nahmen die Beamten Personalien auf.

Schweizweite Aktion

Laut Greenpeace wurden auch die CS-Filialen in Biel, Neuenburg, Lausanne und Winterthur gereinigt. In Winterthur bekam zudem die UBS Besuch von Aktivisten.

Martin Schütz, Sprecher des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartements, bestätigt einen Polizeieinsatz. «Uns wurde mitgeteilt, dass in der Filiale eine Art Kundgebung stattfindet», sagt er. Die Polizei sei vor Ort gegangen und habe die Personen aufgefordert, die Räumlichkeiten zu verlassen. Dem seien sie auch nachgekommen.

Eine Anfrage bei der Credit Suisse ist noch hängig.

(las)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tom / Tom am 08.02.2019 16:28 Report Diesen Beitrag melden

    Augenwischerei

    Augenwischerei vom Greenpeace. Den Ausbau von Nachhaltiger Energie (z.B. Grimsel Staudamm) wird oder wurde auch verhindert. Nachhaltig schauen ja, aber diese Leute wollen zurück in die Steinzeit.

    einklappen einklappen
  • D.S Aus B.bach am 08.02.2019 16:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sry selber schuld!

    Genau wegen so sachen spende ich nichts mehr! Das Geld wird für Anwaltskosten gebraucht oder wird benutzt um politisch aktiv zu sein! Hab früher 1000 .- an Organisationen gespendet! Aber wen ich sehe das mein gespendetets geld nür für unsinniges verwendet wird und nicht für Umweltschutz ( Regenwald, Tiere etc) sondern für Anwälte, weil die Leute aus dem Gefängnis hollen müssen oder das ich Briefe bekomme ich soll bei der abstimmung nein stimmen etc.! Bekommt keiner mehr Geld von mir!

  • Ausgerechnet die am 08.02.2019 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    Bei GP selbst putzen?

    Greenpeace ist im Klimapropaganda- und im Grossspendenbusiness tätig. Sogar bei Jugendlichen mischen sie mit. In meinen Augen genug Gründe, dass Greenpeace zuerst bei sich selbst gründlich putzen müsste.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Caterpillar86 am 08.02.2019 21:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bei mir auch?

    Ich mach auch ganz viele schmutzige Geschäfte. Ganz viele, ehrlich! Kommt doch bitte bei mir vorbei. Meine Fenster könnten mal wieder eine Reinigung vertragen. Ebenfalls mein Auto müsste wieder mal gewaschen werden. Danke schon im Voraus

  • Reto Achermann am 08.02.2019 21:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut gemacht

    Gratulation einmal eine kreative Protestaktion ohne Sachbeschädigung

  • El perro am 08.02.2019 18:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aber sauber putzen!

    Solange sie auch wirklich sauber putzen, ist das ja kein Problem.

  • mediumZH am 08.02.2019 17:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tolle leistung

    gute sache... gratulation an die green peace team!

  • Saubermänner am 08.02.2019 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    Ich bekomm nen Lachanfall

    Greenpeace sind ja selbst ausgesprochene Saubermänner und gehören nicht zu den grössten Spendensammel- und Propaganda-Konzernen Europas...