Ozon und Feinstaub

07. Januar 2016 11:59; Akt: 07.01.2016 11:59 Print

Hitzesommer und Verkehr sorgen für schlechte Luft

Nebst dem heissen Sommer sorgten auch die stark belasteten Strassen und das Silvesterfeuerwerk 2015 für hohe Ozon- und Feinstaubwerte in den beiden Basel.

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Der schöne und heisse Sommer 2015 hat den beiden Basel eine höhere Ozonbelastung gebracht. Um zehn Prozent zugenommen haben die Jahresmittelwerte beim Feinstaub. Entlang der viel befahrenen Strassen bleibt eine übermässige Stickstoffdioxid-Belastung ein Problem.

An der Feldbergstrasse in Basel und entlang der A2 im Hardwald wurde der Jahresgrenzwert der Stickstoffdioxid-Konzentration deutlich überschritten, wie das Lufthygieneamt beider Basel am Donnerstag mitteilte. Die Feinstaub-Belastung lag an allen Messstationen an drei bis elf Tagen über dem Grenzwert.

Meiste Überschreitungen im März

Auswirkungen auf Basel hatte auch eine hohe Feinstaub-Belastung im März 2015 in Nordostfrankreich. Die meisten Überschreitungen traten in der Region Basel im März auf, wie es weiter heisst. Ebenfalls für hohe Feinstaubwerte sorgte das Silvesterfeuerwerk.

An allen Stationen sind im vergangenen Jahr ausserdem zu hohe Ozonwerte aufgetreten. Die Zahl der Stunden mit übermässiger Belastung hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Die Spitzenwerte lagen um fünf bis 25 Prozent höher. Ausserordentlich hohe Werte wie im Sommer 2003 haben die Messstationen jedoch nicht registriert.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dorothea am 07.01.2016 12:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Feuerwerk

    Warum findet ueberhaupt ein Feuerwerk statt? Wer will das noch?

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  • marko 30 am 07.01.2016 12:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gesundheit

    Man könnte mehr für gesunde Luft tun!

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  • Nicht Normal am 07.01.2016 12:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aaaarm

    Das feuerwerk sollte verboten werden aber nein dann gehen ja wieder zu viele arbeitsplätze verloren meine güte -.-

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Basler am 09.01.2016 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    Feuerwerke 90er

    Das war ganz übel nach dem Feuerwerk in Basel. Die Partikel blieben in der Luft wegen der Inversionslage. Die ganze Stadt war mit einer Patina eingedeckt von den Feuerwerken. So ein Schwachsinn, Feuerwerke braucht kein Mensch mehr.

  • Joebar am 09.01.2016 06:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So lange man so Plant im Strassenbau kein Wunder..

    Bestes Beispiel neuer Zoll Rheinfelden, seit der existiert herrscht nur noch Chaos in der Region. X Tausende stehen jeden Abend Minimum 1-2 Stunden im Stau. Nur weil sich die Leute in der Politik gegenseitig so zu tote diskutieren, dass am Schluss eine Theoretische Lösung entsteht die nichts mehr mit der Praktischen zutun hat und so etwas wird dann mit Steuergeldern gebaut und umgesetzt. Das Praktische ging in den letzten Jahren immer mehr verloren, man sieht heute Sachen, da frage ich mich schon auf welchem Mist sowas gewachsen ist. Nur Bauen das es gebaut ist, ist für mich nicht befriedigen.

  • M.G. am 07.01.2016 16:09 Report Diesen Beitrag melden

    Ozon ist hinterhältig

    Das Gemeine beim Ozon ist das es sich, wird es in Reinluftgebiete wie den Wald verfrachtet, dort länger hält als da wo es entsteht, in den Städten. Denn Ozon entsteht wenn NO2 von der UV-Strahlung in NO + O gespalten wird und danach O2 + O zu O3 wird. Gleichzeitig wird aber NO + O3 schnell wieder zu NO2 und O2. Gelangt O3 in den Wald oder auf die Berge hat es dort kaum NO und deshalb bekommt man im Sommer eher tränende Augen im Wald als in der Stadt.

  • kein Wunder am 07.01.2016 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    es wird immer schlimmer

    Lasst doch noch mehr Deutsche und Franzosen hier arbeiten, die unsere Strassen verstopfen und geht vermehrt ein Weil einkaufen - wird dann sicher besser. Ich kann nicht mal mehr auf dem Balkon sitzen, da die Deutschen bei uns im Quartier für Stau sorgen und die Luft verpesten.

    • Peter Gisler am 07.01.2016 13:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @kein Wunder

      Das ist ein guter Kommentar besonders mit in Weil einkaufen die sollen das öffentliche benutzen oder noch in der Schweiz einkaufen und Arbeitsplätze somit schützen

    • Bebbi am 08.01.2016 23:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @kein Wunder

      Kann mir gar nicht vorstellen das eine in Basel stämmige Person sowas unbaslerisches sagt. Für uns gab es noch nie Landesgrenzen. Wir waren und sind immer eine Region und das noch bevor man sich Schweizer nennt.

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  • E-Driver am 07.01.2016 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    E-Mobilität jetzt vorantreiben

    Die Elektrifizierung des Automobiles kann nicht genug schnell kommen. Natürlich mit sauberem Strom. Wir werden uns noch schämen, das wir nicht schon viel früher diesen Schritt vollzogen haben, besonders gegenüber unseren Nachfahren. Es wäre schon länger möglich die meisten Strecken emissionsfrei zu fahren. Ich fahre mit meinem Plug-In Hybrid zu 85% ohne Emissionen, bei 20'000 km/Jahr.

    • Mühle Berg am 07.01.2016 15:59 Report Diesen Beitrag melden

      Atomenergie derzeit unersetzbar

      Ja der Strom kommt schließlich aus der Steckdose!

    • Reto Kleinstein am 07.01.2016 16:28 Report Diesen Beitrag melden

      Ja klar Nachts laden Sie mit sauberem

      Strom, den tagsüber fahren Sie ja, wen die Sonne scheint! Schon gemerkt das es nicht aufgeht ... Selbst Wasserkraft wird Nachts mit Atomstrom wieder hochgefördert in den Staussee um Ihn am Tag wieder als Öko zu verkaufen wie paradox!

    • E-Driver am 07.01.2016 17:36 Report Diesen Beitrag melden

      @Reto Kleinstein und Mühle Berg

      Das auch Wasser mit überflüssigem Solar und Wind Strom heraufgepumpt wird, erwähnen Sie natürlich nicht. Benzin/Diesel wächst ja ganz natürlich auf den Bäumen, es braucht keine Transporte/Raffinerien, vom toxischen Katalysator zum Entsorgen ganz zu schweigen. Es gibt Lösungen, aber es ist halt schwieriger sich auf etwas Neues einzulassen, als am Bestehenden festhalten. Das das Klischee mit den giftigen Batterien noch nicht angesprochen wurde, erstaunt mich. Batterien Recycling ist gelöst, siehe Video und Informationen von Nissan, GM und Tesla.

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