Basel

04. April 2018 16:47; Akt: 04.04.2018 17:28 Print

Federers Racket ist schon jetzt historisch

Das Historische Museum Basel hat dem grössten Tennisspieler aller Zeiten einen Schrein gewidmet, wo jedermann dem Maestro eine Nachricht als geschichtliches Dokument hinterlassen kann.

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Obwohl er sie schon oft geschrieben hat, ist Roger Federer (36) selbst noch lange nicht Geschichte. Seine Karriere hat aber mit 20 Grand-Slam-Siegen historische Dimensionen erreicht. Damit hat er sich nun sogar eine eigene Vitrine im Historischen Museum Basel (HMB) verdient. Diese enthält einen von Federers Schlägern vom Australian Open 2016 sowie ein Ball, den er bei einem Davis-Cup-Spiel der Schweiz geschlagen hat.

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Doch Roger Federer ist nicht nur ein Synonym für sportlichen Erfolg. Es ist auch seine sympathische Art, die ihn zum Aushängeschild der Region Basel und der ganzen Schweiz gemacht hat. In der Memobox hinter dem Federer-Schrein kann jeder nun in Form einer Sprachnachricht anonym ein Stück zum historischen Erbe des Superstars beitragen. Die Dokumente sind hier öffentlich einsehbar.

Lobende und scherzhafte Töne

«Roger Federer zeigt, dass man ehrgeizig sein und trotzdem sympathisch bleiben kann», sagt eine Mutter aus der Region Basel. Für sie sei das eine sehr wichtige Message. Ein Tennisspieler aus der Region hat Federers Karriere von Anfang an verfolgt. «Wir sind in dieser Generation mit top-talentierten Sportlern gesegnet», schwärmt er.

Doch nicht nur Federer-Fans setzen sich vors Mikrophon: «Es ist der Schläger eines sehr guten Tennisspielers. Aber nicht so gut wie Rafael Nadal», meint ein spanischsprachiger Museumsbesucher. Ein anderer findet: «Benennt das Museum doch gleich in Roger-Federer-Museum um.»

Offen für alle

«Jeder soll etwas dazu beitragen können», sagt HMB-Sprecherin Eliane Tschudin. Die Memobox, die derzeit hinter der Federer-Vitrine steht, sei die Realisierung eines Projekts vom Museomix-Kreativ-Event 2016. Sie soll den Besuchern die Möglichkeit geben, aktiv etwas zur Ausstellung beizutragen, indem sie ihre eigenen Gedanken hinterlassen können.

Dabei fiel die Wahl nicht zufällig auf Roger Federer: «Wir haben für die Memobox Exponate ausgesucht, die den Menschen nahe stehen», so Tschudin. Zuletzt stand die Aufnahmestation hinter einer Punk-Jacke, die Widerstand und Rebellion symbolisierte, und zahlreiche Besucher dazu veranlasste, eine Nachricht zu deponieren.


Ein paar Hörbeispiele aus dem Museum. (Video: 20 Minuten)

(las)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • LUZ93 am 04.04.2018 17:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Chum jetze

    Ich göns ihm und es sei ihm verdient und alle die es nicht so sehen sind nur neidisch und haben eben halt nicht zu was geschaft.

    einklappen einklappen
  • Peter Vogel am 04.04.2018 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Akkusativ

    "Sowie einEn Ball" und etliche weitere Fallfehler in praktisch jedem Artikel.

  • SCBern am 05.04.2018 06:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    racket

    Ja das hat kult status das ist ein super suvenier da kann mann stoltz sein eines zu haben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Waterpolo1s am 28.04.2018 16:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    no no

    no no Roger ist historisch .. smile

  • Konny am 09.04.2018 20:28 Report Diesen Beitrag melden

    Bratpfanne

    Diese Bratpfanne. Aber nein auch. Wird ja immer dekadenter

  • Sato Freddy am 05.04.2018 19:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur die Mirka vor mir...

    Wie er es selbst gesagt hat: Es liegt viel Arbeit hinter mir.

  • John Doe am 05.04.2018 07:12 Report Diesen Beitrag melden

    Also langsam reichts mit der Federomanie

    Wann wird er eigentlich in den Adelsstand erhoben von der Queen? Wäre doch höchste Zeit! Wenn nicht fürs Tennis, dann doch für seine Werbeverträge. Am TV sieht man ja nur noch RF.

  • SCBern am 05.04.2018 06:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    racket

    Ja das hat kult status das ist ein super suvenier da kann mann stoltz sein eines zu haben.