Basel

04. Februar 2019 05:46; Akt: 04.02.2019 05:46 Print

Wird Axt-Werfen das nächste grosse Ding?

Axt-Werfen ist nicht mehr länger nur Holzfällern vorbehalten. Die Axt Bude hat den Trendsport aus den Wäldern Kanadas nach Basel geholt und zu einem urbanen Vergnügen gemacht.

Wie schwierig ist eigentlich Axt-Werfen? 20 Minuten hat es ausprobiert. (Video: 20 Minuten)
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Holz dominiert das Interieur der Basler Axt Bude. Neben dem Holztresen des Empfangs hängt eine breite Auswahl an Holzfällerhemden. Country-Musik läuft allerdings keine: «Das wäre zu viel Klischee», winkt Dani Ackermann ab. Der 32-Jährige Sportwissenschafter hat im Stellwerk des Bahnhofs St. Johann Ende Januar das erste Schweizer Lokal für Urban Axe Throwing eröffnet. Der Anglizismus verrät es: Es soll ein bisschen hip und auf keinen Fall hinterwälderisch wirken.

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«Ich habe das in London ausprobiert», erzählt Ackermann. Dort entstand das erste Axtwurf-Lokal Europas. «Das überzeugte mich. Es macht Spass und ist gesellig.» Und weil er beruflich Bewegung und Soziales gerne zusammenbringt, hat Ackermann kurzerhand die Axt Bude eröffnet.

Boomender Sport in den USA

Geworfen wird mit 40 Zentimeter langen Forstbeilen aus rund vier Metern Distanz auf eine Holzscheibe. Entgegen der weitverbreiteten Annahme ist Axtwerfen aber kein Kraftsport. «Geschick und Koordination sind vielmehr entscheidend», so Ackermann. Darum eigne sich der Sport auch ideal für Gruppenanlässe. Quasi als rustikale Alternative zu Billard, Bowling oder Darts.

Für ambitionierte Axt-Werfer ist sogar eine Liga geplant. Es wäre nicht die erste: Für diesen urbanen Trendsport gibt es schon zwei Verbände, die National Axe Throwing Federation und die World Axe Throwing League. In den USA wird bereits um stolze Preisgelder geworfen.

Wer Äxte wirft, trinkt nicht

Obwohl das Wurfgerät einigen Schaden anrichten kann, ist der Sport ungefährlich, wenn alle Regeln beachtet werden. «Wer hierher kommt, erhält zuerst ein Sicherheitsbriefing», erklärt Ackermann. Ein Coach instruiert sie danach in der Wurftechnik, damit dem Vergnügen nichts mehr im Weg steht. Überdies gilt: Alkohol gibt es erst nach dem Werfen.

(lha/las)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nanuk am 04.02.2019 07:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erinnert eher an Tomahawk-Indianer als an Axt schw

    Es gab da mal eine Katharina Michel, die die letzte Ausgabe der Sendung Musicstar gewonnen hat. Wenn ich mich recht erinnere kam sie aus Brienz oder dessen Umgebung und ihr Hobby war, man lese und staune, Axtwerfen!!! Mindblowing, und das vor ca. 10 Jahren, aber mit einer etwa doppelt so grossen zweischneidigen Axt und im freien. Ausprobieren will ich's trotzdem! ;p

  • Dober am 04.02.2019 07:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hammer style

    werfe schon seit jahren. aber bevorzuge messer.

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  • Dober am 04.02.2019 07:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hammer style

    werfe schon seit jahren. aber bevorzuge messer.

  • Nanuk am 04.02.2019 07:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erinnert eher an Tomahawk-Indianer als an Axt schw

    Es gab da mal eine Katharina Michel, die die letzte Ausgabe der Sendung Musicstar gewonnen hat. Wenn ich mich recht erinnere kam sie aus Brienz oder dessen Umgebung und ihr Hobby war, man lese und staune, Axtwerfen!!! Mindblowing, und das vor ca. 10 Jahren, aber mit einer etwa doppelt so grossen zweischneidigen Axt und im freien. Ausprobieren will ich's trotzdem! ;p