Basel

06. Februar 2011 22:47; Akt: 06.02.2011 20:34 Print

Jugendtreffs platzen aus allen Nähten

von Jeanne Dutoit - Die Jugendtreffs der Stadt sind sehr beliebt – und werden deshalb regelrecht überrannt. Nun ist aber ihre Kapazitätsgrenze erreicht.

storybild

Der Jugendtreff Dreirosen wird rege genutzt. (jd)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die sieben Jugendhäuser der Basler Freizeitaktionen BFA sind beliebter denn je (siehe Box). Das bekommen auch die Mitarbeiter des Jugendtreffs Dreirosen zu spüren, die ständig auf Trab gehalten werden: Im Treff wimmelt es täglich nur so von aufgeweckten Kindern und jungen Erwachsenen. Wer die gemütlichen Räume im Brückenkopf der Dreirosenbrücke betritt, versteht sofort, warum das Jugi so beliebt ist: ­Billardtisch, DJ-Pult, Kino, Tanz- und Kraftraum – alles ist da, was ein Teenagerherz begehrt.

Während sich die zahlreichen Teenies bestens amüsieren, kommen die Betreuer jedoch oftmals an ihre Grenzen. «Die pädagogische Aufgabe, die mein Team zu leisten hat, ist mit den vorhandenen Ressourcen nur schwierig zu bewältigen», so Waltraud Waibel, die den Jugendtreff leitet. «Während den strengsten Tagen tragen zwei Betreuer die Verantwortung für hundert junge Menschen», erzählt sie aus ihrem Alltag. Das sei schwierig, zumal jeder Jugendliche individuelle Bedürfnisse habe.

Für ihre Schützlinge, die sie fast alle mit Namen kenne, sei sie Psychologin und Lehrerin zugleich. «Jugendtreffs sind für viele Kinder und Jugendliche ein zweites Zuhause», weiss Waibel.