Basel

07. Juni 2011 22:21; Akt: 07.06.2011 20:24 Print

Junge erhalten Hilfe für Start in die Arbeitswelt

von Lena Oppong - Check-in Aprentas hilft schulisch schwachen Jugendlichen, in der Berufswelt Fuss zu fassen. In den letzten fünf Jahren wurden über 50 junge Leute erfolgreich beraten.

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Donat Thommen hat in der Werkstatt ein Riesen-Trottinett konstruiert. Foto: lo

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Damit das Programm Check-in Aprentas auch weiter unterstützt werden kann, stimmte der Landrat im Mai einem Verpflichtungskredit von 1,113 Millionen Franken zu. Gestern trafen sich nun Regierungsrat Urs Wüthrich, der Vorstandspräsident von Aprentas, Jürgen Brokatzky-Geiger, und weitere Beteiligte zur Vertragsunterzeichnung. «Für die Jugendlichen ist es eine notwendige Beratung und Betreuung», so Wüthrich. Eine Kreativwerkstatt etwa, in der handwerkliche Fähigkeiten gefördert werden, oder eine Lernwerkstatt, in der Kenntnisse in Fächern wie Deutsch oder Rechnen erweitert werden, sind Teil des Arbeitstrainings.

«Für mich ist es nur schon wichtig, mit Check-in Aprentas einen geregelten Tages­ablauf zu bekommen», erzählt Donat Thommen (17), der seit letztem Herbst am Programm teilnimmt. Und Karin De la Cruz (23), ehemalige Absolventin des Programms, erzählt: «Ich war bereits selbstständiger als andere in diesem Projekt», sagt sie, «mein Anliegen war es, meine Deutschkenntnisse zu verbessern, um in die Arbeitswelt einsteigen zu können.» Die Aufgenommenen bestimmen selbst, was sie lernen wollen, setzen sich ein Ziel und bekommen die nötige Unterstützung. Eine Beratung bei Check-in Aprentas geht maximal zwei Jahre und richtet sich an Jugend­liche im Alter von 16 bis 22.