Basel

09. Juni 2011 22:31; Akt: 09.06.2011 21:41 Print

Katzenhasser im Familiengarten?

von Lena Oppong - Verschwundene und vergiftete Katzen: In den beiden Familiengärten Landau und Hörnli geht ein Büsihasser um, der Tierhalter in Angst und Schrecken versetzt.

storybild

Afra und Roger Fraefel und drei ihrer vier verschwundenen Katzen. Foto: lo/fraevel

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Seit Samstag ist bereits unsere dritte Katze verschwunden», erzählt Afra Fraefel (55). Vor zwei Wochen lag gar die vierte Katze des Paares tot im Garten der Nachbarin. «Wir waren zu dieser Zeit in den Ferien», sagt Fraefels Ehemann Roger (55) gegenüber 20 Minuten. Die Katze sei leblos und mit weissem Schaum vor dem Mund aufgefunden worden. «Wir denken, dass sie vergiftet wurde», so die Katzenliebhaber. Für sie ist es unvorstellbar, wie jemand einem Lebewesen so etwas antun kann. Auch eine weitere Anwohnerin habe in der gleichen Woche ihre Katze tot aufgefunden.

In der Vergangenheit hatte das Ehepaar Fraefel vergeblich mit Flugblättern nach ihren vermissten Büsis gesucht. Sie sind sich sicher: «Jemand will hier gezielt den Katzen schaden.» Gärtner seien ja nicht grundsätzlich Büsiliebhaber. Dem stimmt auch Marc Fivaz, Präsident des Landauer Familiengartens, zu. Alle Vorstandsmitglieder seien umgehend über die Geschehnisse informiert worden: «Solange wir aber keinen konkreten Hinweis auf die Täterschaft haben, kann man nichts unternehmen», sagt er. Roger und Afra Fraefel sorgen sich um ihr letztes Büsi: «Wir befürchten, dass ihm auch noch etwas angetan wird», sagen sie.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ein Tierfreund am 11.06.2011 09:47 Report Diesen Beitrag melden

    Auch Katzenhalter in die Pflicht nehmen!

    Wer weiss, vielleicht bliesen Singvögel, Frösche, Molche, Eidechsen und Blindschleichen zum Gegenangriff. Katzen nur anschaffen, wenn genügend Zeit und eigener Platz vorhanden sind (die Katzen während den Ferien ins Tierheim bringen). Gibt es sicher weniger Konflikte.

  • Fredi Gartenfreund am 13.06.2011 10:39 Report Diesen Beitrag melden

    Präsident mitschuldig

    Hier gehören zuerst der Präsident und dann Fraefels zur Rechenschaft gezogen. Der Präsident duldet offenbar seit Jahren, dass Katzenhalter rücksichtslos gegen Art.3.1.2 Gartenordnung verstossen der da lautet; In den Gärten dürfen weder Hunde noch Katzen gehalten werden und weiter unten; Die Fütterung von Katzen ist verboten. Engagierte Pächter der betr. Areale sollten die staatl. Kommission für Familiengärten einschalten. Nur so können fehlbare Präsidenten und deren "Mitarbeiter" wirksam an ihre Aufsichtspflicht erinnert werden. Zuerst muss die Ursache des Problems beseitigt werden.

    einklappen einklappen
  • Richter am 14.06.2011 09:42 Report Diesen Beitrag melden

    Knast

    Auf jeden Fall sollte umgehend Anzeige gegen Unbekannt erstattet werden, da Katzen vergiften strafrechtliche Konsequenzen hat. Übrigens handelt es sich ev gar nicht um ein Familiengarten-Problem da in Riehen Süd in der letzten Zeit mehrere Katzen verschwunden sind oder tot aufgefunden wurden!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Richter am 14.06.2011 09:42 Report Diesen Beitrag melden

    Knast

    Auf jeden Fall sollte umgehend Anzeige gegen Unbekannt erstattet werden, da Katzen vergiften strafrechtliche Konsequenzen hat. Übrigens handelt es sich ev gar nicht um ein Familiengarten-Problem da in Riehen Süd in der letzten Zeit mehrere Katzen verschwunden sind oder tot aufgefunden wurden!

  • Fredi Gartenfreund am 13.06.2011 10:39 Report Diesen Beitrag melden

    Präsident mitschuldig

    Hier gehören zuerst der Präsident und dann Fraefels zur Rechenschaft gezogen. Der Präsident duldet offenbar seit Jahren, dass Katzenhalter rücksichtslos gegen Art.3.1.2 Gartenordnung verstossen der da lautet; In den Gärten dürfen weder Hunde noch Katzen gehalten werden und weiter unten; Die Fütterung von Katzen ist verboten. Engagierte Pächter der betr. Areale sollten die staatl. Kommission für Familiengärten einschalten. Nur so können fehlbare Präsidenten und deren "Mitarbeiter" wirksam an ihre Aufsichtspflicht erinnert werden. Zuerst muss die Ursache des Problems beseitigt werden.

    • Präsident FGV Landauer am 14.06.2011 13:22 Report Diesen Beitrag melden

      Präsident mitschuldig

      Es sind nicht Pächter wo in ihren Garten Katzen halten, sondern es sind Katzen von Anwohner wo in den Gartenareale rum schleichen. Katzenhaltung wird in unserer Areal nicht geduldet, und es gibt auch keine.

    einklappen einklappen
  • Ricardo Granda am 12.06.2011 20:23 Report Diesen Beitrag melden

    Lieblose Geiferfurzis

    Je mehr der Mensch hat,desto egoistischer und rücksichtsloser wird er!Da werden ganze Siedlungen am Waldrand gebaut,Flora zerstört und Fauna vertrieben.Dann kauft/mietet ein Stadtnebsch ein Haus,und wehe es kackt im eine Katze in den Garten!

    • tribal_cat am 13.06.2011 17:56 Report Diesen Beitrag melden

      "Landliebe?"

      @ Ricardo Granda... Ich gebe Ihnen vollkommen Recht! Alle wollen zurück zur Natur... Nur keiner zu Fuss!

    einklappen einklappen
  • ein Tierfreund am 11.06.2011 09:47 Report Diesen Beitrag melden

    Auch Katzenhalter in die Pflicht nehmen!

    Wer weiss, vielleicht bliesen Singvögel, Frösche, Molche, Eidechsen und Blindschleichen zum Gegenangriff. Katzen nur anschaffen, wenn genügend Zeit und eigener Platz vorhanden sind (die Katzen während den Ferien ins Tierheim bringen). Gibt es sicher weniger Konflikte.

  • Hans Scheissebraun am 10.06.2011 00:51 Report Diesen Beitrag melden

    Die dunkle Seite der Schmusekatze

    Es gibt Leute, die verkraften das nicht, wenn alle Katzen der Nachbarschaft täglich in ihren Garten kacken. Vielleicht geht das jahrelang gut. Aber irgendwann löscht es wieder einmal jemandem ab und er/sie dreht durch. Dann liest man das in der Zeitung.