Basel

27. Februar 2020 20:56; Akt: 27.02.2020 23:13 Print

Kita-Kinder kommen für 14 Tage in Quarantäne

Eine Kita-Mitarbeiterin in Basel infizierte sich in Italien mit dem Coronavirus. Sie hatte anschliessend Kontakt mit mehreren Kindern.

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Die Polizei habe in der vergangenen Woche zu oft einschreiten müssen, sagte Stefan Blättler, Präsident der Kantonalen Polizeikommandanten, im Interview mit dem «SonntagsBlick». Quer durch die Schweiz habe die Polizei festgestellt, dass Personen das Social Distancing nicht umsetzten. «Sie sassen gemeinsam in Pärken, verweilten in grossen Gruppen an den Seepromenanden und hielten auch sonst kaum Abstand.» Es zeichnet sich ein Ansturm auf Lieferanten von komprimiertem Sauerstoff ab: Ein Spitalbett mit Beatmungsgerät. (Symbolbild) Bettina Sooder galt als eine der ersten Infizierten der Schweiz. Im Interview mit 10 vor 10 spricht sie über die Zeit der Erkrankung. Die Zahl der Fälle in der Schweiz hat sich innert 24 Stunden um fast 1000 erhöht. Am 20.3. gab das Bundesamt für Gesundheit bekannt, dass es in der Schweiz 4840 positiv getestete Fälle gibt. In Teufen im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist ab sofort eine Drive-in-Teststrasse für Corona-Verdachtsfälle in Betrieb. Deutschland hat eine Lieferung von Schutzmasken der Firma 3M in die Schweiz gestoppt. Es soll sich um einen illegalen Export gehandelt haben. (20. März 2020) Züge aus Deutschland fahren ab sofort nicht mehr in die Schweiz - im Bild: Basel SBB. Über 65-Jährige dürfen ab Donnerstagabend (19.03.20) das Haus nicht mehr verlassen. Im Bild sieht man das fast menschenleere Zentrum des Urner Hauptort Altdorf. Die SBB schränkt den Zugverkehr wegen des Coronavirus stark ein. Der Schweizer Detailhandel beschränkt die Anzahl Kunden im Laden: Um dies zu kontrollieren, stehen mancherorts Angestellte vor den Eingängen, zählen die Kunden und verwehren ihnen den Zutritt, wenn die Obergrenze erreicht ist. Immer mehr Kantone bitten um die Unterstützung durch die Armee. (19. März 2020) Blick in einen Behandlungsraum des Spitals Moncucco in Lugano am Dienstag, 17. März 2020. Der Kanton Thurgau sucht freiwillige Helfer, die im Gesundheitswesen Unterstützung bieten können. Dazu zählen auch Putzkräfte. Edelweiss beantragt für alle Angestellten die Kurzarbeit. Ausserdem wird das Streckennetz stark reduziert. (18. März) Währenddem Ischgl sich wegen des Coronavirus in Quarantäne befindet, reagiert man in Samnaun trotz gemeinsamem Skigebiet bisher nicht. Die Swiss parkiert wegen der Corona-Krise einige Flugzeuge in Dübendorf. In Zürich werden die Hausaufgaben in Säcken verteilt. Bei der Generalversammlung von Roche waren nur wenige Teilnehmer vor Ort. Die Armee hat am Dienstagmorgen via Mobil-App Alertswiss über die Mobilmachung der Truppen der Schweizer Armee informiert. Das Coop-Restaurant in Stans hat - wie alle Restaurants in der Schweiz - zu. Im Kanton Bern gab es am 1 den ersten Coronavirus-Todesfall im Kanton Bern. Ab dem 19. März 2020 gilt ein Sonderfahrplan im öffentlichen Verkehr. Auch die Kantone Genf und Wallis haben am Montag den Notstand ausgerufen. Restaurants müssen am Abend schliessen. (16. März 2020) Weitere Kantone ziehen beim Shutdown nach: Auch in Graubünden und Neuenburg ist das öffentliche Leben ab Montag lahmgelegt. (16. März 2020) Das Schweizer Parlament bricht wegen der Coronavirus-Pandemie seine Beratungen ab. Am 16. März hätte die dritte und letzte Woche der Frühjahrssession beginnen sollen. Nach Baselland und dem Tessin schliessen auch im Kanton Jura die meisten, nicht lebensnotwendigen Geschäfte. «Ich zähle darauf, dass der Bundesrat weiss, was die Schweiz an ihrer Airline hat»: Swiss-Chef Thomas Klühr hofft auf Staatshilfe. (Archivbild) Die Luzerner Polizei hat beschlossen, mehrere kleinere Posten ab 16. März vorübergehend zu schliessen. Im Tessin gab es zwei weitere Todesfälle in Folge des Coronavirus. Landesweit stieg die Zahl der Todesopfer am damit auf 13. Nach den neuen Massnahmen zur Bekämpfung des Virus sind viele Fragen offen. Darf ich noch Freunde treffen? Die Antwort lautet ja – jedoch appelliert der Bund an Selbstverantwortung und rät, soziale Kontakt auf ein Minimum zu beschränken. Der Bundesrat beschliesst einschneidende Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in der Schweiz. Bis zum 4. April sind alle Präsenzveranstaltungen an Schulen, Hochschulen und Ausbildungsstätten untersagt. Öffentliche oder private Veranstaltungen sind verboten. Aus Italien einreisen dürfen nur noch Schweizer Bürger, Personen mit Aufenthaltsbewilligung und solche, die in der Schweiz arbeiten. Auch die Empfehlungen zum öffentlichen Verkehr hat der Bundesrat aktualisiert: «Ab sofort und bis auf weiteres ist die Benützung des öffentlichen Verkehrs möglichst zu vermeiden, insbesondere zu Stosszeiten.» Für die Lohnfortzahlung von Arbeitnehmern stellt der Bundesrat bis zu 10 Milliarden Franken zur Verfügung. In Genf ist eine 32-jährige Frau am Coronavirus gestorben. Auch der Kanton Graubünden hat einschneidende Massnahmen gegen die Ausbreitung des neuen Coronavirus beschlossen. Alle Skiliftbetriebe werden eingestellt. SBB sagt den touristischen Verkehr, Extrafahrten und Gruppenreisen ein. Eine Schule in Lausanne: Der Kanton Waadt schliesst alle Schulen. Experten fordern den Bundesrat mit einem offenen Brief auf, die «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiegesetz auszurufen und weitreichende eindämmende Massnahmen zu beschliessen. Grenzwächter machen den Grenzübergang in San Pietro die Stabio dicht. Insgesamt werden 9 Grenzübergänge zu Italien geschlossen. An der Südgrenze wurde ein Monitoring eingeführt. Grenzwächter fragen die Reisenden, warum sie in die Schweiz einreisen wollen. Die Quarantäne im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus wird verkürzt, und die Massnahme trifft weniger Menschen. Dies erklärte am Montag, , das BAG. Am Montag, , hat die Verwaltungsdelegation entschieden, dass die Frühlingssession der Räte weiterhin stattfinden. Bis Montagmittag registrierte das BAG 312 bestätigte Coronavirus-Fälle. Die Zahl der Coronavirus-Fälle hat ist am 6. März auf 210 Fälle gestiegen Der Thurgau meldet am 6. März seinen ersten Coronavirus-Fall. Am Donnerstag, , meldeten die Waadtländer Behörden den ersten Corona-Todesfall der Schweiz. Eine 74-jährige Patientin mit einer chronischen Vorerkrankung starb an den Folgen des Virus. Das Coronavirus ist auch im Kanton Luzern angekommen. Eine Schülerin der Kanti Alpenquai hat sich infiziert, die betroffenen Mitschüler und Lehrpersonen wurden unter Quarantäne gestellt. Bundesrat Alain Berset hat sich am Mittwochnachmittag mit den Gesundheitsdirektoren der Kantone getroffen. Eine neue Verhaltensregel wurde dann am Abend an einer Pressekonferenz präsentiert. Auch die Fluggesellschaft Swiss reduziert ihre Flugaktivitäten wegen des Coronavirus weiter. Die Streckenanpassungen betreffe ab Zürich und Genf das gesamte Kurz- und Mittelstreckennetz sowie auf der Langstrecke die Ziele Tokio, Osaka und Singapur. Es stünden aber mit einer Ausnahme keine Flugzeuge am Boden, sagte die Sprecherin. Die Flugzeuge würden dynamisch eingesetzt. Damit seien die Abständen zwischen den Flügen grösser, hiess es bei der Swiss weiter. Lediglich eine Boeing 777 sei nicht im Dienst. (04. März 2020) In der Seeklinik Brunnen SZ wurde am Dienstagabend ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. (3. März 2020) Ein Armeeangehöriger, der am zum WK in das Militärpolizeibataillon 3 eingerückt war, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Der Mann befand sich auf dem Waffenplatz Wangen an der Aare BE. Frauen am Virus erkrankt sind. Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher ist zum Start der Frühlingssession mit einer Schutzmaske im Bundeshaus erschienen. Ratspräsidentin Isabelle Moret passte dies nicht. Sie verbot der SVP-Frau, die Maske zu tragen. Daraufhin stürmte Martullo-Blocher aus dem Saal. Am 2. März 2020 wurde ein erster Coronavirus-Fall an der Universität Zürich bekannt. Am Institut für Mathematik soll ein 27-jähriger Doktorand positiv getestet worden sein. (Archivbild) Am wurde im Kanton Tessin ein zweiter Fall von Coronavirus bestätigt. Die Person befindet sich in einer Privatklinik in Lugano. (Symbolbild) Das Bundesamt für Gesundheit BAG verschärft seine Kampagne gegen das Coronavirus. Neu gilt Stufe Rot mit drei neuen Verhaltensregeln. (2. März 2020) Am wurden im Kanton Graubünden vier weitere Verdachtsfälle definitiv bestätigt. Insgesamt sind im Kanton nun sechs Personen positiv, 27 sind noch in Abklärung. Am teilte Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten, im Bundesamt für Gesundheit BAG, mit, dass es in der Schweiz 13 bestätigte Fälle gäbe. Fall 9: Der Kanton meldet einen ersten Coronavirus-Patienten hat. Dabei handelt es sich um einen 49-jährigen Mann. Fall 8: In steckte sich die Betreuerin einer Kindertagesstätte mutmasslich in Mailand an. Kinder, die mit ihr Kontakt hatten, müssen 14 Tage in Quarantäne. Zusätzlich zu diesem Fall meldete einen Verdachtsfall. Für einen jungen Mann mit Wohnsitz ausserhalb des Kantons fiel der Test im Universitätsspital positiv aus. Sechster Fall: In war eine 30-jährige Frau infiziert, die bis vor einer Woche in Mailand war. Sie wird im Triemlispital behandelt. Fall 5: Ein 26-jähriger Mann im wurde mit dem Coronavirus infiziert. Der Patient kam von einer Geschäftsreise nach Verona zurück. Auch im Kanton am Virus angesteckt. Die infizierten Kinder waren mit ihren Familien aus Italien im Oberengadin in den Ferien. Der zweite Fall einer Erkrankung mit dem Coronavirus betrifft einen 28-jähriger Informatiker, der aus Mailand zurückkam. Er wurde am 27. Februar in positiv auf das Virus getestet. Der erste Fall von Coronavirus in der Schweiz: Am 26. Februar war im ein 70-jähriger Mann positiv auf das Virus getestet worden. Der Erkrankte hatte an einer Versammlung in Mailand teilgenommen. Richard Neher ist Professor am Biozentrum der Universität Basel und Experte für die Verbreitung von Viren. Für ihn ist klar, dass sich die aktuelle Epidemie nicht mehr aufhalten lässt. In den nächsten Tagen rechnet er mit einer schnellen Zunahme der Erkrankungen. 36 Barttypen – doch welche davon sind mit Atemschutzmasken kompatibel? Die US-Gesundheitsbehörde CDC zeigt auf, welche Styles am sichersten sind. Um sich vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus zu schützen, setzen viele Menschen auf Masken, wobei man zwischen Hygiene- und Atemschutzmasken unterscheiden muss. Die einfachen (Bild) sind nach zwei bis drei Stunden durchgefeuchtet. Daher müssen sie dann spätestens ausgetauscht werden. Nur so können sie leisten, wofür sie gedacht sind: die Übertragung von Erregern durch Sekrettröpfchen zu verhindern. Schutz für den Träger bieten sie jedoch nicht. Anders : Je nach FFP-Schutzklasse schützen sie vor ungiftigen Stäuben (FFP1), vor giftigen Stäuben (FFP2) oder vor giftigen und gesundheitsschädlichen Stäuben, Rauch und Aerosolen (FFP3). Um sich vor dem Virus Sars-Cov-2 zu schützen, wird zu FFP3 geraten. Momentan sind die Masken fast überall ausverkauft. Bei Sars-Cov-2 (Bild) handelt es sich um ein Virus, nicht um ein Bakterium. Der Unterschied? Während Bakterien Einzeller mit eigenem Stoffwechsel sind, die sich selbst reproduzieren können, bestehen Viren nur aus einer Eiweisshülle, in der sie ihre Erbsubstanz aufbewahren. Um sich zu vermehren, sind sie auf einen Wirt (Zellen) angewiesen. Unterschiede gibt es auch hinsichtlich der Behandlung: Gegen Bakterien verwendet man Antibiotika, die die Zellwand zerstören oder die Vermehrung hemmen. Gegen Viren werden spezielle Medikamente, sogenannte Virostatika, eingesetzt, die das Eindringen des Virus in einen Wirt verhindern oder das Erbgut des Virus zerstören. (Im Bild:Sars-Cov-2-Partikel) Ersteres beschreibt den Moment der Ansteckung, in dem der Erreger in den Organismus eindringt und diesen im Folgenden stört. Das verrät auch der lateinische Ursprung. Das Wort «infectio» bedeutet so viel wie Vermischung, Verunreinigung, Vergiftung. Die Inkubation (von lateinisch «incubatio») beschreibt dagegen die Zeit, die zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome vergeht. Während dieser vermehren sich die Keime und die Erkrankung etabliert sich im Körper. Bei Covid-19 geht man von einer Inkubationzeit von bis zu 14 Tagen aus. In seltenen Fällen kann sie aber auch bis zu 24 Tage dauern. Der lateinische Ursprung ist auch die Erklärung dafür, warum es beispielsweise infizieren heisst und nicht infiszieren, wie häufig zu hören ist. Auch heisst es Desinfektion und nicht Desinfikation. Bei Ersterem handelt es sich um ein Anzeichen einer Krankheit. Das heisst um eine für eine bestimmte Krankheit charakteristische Erscheinung. Der Ausdruck stammt vom Griechischen «sýmptoma», was Zusammenfall, vorübergehende Eigentümlichkeit bedeutet. Auch der Begriff Syndrom stammt aus dem Griechischen. Konkret vom Ausdruck «syndromé», der «das Zusammenlaufen, Zusammenkommen» bedeutet. Und tatsächlich beschreibt ein Syndrom exakt das: ein Krankheitsbild, das sich aus dem Zusammenkommen von verschiedenen Symptomen ergibt. Ersteres beschreibt eine zeitlich und örtlich in besonders starkem Masse auftretende und ansteckende Erkrankung. Darunter fällt etwa Bei einer Pandemie handelt es sich dagegen um eine Epidemie besonders grossen Ausmasses, die ganze Landstriche und Länder erfasst. Ihre Bezeichnung stammt aus dem Griechischen von «pan» für «alle, jeder» und «demos» für «Volk». (Im Bild: Spanische Grippe, die von 1918 bis 1920 grassierte) Heisst es nun ? Erlaubt ist beides: Ein Virus kann sowohl ein Neutrum als auch maskulin sein. Allerdings empfiehlt der Duden den sächlichen Artikel. Der Ausdruck Virus stammt aus dem Lateinischen, wo «virus» Schleim oder Gift heisst. Das lateinische Substantiv ist ein Neutrum, was den sächlichen Artikel im Deutschen erklärt. Beim kommt es auf die Kombination von Einseifen, Reiben, Abspülen und Trocknen an, sonst bringt es nichts. Das heisst: Die Hände nass machen, dann einseifen, am besten mit Flüssigseife. Die Hände reiben, bis es schäumt. Dabei Handrücken, Fingerzwischenräume, Fingernägel und die Handgelenke nicht vergessen. Anschliessend gut abtrocknen. Es heisst und nicht Karantäne, wie manch einer schreibt. Der Begriff leitet sich vom französischen Wort «quarantaine» ab, was eine Zeitspanne von 40 Tagen bezeichnet. So lange dauerte früher die Hafensperre für Schiffe mit seuchenverdächtigen Personen.

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Aus dem Kanton Basel-Stadt ist ein erster positiver Coronavirus-Fall zu vermelden. Tests bei einer jungen Kita-Mitarbeiterin fielen positiv aus. Sie ist derzeit im Universitätsspital in Basel isoliert.

Da sie von Beruf Fachfrau in der Betreuung von Kindern und Kleinkindern ist und in einer Kindertagesstätte in Riehen arbeitet, kam sie mit vielen Kindern in Kontakt, schreibt das Gesundheitsdepartement in einer Mitteilung.

Laut Anne Tschudin, Sprecherin des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt, fielen bei der Kita-Betreuerin mehrere Tests positiv aus. «Die junge Frau kehrte am Wochenende aus Mailand zurück. Sie arbeitete von Montag bis Mittwoch in der Krippe. Am Mittwoch hat sie sich krank gefühlt, worauf im Universitätsspital Basel ein Abstrich im Rachen gemacht wurde.»

Sozialmediziner vor Ort

In der Kindertagesstätte werden normalerweise rund 100 Kinder betreut. Aufgrund der aktuellen Ferien war nur ein Teil der Kinder in der Kindertagesstätte anwesend und hatte engeren Kontakt mit der nun positiv getesteten Betreuerin. Wie viele Kinder Kontakt zur Betreuung hatten, war am Donnerstagabend noch unklar, auch waren noch nicht alle Eltern informiert.

Bislang zeigte gemäss Tschudin nach aktuellem Stand kein Kind Symptome einer Erkrankung. Die Kinder müssen nun für 14 Tage in Quarantäne. Gleiches gelte soweit als möglich auch für die Eltern, wenn sie nicht noch dringende Einkäufe machen müssten. Die Betroffenen würden nun von Sozialmedizinerin eng betreut. Diese hätten sich sofort vor Ort begeben und würden haben die Fragen der noch anwesenden Eltern beantwortet.

Weiterer Infizierter war mit Kita-Betreuerin in Mailand

Die Kita hat einen Brief über die vorübergehende Schliessung der Kita Neumatten verfasst. Darin heisst es: «Zu unserem grossen Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass das Coronavirus in der Kita Neumatten angekommen ist.» Es wurde deshalb entschieden, dass die Kita für die nächsten beiden Wochen geschlossen bleibe. Auf Anfrage konnte die Krippe keine weiteren Auskünfte geben.

Besorgt sind die Eltern, dass sich ihre Kinder angesteckt haben könnten. Ein Bekannter einer betroffenen Mutter berichtet: «Die Eltern sind sehr nervös. Für sie war die Nachricht ein Schock.» Bis Donnerstagabend zeigte kein Kind Symp­tome. Die Inkubationszeit ­beträgt in der Regel aber drei bis sieben Tage, sie kann jedoch bis 14 Tage dauern. Ansteckend ist man schon, bevor erste Symptome auftreten.

Desweiteren wurde eine weitere Person im Unispital Basel positiv auf den Coronavirus getestet. Der junge Mann, aus einem anderen Kanton, war gemeinsam mit der erkrankten Betreuerin und weiteren Personen in Mailand. In beiden Fällen ist der Referenztest des Genfer Labors noch ausstehend.

(fss/daw)