Tattoo-Studio-Fall

07. Dezember 2011 09:21; Akt: 07.12.2011 09:30 Print

Kopfschuss-Opfer ist aus dem Koma erwacht

Lea erhielt in einem Basler Tattoo-Studio eine Kugel ins Gesicht. Nach Tagen im Koma ist die 16-Jährige erwacht. Ob sie gegen den Schützen aussagen kann, ist fraglich.

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Er sagte «Halt die Fresse» und drückte ab. Pablo* schoss am 20. November der 16-jährigen Lea* ins Gesicht. Tagelang kämpften die Ärzte um ihr Leben. Mehrere Operationen und Tage im künstlichen Koma später ist sie nun aufgewacht. Wie Markus Melzl, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft, sagt, ist Lea ansprechbar, steht aber noch immer unter Medikamenten. «Eine Befragung zum Tathergang war deshalb bisher noch nicht möglich.»

Überhaupt steht es in den Sternen, ob die 16-Jährige den mutmasslichen Täter belasten kann, wie Markus Melzl sagt. Nach dem Schock, den zahlreichen Operationen und Tagen im Koma sei offen, «wie viel sie noch von der Tat weiss», sagt Melzl.

Der mutmassliche Täter sitzt indessen noch immer in U-Haft. Ob der 23-jährige Pablo geständig ist, wollte der Sprecher der Staatsanwaltschaft aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht beantworten.

(*Namen geändert)

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(amc/dd)