Basel

04. März 2015 11:24; Akt: 04.03.2015 16:42 Print

Kuppel-Neubau soll im Frühjahr 2017 stehen

Lange wurde um den Neubau der Kuppel gerätselt. Nun hat der Betreiber Simon Lutz Klarheit geschaffen und versichert, dass das Projekt realisiert werden kann.

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Dem Neubau der Kuppel sollte nichts mehr im Weg stehen. (Bild: Keystone/Georgios Kefalas)

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Simon Lutz, der Betreiber des Basler Clubs Kuppel im Nachtigallenwäldeli, hat an der Mitgliederversammlung des Popfördernetzwerks RFV Basel am Dienstagabend erstmals konkrete Äusserungen zum geplanten Neubau des Clubs gemacht. Seit über einem Jahr liess er bei Anfragen zum Projekt stets verlauten, es werde bald Neuigkeiten geben, doch der Neubau der Kuppel schien mit der Zeit immer fraglicher.

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Am Dienstagabend sorgte Lutz nun für Klarheit. «Die Finanzierung steht», sagte er. Will heissen: Er konnte rund sieben Millionen Franken auftreiben. Die Mittel kommen offenbar zu einem namhaften Teil von sehr vermögenden privaten Gönnern.

Kein Vogelnest-Bau

Der Neubau der Kuppel wird denn auch über eine Stiftung abgewickelt, die zurzeit in Gründung ist. Laut Lutz ist es Bedingung der Mäzene, dass die Stiftung steuerbefreit wird – damit steigt der private Nutzen des grosszügigen Engagements der Spender. Das sollte in der Stiftungshochburg Basel allerdings kein Problem sein.

Die neue Kuppel wurde ursprünglich als Vogelnest-Bau präsentiert. Dieses Projekt ist aber nicht mehr aktuell. Laut Lutz hatten sich technische Probleme bei der Schallisolation ergeben, für die die Ingenieure keine Lösung präsentieren konnten. Also musste die Planung neu gemacht werden.

Die Funktionalität steht beim Neubau des Klubs im Vordergrund. «Es wäre unglaublich peinlich, wenn nach den ersten Gitarrenklängen schon die Nachbarn reklamieren», erklärt Lutz. In rund zwei bis drei Monaten sei man aber so weit, dass man neue Visualisierungen präsentieren könne.

Knapper Zeitplan

Die Bauphase ist bereits klar definiert – und zeitlich knapp bemessen. Direkt nach der Baselworld im März 2016 erfolgt der Spatenstich, denn während der Uhren- und Schmuckmesse weilt jeweils das Baselworld Village auf dem Areal. Vor der Auflage 2017 der Messe soll der Neubau, in dem auch ein Proberaum-Komplex für Basler Bands integriert sein wird, bereits fertig sein. Das Baugesuch will Lutz im kommenden Sommer stellen.

(lha)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • niggi am 04.03.2015 14:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    stimmt

    kenne ich auch so..

  • Simon Baur am 04.03.2015 22:59 Report Diesen Beitrag melden

    Original, ade

    Schade kommt das Vogelnest nicht. Hätte gerne das Original gesehen, das Herzog & de Meuron "abgekupfert" und in Peking gebaut haben.

  • anonymous am 04.03.2015 12:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kuppel meiden

    Bis jetzt hat es eindeutig zu viele gewalttätige meist ausländische Besucher und auch Türsteher in der Kuppel. Wenn diese Zustände sich ändern kann man meiner Meinung nach über einen Neubau sprechen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Simon Baur am 04.03.2015 22:59 Report Diesen Beitrag melden

    Original, ade

    Schade kommt das Vogelnest nicht. Hätte gerne das Original gesehen, das Herzog & de Meuron "abgekupfert" und in Peking gebaut haben.

  • niggi am 04.03.2015 14:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    stimmt

    kenne ich auch so..

  • anonymous am 04.03.2015 12:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kuppel meiden

    Bis jetzt hat es eindeutig zu viele gewalttätige meist ausländische Besucher und auch Türsteher in der Kuppel. Wenn diese Zustände sich ändern kann man meiner Meinung nach über einen Neubau sprechen.

    • Spanner am 04.03.2015 13:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Nunja

      Gewalt in Schweizer Clubs ist nichts seltenes und kommt immer wieder mal vor, ja auch in dem hier, nur muss ich sagen, dass die Türsteher dort (in Basel fast alle mit Migrationshintergrund, wüsste aber nicht, inwiefern das eine Rolle spielt ...) gute Arbeit leisten und Chaoten direkt vor Tür stellen.

    • Balthasar von Grosskotz am 04.03.2015 14:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      irgendwie am Artikel vorbei

      kann ich so nicht nachvollziehen. Ausserdem geht es darum, dass dieses Projekt für die Sub-Kulturen in Basel äusserst wichtig ist, siehe Clubsterben etc.

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