Chor-Olympiade

16. Juli 2014 19:17; Akt: 16.07.2014 19:17 Print

Männerstimmen Basel räumen mehrere Titel ab

Beim grössten internationalen Chorwettbewerb World Choir Games in Lettland wurden die Männerstimmen Basel unter anderem als bester europäischer Chor ausgezeichnet.

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Der Chor Männerstimmen Basel konnte am Chorwettbewerb in Lettland gleich mehrere Auszeichnungen gewinnen. (Bild: Gianni Horst)

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Die Basler konnten beim Chorwettbewerb World Choir Games neben ihrer Auszeichnung als bester europäischer Chor in der Kategorie Musica Sacra (geistliche Musik) auch im weltweiten Stimm-Messen ganz vorne mitmischen und sich den Titel Vice Champion of the World Choir Games ergattern. «Zudem konnten wir im Vergleich mit über 50 internationalen Spitzenchören in einer weiteren Disziplin den vierten Rang bestreiten», freut sich Dirigent und musikalischer Leiter Oliver Rudin.

Die rund 30 jungen Basler schliessen damit an den Erfolg an den World Choir Games vor zwei Jahren Cincinnati (USA) an, als sie in der Kategorie der Männerchöre mit einer Goldmedaille heimreisen durften. «Gemessen an der Punktzahl konnten wir uns sogar noch verbessern, obwohl in dieser Kategorie sämtliche Chöre aller Alterstufen teilgenommen haben», so Rudin. An den diesjährigen World Choir Games haben Chöre aus über 60 Nationen teilgenommen. Austragungsort war Lettlands Hauptstadt Riga.

Werbung für eine moderne Schweiz

Aufgeführt haben die Männerstimmen Basel ein ausgewogenes Wettbewerbsprogramm mit einerseits komplexen zeitgenössischen Werken von Schweizer Komponisten und andererseits mit Werken unterschiedlicher Sprachen aus verschiedenen Epochen. «Die Männerstimmen konnten zeigen, wie vielseitig und jung ein Männerchor sein kann – und damit Werbung machen für eine moderne, innovative und offene Schweiz», erklärt Rudin.

Die Reise ins Baltikum verknüpften die Männerstimmen Basel zudem mit der Teilnahme am Festival Laulupidu in der estnischen Hauptstadt Tallinn, wo rund 30'000 Sängerinnen und Sänger gleichzeitig auf der grossen Bühne standen. «Dort zeigte sich auch, wie schön und berührend es ist, gemeinsam zu musizieren, ohne sich dabei messen zu müssen», so Rudin.

(mj)