Kriminalstatistik

30. März 2017 10:41; Akt: 30.03.2017 13:02 Print

Markant weniger Einbrüche in Baselland

Das Baselbiet ist 2016 sicherer geworden. Die Zahl der Einbrüche ging dank anhaltend hoher Präsenz der Polizei um 13 Prozent zurück, dafür sind die Strassen gefährlicher geworden.

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Im Baselbiet lebte man im vergangenen Jahr etwas sicherer: Die Zahl der Einbrüche im Kanton hat im Vergleich zum Vorjahr um 219 Fälle auf 1467 abgenommen. Die Gesamtzahl aller registrierten Straftaten sank um acht Prozent auf 12'985 Delikte.

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Das «mit Abstand grösste Problem» im Kanton bleiben die Einbruchdiebstähle, heisst es in einer Mitteilung der Baselbieter Polizei vom Donnerstag. Die Abnahme von 13 Prozent gegenüber 2015 sei durch einen massiven Personaleinsatz erreicht worden. Seit 2014 sind die Einbruchdiebstähle im Kanton um 38 Prozent gesunken.

Insgesamt betrafen im vergangenen Jahr knapp 92 Prozent aller Delikte Verstösse gegen Bestimmungen des Strafgesetzbuches, wie der Kriminalstatistik zu entnehmen ist. Davon entfallen knapp drei Viertel der Fälle auf Straftaten gegen das Vermögen, wobei Diebstähle den überwiegenden Teil ausmachten. Fünf Prozent der erfassten Delikte betrafen das Betäubungsmittelgesetz.

Auch Gewaltdelikte sind rückläufig

Die Zahl der Gewaltstraftaten ging im Baselland um 13 Prozent auf 729 Fälle zurück; Raubdelikte von 32 auf 19 Fälle. Vergewaltigungen gab es wie im Vorjahr zehn. Häusliche Gewalt-Straftaten gingen um 14 Prozent auf 299 Delikte zurück. Dagegen erhöhten sich durch die Polizei ausgesprochene Wegweisungen von Gewalt ausübenden Personen von 77 auf 97 Fälle.

Unaufmerksame Autolenker

Die Zahl der durch die Polizei registrierten Verkehrsunfälle stieg im Kanton Baselland gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 1175 Unfälle. Der grösste Teil der Zunahme entfällt gemäss Mitteilung auf Unfälle mit Leichtverletzten.

Die Zahl der Verkehrstoten nahm um eine auf acht Personen zu. Unfallursache Nummer eins blieb Unaufmerksamkeit vor der Missachtung des Vortrittsrechts.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patricia am 30.03.2017 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    Muttenz

    Bei mir wurde letztens versucht einzubrechen und beim Nachbarn gegenüber hatten sie Erfolg. Die Polizei meinte nur bei der Aufnahme der Tat das sie momentan von Einbruch zu Einbruch fahren. Hier haben die Einbrüche markant ZU- nicht abgenommen!

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  • Lokiführer am 30.03.2017 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Zuerst 200 % Plus und jetzt...

    13% weniger... Ein super Erfolg!!!

  • Bruno Banani am 30.03.2017 12:32 Report Diesen Beitrag melden

    Gut so

    Kein Wunder bei 50% mehr Waffenerwerbsscheinen :D Habe mir auch eine MP5 zugelegt ()

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bison 155 am 30.03.2017 18:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfach mal Danke sagen

    wie wäre es mal mit DANKE sagen? Danke an die Polzisten die bis in die späten Abendstunden auf unseren Strassen stehen und Kontrollen machen und während dieser zeit nicht bei ihrer Familie und Freunden sein können... Es sind sie die die Einbruchzahlen "niederig" halten... DANKE

  • Urbaselbieter am 30.03.2017 17:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mitläufer Schweiz

    Un 13 Prozent auf 700 zurück... Vor Schengen/Dublin waren es ca 100 Die Haustüre war bei uns nie abgeschlossen früher. Aber es ist ja alles besser geworden sagen sie uns... Hauptsache dazu gehören und alles was die Schweiz ausmachte (Sicherheit, Meinungsfreiheit, direkte Demokratie, Wohlstand etc.) verjubeln

  • GaBbErMiEzE am 30.03.2017 15:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hund, Freund und Helfer

    Genau aus diesen Gründen haben wir uns vor 3Jahren einen Hund zugelegt. Die Mischung ist perfekt (Labrador-Kangal) da der Kangal darauf gezüchtet ist, bei vielem Vorsichtig zu sein. Und der Labrador ist für das grmütliche Zuhause bestens :-) seit wir ihn haben fühlen wir uns sehr sicher!!

  • Hulkster am 30.03.2017 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    für was eigentlich noch Steuern zahlen

    dieser Staat ist gar nicht interessiert an unserer Sicherheit. Und für sowas zahlen wir noch Steuern. Darum sag ich, Selbstjustiz. Jeder der bei mir Einbrechen würde wird eiskalt dahin gemacht.

  • M.G. am 30.03.2017 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Mit fremden Federn schmücken

    Die Zahl der Einbruchsdiebstähle ging zurück weil die französische Polizei gegen Fahrende und gegen die Banden in Mülhouse und Strasbourg vorgeht. Es gab Zeiten da wurden Kinder und Jugendliche in Kleintransportern über die Grenze in die CH-Städte gebracht wo sie auf Diebestour geschickt und am Abend wieder eingesammelt wurden. Es dauerte allerdings ziemlich lange bis die französischen Behörden auf die Beschwerden aus Baden-Württemberg und der Schweiz reagierten. Immerhin ist dieses Problem jetzt gelöst.