Muttenz BL

26. Dezember 2011 20:20; Akt: 26.12.2011 20:23 Print

Messerstecherei an Heiligabend

An der Bahnhofstrasse in Muttenz kam es in der Nacht auf Weihnachten kurz vor 2 Uhr morgens zu einer Messerstecherei, bei der ein 29-jähriger Portugiese schwer verletzt wurde.

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Der Täter, ein 60-jähriger Italiener und Verwandter des Opfers, stach dreimal mit einem Sackmesser zu. «Der Mann konnte noch in der Nacht ermittelt werden und befindet sich in Haft», so Meinrad Stöcklin, Sprecher der Baselbieter Polizei. Das Opfer musste durch die Sanität ins Spital gebracht werden und befindet sich mittlerweile ausser Lebensgefahr. «Gemäss unseren bisherigen Erkenntnissen gehen wir von innerfamiliären Problemen aus», so Stöcklin. Die Staatsanwaltschaft wird Untersuchungshaft beantragen.

(Hys)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Didi am 27.12.2011 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Selbstjustiz-Wegen unfähigen Behörden.

    Dieser schreckliche Vorfall hätte verhindert werden können. Seit längerem Wurde der liebenswürdige Italiener von dem Drogendealer mit dem Leben bedroht. Die Polizei hat nie etwas unternommen, um dem ein Ende zu setzten. Selbstjustiz ist nicht gut, was aber würden Sie tun wenn dieser Portugiese seine Freundin, seine Tochter sowie den lieben Italiener ständig mit dem Leben bedroht. Himmeltraurig.

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  • Alessandro am 29.12.2011 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Gut gemeint-falsch gehandelt?

    Angenommen der Hintergrund ist wirklich androhung von Koerpergewalt vom portugiesischen drogendealer am italiener; so denke ich waere das richtige gewesen, das der Italiener zur Polizei gegangen waere. Der danny hat recht. Androhung von Koerpergewalt oder aehnlicheres, ist heutzutage nur sehr schwer nachweissbar. eine Tat zaehlt mehr als tausend Worte. und hier ist die beweissbare Tat, die Messerstiche vom Italiener zum portugiesen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Alessandro am 29.12.2011 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Gut gemeint-falsch gehandelt?

    Angenommen der Hintergrund ist wirklich androhung von Koerpergewalt vom portugiesischen drogendealer am italiener; so denke ich waere das richtige gewesen, das der Italiener zur Polizei gegangen waere. Der danny hat recht. Androhung von Koerpergewalt oder aehnlicheres, ist heutzutage nur sehr schwer nachweissbar. eine Tat zaehlt mehr als tausend Worte. und hier ist die beweissbare Tat, die Messerstiche vom Italiener zum portugiesen.

  • Didi am 27.12.2011 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Selbstjustiz-Wegen unfähigen Behörden.

    Dieser schreckliche Vorfall hätte verhindert werden können. Seit längerem Wurde der liebenswürdige Italiener von dem Drogendealer mit dem Leben bedroht. Die Polizei hat nie etwas unternommen, um dem ein Ende zu setzten. Selbstjustiz ist nicht gut, was aber würden Sie tun wenn dieser Portugiese seine Freundin, seine Tochter sowie den lieben Italiener ständig mit dem Leben bedroht. Himmeltraurig.

    • Danny am 27.12.2011 13:53 Report Diesen Beitrag melden

      @Didi - Danke für die Aufklärung

      Gut wenn jemand die Hintergründe kennt und Presse/Bürger informiert. Problematisch ist natürlich immer der Umstand, dass die Polizei selten präventiv eingreifen kann. Und wenn sie es tun sollte, müsste von der Staatsanwaltschaft ein entsprechender Befehl kommen. Ich bin fast sicher, dass der Dealer schon in Haft war (aufgrund vormaliger Delikte), aber von einem Kuschel-Richter wieder laufen gelassen wurde, weil die Straftaten (Dealen, oder Androhung von Gewalt), heutzutage für eine längere Haftstrafe nicht ausreichen. Der Italiener muss nun eine Strafe und die Rache des Dealers befürchten.

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