Falsche Hausnummer

16. Oktober 2019 12:18; Akt: 16.10.2019 12:18 Print

Mieter erfahren durch Plakat von Hausabbruch

Am Dienstag prangte an der Grenzacherstrasse 71 in Basel ein Plakat, das den geschockten Bewohnern miteilte, ihr Haus werde abgebrochen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ohne zuvor von der Verwaltung informiert worden zu sein, wurden die Mieter der Grenzacherstrasse 71 in Basel plötzlich mit einem Plakat über den bevorstehenden Abriss der Liegenschaft informiert. Laut der «bz» herrschen bei ihnen nun Unsicherheit und Angst.

«Wir sind alle schockiert», schreibt Oskar Herzig gemäss der Zeitung auf Facebook. Der ehemalige SVP-Grossrat ist Geschäftsführer der Confiserie Jonasch-Herzig, die im betroffenen Gebäude domiziliert ist. «Zeitgeist oder moderne Kommunikation?» wundert sich der Confiseur.

Wer hat den Bock geschossen?

Trotz des Schocks dürfen die Mieter erstmal aufatmen. Die Ankündigung ist nämlich fehlerhaft, wie das Bauinspektorat der Zeitung mitteilte. Abgerissen werden soll nicht die Nummer 71, sondern die Nummer 69. Es handelt sich dabei um das Haus im Hinterhof der Liegenschaft.

Im Abbruch-Haus wohnen gemäss der «bz» Expats, die meist nicht länger als drei Monate in Basel blieben. Das Haus mit den möblierten Appartements ist der eigentliche Gegenstand des Baubegehrens. Bis 2023 soll dort eine Überbauung mit 18 bis 20 «erschwinglichen» Wohnungen entstehen.

Immobilienfirma beschwichtigt

Die verantwortliche Immobilienfirma Warteck Invest AG hat für die Anwohner der Grenzacherstrasse 71 eine Informationsveranstaltung einberufen, wie im Artikel weiter zu lesen ist. «Wir können den Leuten die Angst nehmen und sie beruhigen: An der Grenzacherstrasse 71 werden keine Kündigungen ausgesprochen», wird ein Sprecher zitiert.

(las)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kudi am 16.10.2019 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Verwechslungsgefahr?

    Wichtig ist nur, dass das Abrissunternehmen auch die richtige Adresse erhält...

  • Mr. Spock am 16.10.2019 15:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da bin ich Mal neugierig

    was für eine Verwaltung "erschwinglich" in Zahlen bedeutet.

  • Baltisberger am 16.10.2019 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    Frage ohne Antwort im Artikel!

    und wer hat jetzt den Bock geschossen?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Alex Fleury am 16.10.2019 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    Nach der Erfahrung am Schorenweg...

    ...wäre es ein riesiger Schock gewesen. Es gibt MieterInnen, die nicht einmal ein halbes Jahr darin hätten leben können, da diese erst nach der Massenkündigung am Schorenweg in diesem Haus einzogen sind.

  • Mr. Spock am 16.10.2019 15:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da bin ich Mal neugierig

    was für eine Verwaltung "erschwinglich" in Zahlen bedeutet.

  • Baltisberger am 16.10.2019 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    Frage ohne Antwort im Artikel!

    und wer hat jetzt den Bock geschossen?

  • Pragmatiker am 16.10.2019 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Damit muss man rechnen...

    ...als Mieter. Und ja, jeder kann sich ein Wohneigentum leisten.

  • Kudi am 16.10.2019 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Verwechslungsgefahr?

    Wichtig ist nur, dass das Abrissunternehmen auch die richtige Adresse erhält...