Sensibilisierungs-Kampagne

15. Mai 2014 13:42; Akt: 15.05.2014 18:15 Print

Mit Gewinnspiel gegen Littering in der Stadt

Mit der Aktion «Ein Drecksack macht sauber» versucht Basel unter dem Moto «Wer sich korrekt verhält, wird belohnt» gegen das Littering im öffentlichen Raum zu kämpfen.

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Mit dem Smartphone kann man den Drecksack-QR-Code einscannen und so beim Gewinnspiel mitmachen. (Bild: Valencia Kommunikation)

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Die Arbeitsgemeinschaft Basler Littering-Gespräche versucht die Bevölkerung mit einer neuen Kampagne zu sensibilisieren. In den nächsten acht Wochen wird in 43 beteiligten Läden, Restaurants und Kiosken beim Einkauf ein kleiner grüner Plastiksack mitgegeben.

Der «Drecksack» dient der Entsorgung von Take-away-Verpackungen. Der «Drecksack» ist jedoch kein Bebbi-Sack und sollte nicht mit Hausmüll gefüllt werden. Die Plastiktüten können in den 29 entsprechend beschrifteten Containern eingeworfen werden. Diese stehen an 23 «Hotspots» in der Innenstadt wie auf dem Barfüsserplatz, dem Marktplatz, am Rheinbord oder auch auf dem Claraplatz.

Mit Gewinnspiel gegen Gleichgültigkeit

Der Clou der Aktion ist ein Gewinnspiel mit über 60'000 Sofortgewinnen sowie acht Wochen- und einem Hauptpreis. «Wer sich korrekt verhält, wird belohnt», so Jürg Hofer, Leiter des Amts für Umwelt und Energie. Man habe in den letzten Jahren realisiert, dass Plakate und Inserate nicht mehr wirkten. Regierungsrat Christoph Brutschin sprach von einer «gesellschaftlichen Gleichgültigkeit», wenn es um die Abfallentsorgung geht. Mit dem Pilotprojekt soll nicht nur der Verunreinigung durch Lebensmittelverpackungen entgegengewirkt werden. Auch das Image der Stadt Basel als «saubere Schweizer Stadt» solle wiederhergestellt werden, erklärt Gabriel Barell, Direktor des Gewerbeverbands Basel-Stadt.

Der «Drecksack» wurde von Valencia Kommunikation in Basel entwickelt. Das Unternehmen Petroplast Vinora stellte die Plastik-Guggen in der Schweiz her. «Obwohl die Produktion in der Schweiz etwas teurer ist, war es uns das wert», sagte Brutschin. Rund 900'000 Säcke wurden produziert. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 110'000 Franken.
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(Video: WSU Basel-Stadt)

(pjz)