Greenpeace in Basel

08. April 2019 04:54; Akt: 08.04.2019 07:59 Print

Dieses Plastikmonster kämpft gegen Nestlé

Von den Philippinen über Holland und Deutschland in die Schweiz: Am Wochenende zog ein Monster von Greenpeace durch die Basler Innenstadt, um gegen Einwegplastik zu protestieren.

Mit diesem 16 Meter langen Plastikmonster war Greenpeace am Sonntag, dem 7. April in Basel unterwegs. (Video: Greenpeace/ 20M)
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Wer am Wochenende in Basel unterwegs war, ist ihm möglicherweise begegnet: rund 35 Greenpeace-Aktivisten hatten sich mit einem 16 Meter langen Plastikmonster durch die Innenstand Basels bewegt. Das Ungeheuer besteht auschliesslich aus dem Plastikmüll der Schweizer Firma Nestlé. Diesen hatten die Aktivisten in den Philippinen im Meer oder am Strand aufgesammelt. Mit Ihrer Aktion versuchen sie, Umweltverschmutzer mehr zur Verantwortung zu ziehen. «Nestlé soll aufhören, das Plastikmonster stetig zu nähren», heisst es auf der Homepage.

(jes)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Irs am 08.04.2019 08:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was soll das?

    Plastikmüll von den Philippinen in Basel? Wie krank ist den das? Wieviel CO2 hat den das verursacht? Gut die Aufmerksamkeit ist den Demonstranten sicher!

  • Octron am 08.04.2019 09:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Heuchler..

    ..... Und den Plastik Müll haben sie extra mit gechartertem Flugzeug eingeflogen, oder haben sie ihn emissions frei in die CH gebeamt? Eure hochglanz gedruckten Prospekte und Propaganda werden aus Recycling Papier hergestellt oder frischem Urwald Holz? Ich bin auch gegen Konzerne wie Nestlé..... Aber Greenpeace ist doch kein Deut besser. An die Greenpeace Anhänger : Das Gegenteil von gut ist "gut gemeint". "Und Liebe Greta und Anhänger, ich möchte euch etwas sagen. Wir arbeiten jeden Tag für euch und eure Welt. Wir haben den Katalysator eingeführt, den Rußpartikelfilter eingebaut, trennen den Müll, haben jetzt bleifreies Benzin, das Rauchverbot, dämmen Häuser, lackieren mit Wasserlack, haben Doppel- und Dreifachverglasung, nutzen Energiesparlampen und LED-Technik, schaffen Atom- und Kohlekraftwerke ab, bauen Windkrafträder und Fotovoltaik, wir haben das Waldsterben verhindert und jetzt einen sauberen Rhein, aus dem wir die Fische essen können. Wir recyceln, haben Fair Trade, Bio und Dosenpfand eingeführt und schreiben auf recyceltem Papier. Und jetzt seid ihr an der Reihe: Verzichtet auf Smartphones, Flachbildschirme, Spielekonsolen, Tablets. Geräte, die in Ländern mit dem höchsten Co2-Ausstoß produziert werden. Fahrt mit dem Rad und verzichtet auf Fast Food, oder das Mutti euch zur Schule bringt."was ich überhaupt nicht leiden kann sind Heuchler

  • Eidgenössin12 am 08.04.2019 08:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Plastikmüll aus Philippinen!

    Die Aktivisten haben den Plastikmüll von den Philippinen in die Schweiz transportiert? Wie umweltfreundlich ist das denn..!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Isch Gugge am 08.04.2019 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    Green"plastik"peace

    Ich habe bei Greenpeace oft beobachtet, das sie so einen Art Plastiksack tragen. Will mir Greenpeace erzählen das sie die Dinger mehr als einmal tragen?!

  • Biker am 08.04.2019 15:50 Report Diesen Beitrag melden

    Schwierig

    Sicher brauchen wir in Westeuropa enorm viel Plastik. Aber ich denke, das meiste davon wird sauber entsorgt. Pet, oder Müllverbrennung. Wer sich eher nicht daran hält, sind die osteuropäischen Länder, Asien, Afrika, Südamerika. Die schmeissen das Zeug ins Meer, sofern sie Meeresanrainer sind. Liegt wohl an der mangelnden Bildung und zum Teil Faulheit. Aber auch wir könnten mehr auf Plastik verzichten. Vor allem die Fastfood konsumierende Generation. Obwohl ü60, kann ich mich nicht davon ausnehmen. Was aber soll ich dagegen tun, wenn fast alles in Plastik daher kommt? Nur korrekt entsorgen.

  • Truth Searcher am 08.04.2019 14:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Ungeheure an Nestlé

    Nestlé selbst ist das Monster! Ein subventionierter Global Player, welcher nicht nur als Umweltsünder unterwegs ist. Das horrende Ausmass zeigt sich erst unter der Spitze des Eisbergs: Weltweit kauft Nestlé Wasserrechte auf und verkauft das abgepumpte Grundwasser dann in Flaschen als "Nestlé Pure Life" zu hohen Preisen. Auch schwerste Dürre und Hungersnot halten Nestlé nicht von dieser ungeheuerlichen Ausbeutung der Wasserressourcen und der Bevölkerung ab! - Das ist nur eine von vielen Skandalen... Deshalb boykottiere ich Nestlé -Produkte seit Jahren.

  • Fargus am 08.04.2019 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz tolle Sache!

    Starke Leistung, lobenswerte Aktion!! Wo man nur hinhörte, war das Thema Plastik in aller Munde, es war grossartig!

  • Marc am 08.04.2019 11:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Problem da angehen

    Wenn ich Plastikabfall richtig entsorge wird der kaum ihrgentwan in den Philippinen zu finden sein. Das problem ist eher bei denn Ländern zu suchen. Mülldeponie am meer oder es giebt schon garkeine.

    • Klaus am 08.04.2019 17:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marc

      Wir bringen zwar brav unseren Kunststoff zu den Sammelstellen aber das ist noch lange kein Recycling. Wir exportieren über 80% der gesammelten Ware ins Ausland und davon landet einiges im Meer.

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