Basel

05. Mai 2019 17:19; Akt: 05.05.2019 17:35 Print

Mit diesem Tram kann die BVB nach Frankreich

Aus Sicherheitsgründen verkehren zur Zeit abends keine Trams mehr von Basel nach Saint-Louis (F). Die Facebook-Community hätte da eine Lösung.

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Nach 20 Uhr ist es zu gefährlich, dann kehrt die Tramlinie 3 vor der Grenze nach Frankreich. Nach wiederholten Laser-Attacken zogen die Basler Verkehrsbetriebe am 2. Mai die Reissleine und stellten die Tramlinie nach Saint-Louis (F) abends ein. Die BVB ernteten viel Verständnis für die aussergewöhnliche Massnahme. Empörung allerdings herrscht bei den Franzosen, die von der Einschränkung aus den Medien erfahren haben.

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Haben die BVB richtig reagiert?

Im Internet wurde der Steilpass der BVB flugs aufgenommen. Auf der Facebookseite Verschwundenes Basel, einer populären Nostalgie-Plattform, wurde am Samstag verkündet, dass die Tramlinie 3 ab Montag wieder regulär über die Grenze fahren wird – mit einem gepanzerten Tram. Das Bild, ein Netzfund unklarer Herkunft, macht seit Tagen die Runde.

Der Post wird von den User gefeiert. Über 400 Mal wurde das Panzer-Tram geteilt, mehr als 800 Likes und gegen 80 Kommentare gab es dafür. «Habt ihr schon Personal für die Kanone auf dem Dach?», fragt ein User. «Das ist der Hammer», kommentiert ein anderer.

Herkunft des Bildes unklar

Woher die Aufnahe stammt, ist unklar. Dem Stadtbild im Hintergrund nach könnte das Foto in Osteuropa aufgenommen worden sein. Die Authentizität des Bildes ist jedoch fraglich, es könnte sich auch um eine Montage handeln.

Gepanzerte Schienenfahrzeuge wurden vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingesetzt. Vereinzelt sind sie auch heute noch unterwegs. So pflegt etwa der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un in einem schusssicheren Zug zu reisen. Diesen erbte er von seinem Vater, der die rollende Festung von Josef Stalin geschenkt bekam.

(lha)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daniel Neumann am 05.05.2019 18:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Laserattacken

    Offenbar will man oder kann man es nicht begreifen. Die Laserattacken schaden nicht den Fahrzeugen sondern den Fahrzeugführern. Es wird nicht wie im Film Spaceballs auf das Fahrzeug geschossen sondern direkt durch die Scheiben auf den Fahrzeugführer. Dadurch kann es , wenn der Schütze ins Auge trifft, eine irreversible Beschädigung der Netzhaut geben. Aussagen wie: So ein Laser tut doch niemandem weh, beweisen, dass die wenigstens wissen um was es eigentlich geht!

  • Bea am 05.05.2019 23:12 Report Diesen Beitrag melden

    Selber Schuld

    Die Franzosen haben sich zu benehmen, ansonsten bestrafen sie nur ihr eigenes Volk damit, was nun auch passiert ist. Sie sollen wütend auf ihre eigenen Leute sein und nicht auf die BVB.

  • Dä Jesus am 05.05.2019 22:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfache Lösung

    Wenn die Franzosen so empört darüber sind, dass die Basler Verkehrs Betriebe, nach 20 Uhr ihr Land meiden, dann sollen sie gefälligst ihre Landsleute dingfest machen, die glauben, sie müssen mit Lasern auf Leute zielen und dann können wir weiter sehen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • MärkiH am 07.05.2019 10:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Thumb Up

    Wow 800 Likes??!! Da hat ja meine Oma mehr Likes für ihr Kuchenrezept.

  • Bea am 05.05.2019 23:12 Report Diesen Beitrag melden

    Selber Schuld

    Die Franzosen haben sich zu benehmen, ansonsten bestrafen sie nur ihr eigenes Volk damit, was nun auch passiert ist. Sie sollen wütend auf ihre eigenen Leute sein und nicht auf die BVB.

  • Dä Jesus am 05.05.2019 22:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfache Lösung

    Wenn die Franzosen so empört darüber sind, dass die Basler Verkehrs Betriebe, nach 20 Uhr ihr Land meiden, dann sollen sie gefälligst ihre Landsleute dingfest machen, die glauben, sie müssen mit Lasern auf Leute zielen und dann können wir weiter sehen.

  • F. Porsche am 05.05.2019 22:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alter kaputter Kram

    Ein Modell der Chemnitzer Verkehrsbetriebe, der AfD1933, ein Auslaufmodell...

  • Martin tschuemperlin am 05.05.2019 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Australische Massarbeit

    Als Australiens Nationalheld (Ned Kelly) seine Rüstung schmiedete, hatte er noch genug Eisen rumliegen um sich ein Fahrzeug zu konstruieren, wie weit er im Outback damit fahren könnte ist nicht bekannt!