Basel

16. Dezember 2019 04:55; Akt: 16.12.2019 09:11 Print

Dieser Tesla ist zum Teilen da und steht am Bahnhof

Wer schon immer mal hinter dem Steuer eines Teslas sitzen wollte, kann sich diesen Traum erfüllen: Ab heute gibt es im Sortiment des Carsharing-Anbieters Mobility das Modell S 90D.

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Ab Montagmorgen, genauer gesagt 9 Uhr, steht am Bahnhof SBB in Basel der schweizweit erste Mobility-Tesla bereit. Ein einjähriger Test soll zeigen, ob sich die Elektroautos für Carsharing eignen.

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Die Angebotserweiterung um einen Tesla bei Mobility finde ich ...

«Unser Angebot steht für zukunftsorientierte und nachhaltige Mobilität. Tesla passt perfekt dazu», so Mobility-Sprecher Patrick Eigenmann. «Wir hoffen, dass möglichst viele Kunden das Fahrzeug ausprobieren werden».

Tesla fährt in Fahrzeugkategorie «Premium»

Elektroauto-Neulinge haben nichts zu befürchten. «Das Fahren sollte einfach und wie gewohnt klappen», erklärt Eigenmann: «Viele Funktionen laufen bei einem Tesla über ein zentrales Touch-Display». Darin läge aber bereits der Unterschied zu gängigen Autos. «Ist das mal verstanden, kann es losgehen», sagt er.

Da ein Tesla bei Vollladung mehrere hundert Kilometer zurücklege, dürfte ein Aufladen während der Fahrt kaum je nötig sein. Der Carsharing-Anbieter verfüge aber über Lade-Infrastruktur vor Ort. «Kunden, die Hilfe brauchen und Fragen haben, können übrigens jederzeit unser 24-Stunden-Dienstleistungscenter anrufen», so Eigenmann.

Wer den Tesla nutzen will muss dafür etwas tiefer in die Tasche greifen: «Der Tesla fährt in der Fahrzeugkategorie ‹Premium›. Diese kostet 9 Franken pro Stunde und 1.50 Franken pro Kilometer», erklärt Eigenmann. Damit reiht sich das Elektroauto preislich neben Jaguar, Land Rover und Co. Zum Vergleich: Die Budget-Variante kostet den Benutzer nur 2 Franken pro Stunde und 55 Rappen pro gefahrenen Kilometer. Lernfahrer und Junglenker unter 25 müssen sich noch Gedulden – diese haben keinen Zugriff auf den Tesla.

«700 alternativ angetriebene Autos»

Seit einem Jahr habe man Autos von Partnerfirmen mit Carsharing-Technologie ausgestattet. Neben dem Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) und der Emil Frey AG sei neu das Basler Jungunternehmen Revendo dazugestossen. Dieses stelle den Tesla zur Verfügung, während sich Mobility um Carsharing-Betrieb und System kümmert.

Schlägt das Projekt an, würden auch andere Standorte für Mobility-Teslas in Betracht gezogen. Generell möchte der Carsharing-Anbieter die Flotte alternativ angetriebener Autos ausbauen, wie Eigenmann erklärt: «Derzeit stehen wir bei 90, per Ende des nächsten Jahres sollen es 150 sein. Wie gross der Ausbau danach ausfallen wird, entscheiden wir laufend. Unser Mindestziel sind 700 alternativ angetriebene Autos – also Elektro und Hybrid – bis ins Jahr 2023». Damit könne man die CO2-Ziele des Bundes erreichen.

(jes)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • joker92 am 16.12.2019 06:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ganz toll

    die meisten mobility kunden sind eh nicht gerade die besten autofahrer, da ihnen die routine fehlt. und jetzt gebt ihr dene noch einen ps starken elektro bolliden?

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  • Emil Frey am 16.12.2019 06:43 Report Diesen Beitrag melden

    Mobility ist ein super Konzept

    Aber bitte sorgt dafür, dass die Kunden Autofahren lernen bzw. eine gewisse Routine bekommen! Oder macht das Logo hintendrauf grösser, damit man es wie ein blaues L von weitem erkennt... Danke.

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  • Tazanu am 16.12.2019 06:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wird eh bald Schrott sein

    Fahrkünste von Mobility Usern ist auf einem Niveau, welches dieses Auto nicht lange mitmachen wird. Entweder zu Tode langsam, oder zu schnell und der nächste Baum muss als Bremshilfe dienen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • gggg am 17.12.2019 20:24 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts Neues

    Gibt es am Bahnhof Spiez schon lange!!!

  • Danke Nein am 17.12.2019 18:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte Nicht!

    Sorry aber es ist FAKT: Die Leute die solche Mobility Fahrzeuge lenken das kommt nicht gut:-( Lasst es doch besser sein. Nehmt die ÖV's. Ich halte immer ein Riesigen Sicherheits Abstand ein zu solchen roten Fhrz. Ich habe genug gesehen! Frage mich Echt ob die eine Fahrerlaubnis haben? Also nochmals mit Nachdruck: Bitte lasst es gut sein. Danke.

  • Xavi am 17.12.2019 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    Mobility-Beobachtung

    Ich hatte letztens gerade einen Mobility-Fahrer vor mir. Bei der Kreiseleinfahrt: Komplettes anhalten, obwohl drei von links kommende Fahrzeuge alle in "unsere" Strasse abbogen und es schon meilenweit im voraus per Blinker andeuteten. Mobility-Kunden haben in der Tat eine nicht gerade ideale Reaktion für das Autofahren.

  • der stolze Umweltverpester am 17.12.2019 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nix E Plunder

    Was haben ein E Auto und Durchfall gemeinsam .....die Angst es nicht nach Hause zu schaffen .....ho ho ho ....

  • RaB am 17.12.2019 12:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nein

    Herstellung, Atomkaraftwerk, Entsorgung... Elektroautos sind NICHT sauber, kapiert das doch endlich !

    • Roland Emmerich am 17.12.2019 15:59 Report Diesen Beitrag melden

      Fake News

      Falsch! Erst mal richtig informieren bevor man solchen Schwachsinn verbreitet! Es ist endgültig bewiesen, das E-Autos sauberer sind, als allgemein angenommen wird! Die Studie die verbreitet wurde in der behauptet wurde, (und die Medien schön mitgespielt haben) das E-Autos dreckiger sind als Benziener, war komplett falsch!

    • NoFuture am 17.12.2019 18:23 Report Diesen Beitrag melden

      @Roland Emmerich

      Es ist überhaupt nicht bewiesen, dass E-Autos sauberer sind. Alleine von der Lebensdauer werden E-Autos nach 2 Akkuwechseln in 20 Jahren keinen neuen Akku mehr finden da eine neue Generation auf dem Markt ist. Wie die elektronischen Produkte heute. Und der Strom für E-Autos kommt aus fossilen Brennstoffen da Wasserkraft, Solar und Wind nicht mal den normalen Strombedarf decken können. Als ist da gar nichts sauberer (falls man sauber überhaupt steigern sollte).

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