Miss-Schweiz-Wahl

02. November 2015 07:42; Akt: 02.11.2015 07:42 Print

Monika Buser schwitzt für die Miss-Krone

Eine Woche vor dem Showdown geben die zwölf Kandidatinnen nochmals alles. Die Baselbieterin Monika Buser hat ihre Defizite wettgemacht und hofft auf einen Heimsieg.

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Monika Buser (links) beim Abschlusstraining im Basler Musical Theater. Die diplomierte Kauffrau (vorne) hat ihre sportlichen Defizite gegenüber den anderen elf Kandidatinnen wettgemacht. Seit neun Wochen absolvieren die Miss-Kandidatinnen ein intensives Training, um den Po und die Hüften zu straffen und eine aufrechte Körperhaltung zu erlangen. Monika Buser (19) hofft auf ein Heimspiel am 7. November in Basel. Ihre ganze Familie und Freunde werden vor Ort sein und sie unterstützen. Sie hofft, mit ihren philippinischen Wurzeln zu punkten. Im Falle eines Sieges will sich die Häfelfingerin karitativ um die Leute auf den Philippinen kümmern. Die Menschen sollen nachhaltig unterstützt werden. Der mediale Rummel macht der 19-Jährigen überhaupt nichts aus. Im Gegenteil, sie findet es unheimlich spannend sich selbst in den Zeitungen und im Fernsehen wiederzufinden. Monika Buser (19), Kauffrau aus Häfelfingen BL. Julia Egli (21), Studentin der Innenarchitektur aus Niederhelfenschwil SG. Michèle Rösch (24), stellvertretende Geschäftsführerin Detailhandel Sportgeschäft und selbständige Tanz- und Bewegungspädagogin aus Rothenburg LU. Jennifer Picci (24), Psychologie-Studentin und Ballett-Lehrerin aus Ecublens VD. Sindi Arifi (21), Fachhochschülerin für soziale Arbeit und Model aus Martigny VS. Chiara Kummer (18), Schülerin aus Glis VS. Giulia Dazzi (23), Schauspielerin aus Nivo TI. Lauriane Sallin (21), Studentin Französisch/Kunstgeschichte aus Belfaux FR. Morgane Schaller (25), Studentin MBA aus Magglingen BE. Rania Fajjari (20), Kauffrau auf Stellensuche aus Volketswil ZH. Kasandra De Leon (17), Auszubildende Restaurations-Fachfrau aus Zürich. Nasibe Ali (19), Schuhverkäuferin aus Locarno TI.

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Monika Buser ist ausgepumpt: Die 19-jährige Miss Schweiz-Kandidatin aus Häfelfingen BL hat soeben das letzte Gruppentraining mit den anderen elf Miss-Schweiz-Finalistinnen absolviert. Wenn in einer Woche die Miss-Krone im Basler Muscial Theater vergeben wird, muss sie topfit sein. Doch Buser gehörte nicht zu den Favoriten in Sachen Fitness. «Monika hat vorher nie Sport gemacht. Seit dem Missen-Camp im August hat sie aber grosse Fortschritte gemacht», sagt Jasemine Kopp, Co-Geschäftsführerin von Saphiraz.

Das Zürcher Fitnessstudio trimmt die künftigen Sternchen fit. «Ein solch intensives Programm für Miss-Kandidatinnen hat es noch nie gegeben», so Kopp. Am Sonntag bereits um zehn Uhr morgens stehen die 12 Kandidatinnen im Musical Theater Basel auf der Matte und machen Sit-ups und andere Übungen zur Straffung von Po und Hüfte. «Wir machen die Übungen immer zu zweit. Damit fordern wir uns gegenseitig. Das Zweierteam, das am meisten Übungseinheiten schafft, bekommt einen Preis», erklärt Buser während einer Pause.

«Wir wollen keine Mager-Models»

«Im Gegensatz zu amerikanischen Schönheitswettbewerben geht es bei der Miss Schweiz-Wahl aber nicht primär darum, dünn zu seinm, sondern um die Fitness», sagt Kopp. «Wir wollen keine Mager-Models.» Der Unterschied zu früheren Missen-Trainings sei neben der Intensität vor allem die Kombination mit der Ernährungsplanung. «Wer nicht nur abnehmen, sondern auch die Haut straffen möchte, kommt um einen Ernährungsplan nicht herum», sagt Kopp.

Eine Woche vor der Miss-Wahl seien sämtliche fettigen Speisen sowie Alkohol und Zucker tabu. Das fällt Monika Buser nicht leicht: «Ich gehe nach der Arbeit ab und zu gerne einen Burger essen. Auf das zu verzichten fällt mir schwer.» Sie musste sich im Rahmen des Ernährungsplans auch ans Frühstücken gewöhnen. «Ich mache im Moment auch regelmässig Sport und geniesse es, fit zu sein.»

Beim Heimspiel im Hotel

Die gelernte Kauffrau hofft, am 7. November bei den Miss-Schweiz-Wahlen im Musical Theater die Krone holen zu können. Allmählich steigen die Vorfreude und die Anspannung. «Für mich ist es seltsam, dass wir nun eine Woche im Hotel in Basel wohnen werden. Ich würde vor der Finalnacht lieber zuhause übernachten.» Buser sieht im Finalstandort keinen Vorteil für sich: «Alle sagen mir, ich hätte ein Heimspiel. Aber ich glaube nicht, dass das einen Unterschied macht.»

Falls sie in einer Woche zur schönsten Schweizerin gekürt würde, will sie sich für die Region Basel einsetzen. «Ich sehe mich nicht nur in Foto-Shootings, sondern auch als Botschafterin für relevante Themen.» Dass sie nicht eine Klischee-Miss ist, konnte sie am letzten Wochenende in zwei Basler Clubs beweisen. «Die Leute waren überrascht, dass ich völlig normal bin.» Die plötzliche Aufmerksamkeit geniesst Buser, sie weiss aber, dass alles sehr schnell wieder vorbei sei kann. «Dann kann ich immerhin meinen Enkeln erzählen, dass ich unter den zwölf schönsten Schweizerinnen war.»

(mak)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Herr Je am 02.11.2015 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    Für mehr schweizerische Missen

    "Im Falle eines Sieges will sich die Häfelfingerin karitativ um die Leute auf den Philippinen kümmern." - Kind, entscheide dich ob du Miss Schweiz oder Miss Philippina werden willst.

  • Sky1958 am 02.11.2015 10:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Soll die schwitzen

    Ist alles nur "Schein". Eine Farce das ganze. Es gibt viel wichtigeres im Leben.

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  • Tom am 02.11.2015 08:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hmm?

    Hat du gute Dame eine Gesichtslähmung? Die hat auf jedem Foto die selbe Mimik auf dem Gesicht. Kann die nicht anders?

Die neusten Leser-Kommentare

  • André P. am 08.11.2015 01:02 Report Diesen Beitrag melden

    Herzliche Gratulation zur Bronze! :)

    Monika, das hast du super gemacht!

  • Lara Wicki am 05.11.2015 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Morgane Schaller

    Ich hoffe, dass Morgane Schaller sich das Krönchen holt. :-)

  • heriomes am 04.11.2015 18:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Bei denen bringt auch dad Training nichts mehr, um besser auszusehen. Da ist Hopfen und Malz verloren. Bei dem Aussehen hat ja jeder eine Chance.

  • Scotti am 02.11.2015 20:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Skandal...

    Meiner Meinung nach sollte man bis 25ig nicht zugelassen werden! Kein Wunder vierliert die Wahl an Glanz wenn eine 19 jaehrige ohne Lebenserfahrung und mit Milchgesicht kandidieren kann... Das ist ja nicht ernst zu nehmen!!!

  • Donny Trömp am 02.11.2015 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Blond?

    Wieso fast keine blonden Frauen? Sind wir hier in Saudi-Arabien oder wie?

    • Lara Wicki am 05.11.2015 10:57 Report Diesen Beitrag melden

      Lieber Dunkelhaarige

      Ist doch gut :-)))

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