Basel / Liestal

29. August 2011 22:53; Akt: 29.08.2011 20:18 Print

Nationalratssitze so begehrt wie noch nie

von Anna Luethi - In beiden Basel buhlen mehr Kandidaten denn je um einen Platz im Parlament – Experten trauen auch Newcomern wie GLP oder BDP den Durchbruch zu.

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Im Baselbiet ist der Wahlkampf in vollem Gange. (Bild: lo)

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Die fünf städtischen Nationalratssitze sind heiss begehrt: 114 Kandidaten auf 25 Listen haben sich beworben. Das sind 26 Interessenten und sieben Listen mehr als bei der letzten Wahl vor vier Jahren. Auch im Baselbiet sind mit 97 so viele Kandidaten wie noch nie im Rennen um die dortigen 7 Plätze. Dabei zeigen auch ganz junge Parteien wie die Grünliberalen (GLP) Selbstbewusstsein: «Wir haben gleich drei Listen aufgestellt, die das breite Spektrum unserer Partei zeigen», so David Wüest-Rudin, Präsident der städtischen GLP.

Dass die neuen «Kleinen» durchaus Chancen haben, bestätigt Politexperte Michael Herrmann: «Die beste Zukunftsperspektive hat die GLP, die eine Art Marktlücke füllt», sagt er. Aber auch die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) habe in ländlichen Gebieten Potenzial. Solch erfolgreiche Neugründungen hätten auch einen Nachahmungseffekt, erklärt er die hohe Listenzahl. «Es ist ein Unbehagen der Leute mit den bestehenden Parteien zu spüren», so Hermann. Neben Exoten wie Freistaat Unteres Kleinbasel und parteifrei.ch gibt auch die Piratenpartei in Basel-Stadt ihr Debüt: «Wir peilen drei Prozent der Stimmen an – mit unserem Wahlkampf-Budget von 800 Franken wäre alles andere auch utopisch», so Präsident Ced­ric Meury. Hermann attestiert den «Piraten» jedoch keine Chance im Politzirkus.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • andy444 am 30.08.2011 09:57 Report Diesen Beitrag melden

    na ja, GLP vielleicht, aber BDP...

    GLP kann ich verstehen.Die haben wirklich ein paar gute Ansätze.Leider immer wieder aber doch zu links.Immerhin:gute Marketingarbeit bisher!BDP ist und war nie eine Option:Wer aus der SVP kommt und kam und jegliche Nähe zu jenem Politbüchlein sogar bis zur Selbstkasteiung leugnet,selbst wenn die eigene Ueberzeugung eigentlich bürgerlich wäre, lieber Linke und Linksmittige bei Wahlen empfiehlt,nur um gegen die ehemaligen Kollegen zu sein,kann nicht ernst genommen werden.Wir haben bereits genügend Wischi-Waschi-Parteigänger.BDP: Die persönliche Partei des Präsidenten und deren Bundesrätin.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • andy444 am 30.08.2011 09:57 Report Diesen Beitrag melden

    na ja, GLP vielleicht, aber BDP...

    GLP kann ich verstehen.Die haben wirklich ein paar gute Ansätze.Leider immer wieder aber doch zu links.Immerhin:gute Marketingarbeit bisher!BDP ist und war nie eine Option:Wer aus der SVP kommt und kam und jegliche Nähe zu jenem Politbüchlein sogar bis zur Selbstkasteiung leugnet,selbst wenn die eigene Ueberzeugung eigentlich bürgerlich wäre, lieber Linke und Linksmittige bei Wahlen empfiehlt,nur um gegen die ehemaligen Kollegen zu sein,kann nicht ernst genommen werden.Wir haben bereits genügend Wischi-Waschi-Parteigänger.BDP: Die persönliche Partei des Präsidenten und deren Bundesrätin.

    • Sonja am 30.08.2011 13:08 Report Diesen Beitrag melden

      B R A V O - B R A V O

      Kurz und Bündig - Gleicher Meinung

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