Lehrstuhl für Ästhetische Chirurgie

23. Oktober 2018 15:19; Akt: 23.10.2018 15:19 Print

Schönheits-OP lässt sich neu am Bahnhof aufgleisen

In der Nähe des Basler Bahnhofs SBB können sich Interessierte bald über ästhetische Eingriffe beraten lassen. Das Unispital bezieht mit dem neuen Lehrstuhl dafür ein Ladenlokal.

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Im Juli stellte die Universität Basel den neuen Lehrstuhl für Ästhetische Chirurgie vor. Mit der europaweit einzigartigen Professur sollen unter anderem die operativen Standards der gefragten Eingriffe verbessert werden. Wer sich in Sachen Botox, Brustvergrösserung oder Fettabsaugung zunächst beraten lassen will, kann dies in Zukunft in einem Laden des neuen Lehrstuhls tun.

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Wie Recherchen der «bz Basel» ergeben haben, bezieht das Unispital derzeit ein Ladenlokal in der Inneren Margarethenstrasse in Basel. Operiert werden solle dort jedoch vorerst nicht, wie Thomas Pfluger, Sprecher des Universitätsspitals, gegenüber der Zeitung erklärt.

Beratung gegen Gebühr

«Geplant sind sogenannte minimalinvasive oder nicht-invasive Massnahmen», so Pfluger. Operationen würden wie bisher am Universitätsspital durchgeführt. Am neuen Standort sollen gegen eine Gebühr vor allem Beratungen stattfinden. Warum für diese ein Lokal in zentraler Lage gewählt wurde, erklärt Pfluger gegenüber der «bz Basel»: «Eine Grundvoraussetzung für die Erfüllung der Anforderungen an die Stiftungsprofessur für Ästhetische Chirurgie sind die Patienten. Da es sich bei Patienten mit ästhetischen Fragen meist um gesunde Personen handelt, ist eine externe Lage zweckmässig.»

Auch die knappen Zeit- und Platzverhältnisse am Unispital seien demnach Gründe für die Wahl des Standorts. Eine einzige Ansprechperson begleite die Patienten auf ihrem Weg bis zum Abschluss des Eingriffs, so Pfluger.

«Rückgewinnung verlorener jugendlicher Ausstrahlung»

Die Nachfrage nach Schönheitsoperationen steige weiter. Das bestätigte das Unispital gegenüber der Zeitung. Zentrale Themen des Basler Spitals seien «Regeneration», «Rückgewinnung verloren gegangener jugendlicher Ausstrahlung» und «Optimierung der Gestalt», wie es im Bericht heisst. Zudem bestehe am Spital selbst die Möglichkeit, entsprechende Fragestellungen interdisziplinär «kritisch zu besprechen» und zu untersuchen, wird der Spitalsprecher zitiert.

(lb)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jdzsg am 23.10.2018 16:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Profit

    Höchst bedenklich, dass ein Unispital dermassen Geld generieren will, indem es den Leuten einredet, dass sie nicht schön genug seien. Oder müssen die unbedingt neue Kandidatinnen und Kandidaten für Bachelor/ette heranschnipseln?

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  • Markus Maier am 23.10.2018 22:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grössenwahn!

    Muss das das Unispital (ehemals Kantonsspital Basel) machen? Ich verstehe den Auftrag eines " ehemaligen Kantonsspitaal" nicht mehr. Da geht es nur noch um Profit. Und dann kommt noch die Fusion mit BL, zusammen sind es dann fast 10'000 Angestellte!! Wie soll das weitergehen in 10 oder 20 Jahren?? Dan kauft sich das Unispital noch alle Apotheken in Basel, und hat dann ein "Gesundheitsmonopol" Langsam habe ich das Gefühl, dass da ein paar von denen einfach Machteil sind.

  • Oma am 24.10.2018 09:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bessere Aufklärung

    Écorché ich an mir rum operieren lassen würde möchte ich eine Computer Simulation haben wie sehe ich mit 30 Jahren mehr mit und ohne OP aus. Ich habe festgestellt, dass Leute mit Nasen OP im Alter mit der OP Nase unmöglich aussehen, da sie nicht mehr ins Gesicht passt, sie macht den Alterungsprozess nicht richtig mit. Dies sollte bei einer OP den Leuten gesagt werden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Keine Maskenvisage am 27.10.2018 16:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es geht auch....

    ....mit nicht invasiven Eingriffen, dem Alterungsprozess optisch entgegen zu wirken. Einige neue Hightech Geräte wirken ganz ohne Blut vergiessen, der Erschlaffung entgegen. Ist auch nicht billig, aber niemals so teuer und radikal, wie eine operative Straffung. Ich mach das erfolgreich seit 1 1/2 Jahren und bleibe dabei.

  • Konkurenzpreise am 27.10.2018 16:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grenznähe

    Vermutlich ist Basel geografisch nicht ideal dafür. Da gibt es kurz nach der Grenze bereits langjährig etablierte Schönheitskliniken, die bestimmt deutlich günstiger sind.

  • frohoff diego am 25.10.2018 10:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht notwendig

    ich find mich so wie ich schön genug fuer das geld gehe ich shoppe oder geh in bvb shop in signal iduna park op nei danke

  • Oma am 24.10.2018 09:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bessere Aufklärung

    Écorché ich an mir rum operieren lassen würde möchte ich eine Computer Simulation haben wie sehe ich mit 30 Jahren mehr mit und ohne OP aus. Ich habe festgestellt, dass Leute mit Nasen OP im Alter mit der OP Nase unmöglich aussehen, da sie nicht mehr ins Gesicht passt, sie macht den Alterungsprozess nicht richtig mit. Dies sollte bei einer OP den Leuten gesagt werden.

    • Weiss es am 28.10.2018 13:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Oma

      Stimmt nicht ganz. Auch die künstliche Nase altert.

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  • Markus Maier am 23.10.2018 22:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grössenwahn!

    Muss das das Unispital (ehemals Kantonsspital Basel) machen? Ich verstehe den Auftrag eines " ehemaligen Kantonsspitaal" nicht mehr. Da geht es nur noch um Profit. Und dann kommt noch die Fusion mit BL, zusammen sind es dann fast 10'000 Angestellte!! Wie soll das weitergehen in 10 oder 20 Jahren?? Dan kauft sich das Unispital noch alle Apotheken in Basel, und hat dann ein "Gesundheitsmonopol" Langsam habe ich das Gefühl, dass da ein paar von denen einfach Machteil sind.