Werbung der anderen Art

24. September 2014 18:10; Akt: 24.09.2014 18:10 Print

Pausenhof-Aktion für Basler Schüler

von Valeria Happel - Das Netzwerk 4057 sorgt an den Primarschulen in Kleinhüningen für Begeisterung: Mit Pausenhofaktionen wird Werbung für Quartier-Angebote für Jugendliche gemacht.

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«Die Pausenhofaktionen kommen bei den Schülern überaus gut an», sagt Mirjam Lachenmeier, Koordinatorin beim Netzwerk 4057. Seit Montag können die Schüler der Primarschulen Kleinhüningen in ihrer 10-Uhr-Pause eine Vielzahl von unterschiedlichsten Aktivitäten wie Tanzen, Basteln oder Musizieren ausprobieren. Die Aktionen wurden dabei hauptsächlich auf dem Pausenhof geboten, viele aber auch auf dem nahegelegenen Sportplatz oder im Schulhaus. «Wir möchten den Kindern die Auswahl an Freizeitangeboten im Quartier vorstellen. So können sie herausfinden, was ihnen Spass macht», so Lachenmeier.

Viele Kinder sollen so auf die Angebote des Quartiers aufmerksam werden und auch längerfristig Gefallen an den Angeboten finden. «Kinder brauchen Freizeitangebote, um sich auszutoben und Kontakte zu knüpfen», erklärt Andreas Wyss, Vorstand des Stadtteilsekretariats Kleinbasel. Ein Ziel der Pausenhofaktionen ist laut Wyss jedoch auch, den Eltern aufzuzeigen, welche Aktivitäten angeboten werden. «Uns ist wichtig, dass auch Kinder aus sozial schwachen Familien die Möglichkeit haben, Freizeitangebote wahrzunehmen», so Wyss. Viele der Angebote sind deshalb kostenlos oder überaus günstig.

Ein breites Angebot für alle Kinder des Quartiers

Insgesamt 60 Angebote finden sich auf der Website des Quartier-Netzwerks. «Durch die Schule erreichen wir alle Kinder und können dadurch auch dem Alter entsprechende Angebote zusammenstellen», so Lachenmeier. An insgesamt vier Primarschulen im Quartier werden deshalb ein bis zwei Mal im Jahr Pausenaktionen gestartet.

«Ihren Bezugspersonen an der Schule vertrauen die Primarschüler. Dadurch können die Hemmschwellen gegenüber neuen Aktivitäten abgebaut werden», erklärt Wyss. Das sei auch der Grund, weshalb die Schüler sich überhaupt trauen würden, etwas Neues auszuprobieren.