Schlägereien im Ausgang

22. März 2011 20:40; Akt: 22.03.2011 20:52 Print

Polizei zeigt mehr Präsenz

von Jonas Hoskyn - Während die Kriminalität allgemein zurückgeht, kommt es gerade im Ausgang immer öfter zu brutalen Prügeleien.

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Die Heuwaage ist einer der Hotspots. (hys)

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Die gestern veröffentlichte Kriminalitätsstatistik der Basler Staatsanwaltschaft zeichnet ein düsteres Bild: 556 Fälle von Körperverletzung wurden letztes Jahr gezählt – ein Drittel mehr als noch vor zwei Jahren. Noch krasser zeigt sich der Trend, wenn man die Fälle von Raufhandel (plus 179 Prozent gegenüber 2009) und Angriff (plus 54 Prozent) anschaut: «Die Gewalt im öffentlichen Raum nimmt klar zu», so der Leitende Staatsanwalt Beat Voser.

Vor allem im Ausgang kommt es immer wieder zu Gewaltexzessen: «Auch die Qualität der Gewalt nimmt zu», so Voser. Oft reiche ein blöder Blick und die Sache eskaliere. «Bei Gruppenschlägereien ist es schwierig, herauszufinden, wer was gemacht hat – plötzlich hat einer ein Messer im Bauch und keiner weiss mehr, wer es war.»

Nun wollen die Behörden den gefährlichen Trend mit Schwerpunktaktionen an den Hotspots stoppen. «Die Heuwaage am frühen Morgen ist ein solcher Ort oder auch das Rheinufer im Sommer», so Voser. Da reiche es nicht, mit einer Zweierpatrouille vorbeizulaufen, sonst könne es auch für die Polizisten gefährlich werden. Entsprechend müssten mehrere Uniformierte Präsenz markieren. Voser: «Die Gefahr, gefasst zu werden, hat präventive Wirkung.»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans am 23.03.2011 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Handeln

    Vorallem sollten sie mal handeln statt kleinkriminelle aufs Horn zu nehmen!

  • E. Bell am 23.03.2011 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Handeln statt reden!

    Endlich sollten auf die Worte auch Taten folgen. Schon 2009 wurde seitens der Polizei versprochen, an den Hotspots (Barfi-Steinenvorstadt-Heuwaage und Claramatte-Claraplatz-Wettsteinplatz via Rheinufer) vermehrt Präsenz zu zeigen. Passiert ist bis anhin nichts ausser einigen Verkehrskontrollen. So ist davon auszugehen, dass bei der nächsten Aktion wohl wieder Anwohner die in die Fussgängerzone fahren und Velofahrer für die Erfolgsmeldungen hinhalten müssen. -Herr Lips: lassen Sie sich an der Präsenz uniformierter Polizei und nicht an Bussenzettel-Quoten messen oder seien Sie konsequent!

  • Abbas Schumacher am 23.03.2011 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Bedingt und Bussen nützen nichts!

    Schläger sollen keine Busse bezahlen, oder nur Bedingt erhalten. Sonder über Hundert Sozialstunden Arbeit leisten. Schwere Arbeit! Da könnte es sein, dass einer etwas überlegt dabei.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hans am 23.03.2011 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Handeln

    Vorallem sollten sie mal handeln statt kleinkriminelle aufs Horn zu nehmen!

  • Felix am 23.03.2011 12:50 Report Diesen Beitrag melden

    Hunde - Polizei / Patrouille einführen

    die sind schneller unterwegs, und können die Täter stoppen, bis zur Festnahme.

  • Abbas Schumacher am 23.03.2011 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Bedingt und Bussen nützen nichts!

    Schläger sollen keine Busse bezahlen, oder nur Bedingt erhalten. Sonder über Hundert Sozialstunden Arbeit leisten. Schwere Arbeit! Da könnte es sein, dass einer etwas überlegt dabei.

  • E. Bell am 23.03.2011 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Handeln statt reden!

    Endlich sollten auf die Worte auch Taten folgen. Schon 2009 wurde seitens der Polizei versprochen, an den Hotspots (Barfi-Steinenvorstadt-Heuwaage und Claramatte-Claraplatz-Wettsteinplatz via Rheinufer) vermehrt Präsenz zu zeigen. Passiert ist bis anhin nichts ausser einigen Verkehrskontrollen. So ist davon auszugehen, dass bei der nächsten Aktion wohl wieder Anwohner die in die Fussgängerzone fahren und Velofahrer für die Erfolgsmeldungen hinhalten müssen. -Herr Lips: lassen Sie sich an der Präsenz uniformierter Polizei und nicht an Bussenzettel-Quoten messen oder seien Sie konsequent!