14. Januar 2008 21:50; Akt: 14.01.2008 20:49 Print

Porno und Gewalt auf dem Handy: Prävention klärt auf

Ein Pilotprojekt soll Basler Kinder über Gefahren beim Gebrauch von Internet und Handy aufklären. Fachleute sensibilisieren derzeit in der Orientierungsschule.

Fehler gesehen?

Gestartet wurde das Projekt «Internet, Handy und Co.: genial und brutal» im vergangenen Dezember an der Orientierungsschule Gellert. 120 Zweitklässler sind dort durch Präventionsberater der Basler Polizei darauf aufmerksam gemacht worden, wo im Gebrauch mit Handys und Internet Vorsicht geboten und wo Misstrauen angebracht ist.

«Wir klären zum Beispiel auf, welche Konsequenzen das Herunterladen illegaler Filme hat», erzählt die Präventionsberaterin Flavia Schmidli, «oder welchen Gefahren sich Kinder aussetzen, wenn sie in ihren Nickname ihren Vornamen und ihr Alter verpacken.»

Das Projekt kommt gut an – auch bei Eltern und Lehrern. «Es gab einen Elternabend zum Informationsaustausch. Die Lehrer haben wir vorgängig geschult. Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv», so Schmidlin. Dem schliesst sich Florian Ritter, Schulhausleiter vom Gellert, an: «Die Vorgehensweise im Umgang ist jetzt gefestigt. Wir bleiben sicher am Thema dran.»

Ziel ist es nun, bis Ende Schuljahr alle gut 1500 Schüler der über 70 zweiten Klassen der Orientierungsschulen zu sensibilisieren.

Denise Dollinger