Cortège

14. März 2011 23:03; Akt: 14.03.2011 23:30 Print

Prachtswetter und viel Publikum

von Anna Luethi - Der erste Cortège zog gestern tausende Zuschauer in seinen Bann – mit Sujets von Ölpest bis Fümoar.

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Farbenprächtiger Montags-Cortège bei herrlichem Wetter. (Foto: lua)

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Strahlender Sonnenschein, 17 Grad, und der Duft von Mählsuppe hängt in der Luft: Einen schöneren Fasnachtsmontag als gestern hätte es kaum geben können. Am frühen Nachmittag machten sich 482 Gruppierungen mit über 100 Wagen auf den Weg durch die Innenstadt. Statt Pelerinen waren Sonnenbrillen gefragt, und so mancher Fasnächtler schwitzte ganz schön unter seiner Larve. Auch der frischgebackene Comité-Obmann Christoph Bürgin war mit Mantel und Hut etwas zu warm verpackt: «Das Wetter ist perfekt – die Sonne muss in die Kostüme und Wagen kriechen, dann leuchten sie am schönsten», sagte er.

Die Sujets präsentierten sich dieses Jahr vielfältig wie selten – Top-Sujets wie im vergangenen Jahr Gaddafi oder Minarette gibt es nicht. Die Alte Stainlemer etwa marschierten als Schwarzer Block auf und verwandelten den Cortège in eine Demo mit Kettensägen statt Piccolo und Trommel. Viele ­ölgetränkte Figuren waren unterwegs, ebenso viele Moritz Sutters im BaZ-Trubel, die vier Bundesrätinnen, Kachelmann und das Theater Basel in Not. Auch Bürgin sagt: «Ich bin völlig übermannt von den vielen Eindrücken – es gibt so viele tolle Formationen. Das muss ich erst mal setzen lassen.»

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