Sex-Vorwürfe

19. November 2014 10:12; Akt: 19.11.2014 19:27 Print

Prattler Seklehrerin lässt sich krankschreiben

Eine Lehrerin soll in Pratteln mit einem 17-jährigen Schüler Sex gehabt haben. Nun ist sie krankgeschrieben. Das Schulhaus richtet zudem eine Sorgenhotline ein.

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Die Lehrerin soll mit einem 17-jährigen Schüler Sex gehabt haben. (Bild: Digitalbs)

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Die Vorwürfe sind happig: Eine rund 50-jährige Lehrerin an der Prattler Sekundarschule Erlimatt soll mit einem 17-jährigen Schüler ein sexuelles Verhältnis gehabt haben. Die Staatsanwaltschaft untersucht derzeit den Fall.

Laut einer Mitteilung der Schulratspräsidentin Elisabeth Schildknecht ist die Lehrerin krankgeschrieben. Die betroffenen Schulklassen seien von der Schulleitung informiert und betreut worden, heisst es laut der «Basler Zeitung» in der Mitteilung.

Noch keine rechtskräftige Verurteilung

Am Montag hatte Schildknecht noch mitgeteilt, dass die Lehrerin trotz der Vorwürfe nicht freigestellt werde. Die Eltern der Schüler erhielten ebenfalls ein Schreiben der Schule. Zudem bot Schulleiter Daniel Hänggi an, dass sich besorgte Eltern bei ihm melden könnten. Bisher habe das Angebot niemand genutzt, sagte er der Zeitung.

Solange die Lehrerin nicht rechtskräftig verurteilt ist, gilt die Unschuldsvermutung. Sollte sie aber ein sexuelles Verhältnis mit dem damals 17-Jährigen gehabt haben, könnte sie bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe erhalten.

(num)