Pilotprojekt in Basel

30. Juni 2017 16:23; Akt: 02.07.2017 07:09 Print

Recyceln statt verbrennen dank neuen Containern

Statt in der Verbrennungsanlage zu landen, soll künftig Müll auch in der Öffentlichkeit getrennt werden, um Wertstoffe zurückzugewinnen.

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Im Sommer erhöhen die blauen Abfalltonnen in Basel die Kapazität zur Müllentsorgung an öffentlichen Plätzen. Nur endet alles, was in sie reingeworfen wird, in der Abfallverbrennungsanlage. Darunter auch wiederverwertbare Materialien. Dem will die Basler Stadtreinigung nun ein Ende setzen. Am Freitag stellte sie ein Pilotprojekt vor, in dem ab Samstag bis Ende Jahr am Rheinbord neue Tonnen aufgestellt werden, die zur Abfalltrennung anregen sollen.

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«Damit soll die Rückführung der Wertstoffe in den Kreislauf verbessert werden», sagt Stefan Pozner, stellvertretender Leiter der Stadtreinigung. Die Kosten für das Projekt, das zunächst am Kleinbasler Rheinbord zwischen Wettstein- und Dreirosenbrücke evaluiert wird, belaufen sich auf 65'000 Franken. Die acht Trennsysteme ergänzen das bisherige Entsorgungsangebot. «Wenn der Reinheitsgrad der eingeworfenen Materialien stimmt und die Sauberkeit steigt, werden wir einen flächendeckenden Einsatz planen», so Pozner.

(las)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Einstein am 30.06.2017 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht?

    Ich frage mich sowieso immer wieder, warum man bei den Glassammelstellen nicht auch gleich noch PET und Büchsensammler installiert. Bei unserer Glassammelstelle im Quartier kann man nämlich auch nur verschiedenfarbige Gläser trennen, für das Andere muss man extra woanders hin. So doof...

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  • hoehoehoe am 30.06.2017 16:50 Report Diesen Beitrag melden

    Pflicht für die Schweiz

    Wir haben fast keine Rohstoffe, wie z.B. Erdöl. Daher ist es die Pflicht jedes Bürgers die mit der Importware sinnvoll umzugehen. Wenn sie mehrfach verwertet werden kann, muss dies Pflicht sein.

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  • Cris am 30.06.2017 16:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    TipTop!

    In der Berufsschule wirds auch so gemacht, wieso auch nicht in der Öffentlichkeit?!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Karl Ranseier am 01.07.2017 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso kann man..

    ..Plastikfolien nicht sammeln? Daaas fände ich sinnvoll!!

  • Oliver am 01.07.2017 16:24 Report Diesen Beitrag melden

    Naive Weltverbesserer

    Und der Rest der Welt verbrennt alles zusammen oder wirfts ins Meer und spart sich den Aufwand. Was bringts da schon wenn die kleine Schweiz einen auf über korrekt macht ?

    • O DIN am 01.07.2017 16:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Oliver

      und wenn die ganze welt von der brücke springt?kommt dir das bekannt vor?

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  • Martial2 am 01.07.2017 15:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich mag's nicht mehr hören...

    Der Schweizer trennt seit Jahre schon, alles: Glas, Aluminium/Metall, PET-Flaschen, Karton und Papier, biologische Produkte zu Kompost, was sollte er noch weiter trennen? Das wird langsam zur fixe Idee und unerträglich...!

    • Simon Baur am 01.07.2017 20:41 Report Diesen Beitrag melden

      Trennen trainieren

      Stimmt, wir trennen auch Kirche und Staat, schwarze und weisse Schafe, wir kennen neben ehelichen Trennungen, auch Kantonstrennungen, mit den Abfall-Trennungen sind wie also voll im Trend ! Bin dafür das man den Trend mit 2 n's schreibt, vielleicht lässt er sich dann besser trennen.

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  • E.b. am 01.07.2017 12:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Italien und USA besser, sauberer!

    War vor 2 Jahren über 1 Monat quer durch Italien unterwegs und beeindruckt, wie konsequent dort Recycling stattfindet und überall Infrastruktur bereitgestellt wird. Ebenso in den USA Florida. Weder links noch rechts der Strasse Littering. Die Schweiz muss sich an der Nase nehmen.

    • Markus am 01.07.2017 13:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @E.b.

      Ne nicht die Schweiz, die Bewohner in der Schweiz werfen alles auf den Boden

    • Bacci am 01.07.2017 15:20 Report Diesen Beitrag melden

      Italien?! Wohl kaum!

      Naja. In Italien haben in manchen Städten die Mafia-Organisationen die Müll-"Entsorgung" übernommen. Da wird Gift in der Erde verbuddelt, atomarer Müll im Meer versenkt und der Rest auf offenem Feld verbrannt. Nur weil es in den Städten keinen Abfall am Boden hat (wobei ich das ernsthaft bezweifle), bedeutet das noch lange nicht, dass recycliert und schonend mit der Natur umgegangen wird.

    • Zip33139 am 01.07.2017 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @E.b.

      In welchem Florida warst du da? Schon mal an die Strassenränder geschaut?

    • Lenny am 01.07.2017 16:00 Report Diesen Beitrag melden

      @E.b.

      Also da habe ich komplett andere Erfahrungen gemacht. Vor allem in Italien.

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  • Schlaui am 01.07.2017 12:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super sache!

    In einigen Bahnhöfen in Zürich ist das schon zur Normalität geworden.

    • Marianne am 01.07.2017 15:18 Report Diesen Beitrag melden

      Ja, wäre super

      Haben wir schon lange, da aber die meisten Nutzer des OeV Ferkel sind, sieht's trotzdem schlimm aus. 2 Meter um den Abfall zu entsorgen scheint zu weit zu sein. Auch Dosen, Glas und Textil am gleichen Ort. Nur PET läuft da quer, da dies vom Handel zurückgenommen werden muss.

    • Aglaya am 01.07.2017 15:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Schlaui

      Nicht nur in Zürich, mittlerweile ist das in allen grösseren Bahnhöfen der Schweiz so.

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