27. April 2005 04:45; Akt: 26.04.2005 21:16 Print

Rivalen-Mord: Angeklagter bestreitet eine Beteiligung

Am Strafgericht begann gestern ein Mordprozess gegen einen 37-jährigen Türken. Er soll seinen bewusstlosen Rivalen vorsätzlich erschossen haben.

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Das blutige Drama hatte sich am 22. Mai 2001 an der Klybeckstrasse ereignet. Laut Anklageschrift soll der Täter sein späteres Opfer zu einer Unterredung zu sich nach Hause bestellt haben, weil dieses eine Beziehung mit seiner Frau unterhalten habe. Bereits im Vorfeld habe der Angeklagte davon gesprochen, seinen Rivalen zu töten.

Bereits vor der Tat hatte der Angeklagte gemäss Aussage anwesender Verwandter nach einem verbalen Streit auf den Mann geschossen, ihn aber verfehlt. Dann habe der Angeklagte, unterstützt durch einen weiteren Mann, seinem Opfer die Pistole auf den Kopf geschlagen, bis dieses blutüberströmt bewusstlos liegen blieb. Danach soll er ihm mit einer anderen Waffe in den Kopf geschossen und mit einem Messer in den Hals und in den Bauch gestochen haben.

Der Angeklagte bestreitet laut seinem Verteidiger jegliche aktive Beteiligung an der Tat. Das Urteil wird Ende Woche erwartet.

(cde)